Tommy Robinson mit Israel und den USA gegen die Mullahs

Tommy Robinson (Bild: Tommy Robinson / X)

Der englische Islamkritiker unterstützt den Krieg zum Sturz des islamischen Terrorregimes im Iran. Er feiert mit den Iranern das Ende des blutrünstigen Diktators. Es geht für ihn um den globalen Kampf gegen den Dschihadismus.

Von Eric Angerer

Während der links-islamische New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani und der proislamische spanischen Regierungschef Pedro Sanchez den Angriff auf die Mullahs verurteilen, kommt von Tommy Robinson volle Unterstützung für Israel und die USA.

Robinson war der Erste, der nachdrücklich auf die Machenschaften der pakistanischen Vergewaltigungsbanden im Land hingewiesen hat, von deren Verbrechen mindestens zehntausende minderjährige weiße Mädchen in mindestens 83 Gebieten betroffen waren, nach manchen Schätzungen 250.000.

Mit der riesigen Protestdemo gegen Islamisierung am 13. September 2025, unter dem Slogan „Unite the Kingdom“, wurde zu einem echten politischen Faktor im Lande. Während der Mainstream die Kundgebung auf 110.000 Menschen kleinzureden versuchte, zeigten unabhängige Aufnahmen und Einschätzungen, dass es vermutlich zwischen einer und zwei Millionen Menschen waren.

Auf X hat Robinson über 1,9 Millionen Follower und er positionierte sich sofort mit Kriegsbeginn eindeutig:

„Jetzt stehen wir vor einer Entscheidung: Entweder wir stellen uns an die Seite unserer Verbündeten und unterstützen das mutige iranische Volk in seinem Kampf für die Freiheit, oder wir verurteilen unsere Verbündeten und fordern sie auf, ihre Aktivitäten einzustellen und die Dschihadisten an der Macht im Iran zu lassen, die jede Terrorgruppe weltweit finanzieren. Der Iran finanziert auch die Gruppen in Großbritannien, die unser Land zerstören wollen. Für die Freiheit oder für die Sklaverei – das ist die Wahl, vor der wir stehen.“

Und kurz darauf:

„BEFREIT DAS IRANISCHE VOLK Wir wollen vielleicht keinen Krieg, aber Krieg und Unterdrückung werden seit 1400 Jahren über uns geführt, ob es uns gefällt oder nicht. Das islamische Regime im Iran darf niemals Atomwaffen besitzen!!!! Man darf nicht zulassen, dass eine solche Massenvernichtungswaffe in die Hände apokalyptischer zwölferschiitischer islamischer Revolutionäre und Terroristen gelangt. Wenn sie den Tod für den Westen fordern, glaubt ihnen.“

Zu den Zögerlichen sagt Robinson:

„Wenn du dich nicht entscheiden kannst, auf welcher Seite du stehst, ob auf der Seite der Freiheit und Sicherheit, oder auf der Seite des islamischen Regimes im Iran, oder ob du ein mit Soja vollgepumpter Idiot bist… Geh einfach beiseite. Diejenigen mit der nötigen Nervenstärke sollten hier die Führung übernehmen. Denn du kannst nicht führen. Keine Entschuldigungen, kein Zögern, keine Kapitulation, keine Feigheit. Stehe auf der richtigen Seite der Geschichte. Beendet das islamische Regime des Iran und alle seine Stellvertreter.“

Robinson postete zahlreiche Videos, die zeigen, wie Iraner in England, in den USA und im Iran selbst die Angriffe auf das Regime und den Tod Ali Khameneis feiern und tanzen und wie eine Khamenei-Statue gestürzt wird. Und er freut sich mit ihnen.

Eines dieser Videos versieht der englische Islamkritiker mit diesem Kommentar: „Schau dir das an, um den Unterschied zwischen den Menschen in Afghanistan, im Irak und im Iran zu verstehen. Sie sind frei, sie wollten Freiheit, anders als die Menschen in Afghanistan und im Irak.“

Er weist damit auf einen fundamentalen Unterschied zu den westlichen Regime-Change-Versuchen im Irak und anderen Ländern hin. Dort wurden säkulare Regime gestürzt und Islamisten an die Macht gebracht. Im Iran hat die große Mehrheit der Bevölkerung (viele schätzen etwa 80 Prozent) die Nase voll von der islamfaschistischen Diktatur und will modern und frei leben.

Tommy Robinson verlinkt auch zustimmend einen X-Post von Ben Habib, des Anführers von Advance UK, der ebenfalls den Kampf gegen die Mullah unterstützt.

Und Robinson findet in dieser Frage sogar positive Worte über Nigel Farage, der opportunistischen Anführer von Reform UK: „Ich habe zwar meine Meinungsverschiedenheiten mit Nigel, aber es ist gut zu sehen, dass er unsere Verbündeten unterstützt und bereit ist, gegen den Terrorstaat vorzugehen.“

Aufgrund seines Verständnisses des Islam als totalitäre und aggressiv-expansive Ideologie hat Tommy Robinson seit langem Israel gegen die Dschihadisten unterstützt. Er versteht, dass Israel ein Teil des Abwehrkampfes des Westens gegen die islamische Übernahme ist.

Ausgeführt hat er seine Sichtweise zu Israel im Sommer 2025 in einem langen Interview mit Visegrad24: Eine deutsche Übersetzung finden Sie hier.

Robinson versteht auch, dass ein Sturz der islamfaschistischen Diktatur in Teheran einen Rückschlag für den weltweiten Dschihadismus und auch für seine aggressive Dynamik Richtung Europa darstellen würde. Wenn im Iran ein antiislamistisches, modernes Regime an die Regierung kommt, würde das – vermutlich im Verbund mit Israel und Indien – die Machtkonstellationen in der Region deutlich ändern.

Natürlich ist der Versuch eines Regime Changes für die USA und Israel mit einigem Risiko verbunden. Der Erfolg ist nicht garantiert. Aber es besteht nun eine historisch einzigartige Chance, die islamische Terrorherrschaft über den Iran zu beenden.

Wenn Donald Trump und Benjamin Netanyahu schaffen sollten, die islamfaschistische Diktatur zu beseitigen, dann werden sie – unabhängig von verschiedenen Kritikpunkten – als große Staatschefs in die Geschichte eingehen.

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