Venezuela ist frei – auch wenn’s den Linken nicht gefällt

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Die Welt hat dank des Eingreifens Donald Trumps einen Diktator weniger. Während die politische Linke tobt, können die Menschen in Venezuela endlich aufatmen. Manchmal muss man wohl das Recht brechen, um dem Recht Genüge zu tun. Freiheit und Wohlstand statt sozialistischer Misswirtschaft und Korruption lautet die Devise.

Ein Kommentar von Heinz Steiner

Was für eine groteske Farce: Während die selbsternannten Hüter der Moral in Deutschlands Empörungsmedien sich im Dauerfuror über Donald Trump und seinen vermeintlichen US-Imperialismus überschlagen, realisieren sie nicht, dass hier nicht nur ein Regime gestürzt, sondern eine brutale sozialistische Tyrannei aus dem Weg geräumt wurde, die ihr eigenes Volk über Jahre in ein menschenrechtliches Inferno gestürzt hat. Die venezolanische Freiheitsbewegung und die politische Opposition feiern die Entmachtung von Nicolás Maduro als Befreiung. María Corina Machado, Freiheitsikone und Oppositionsführerin, erklärte unmissverständlich: “Die Zeit der Freiheit ist gekommen.” Und sie betonte: Maduro werde für seine Verbrechen – an Venezolanern und Ausländern – Verantwortung tragen.

Dass dieser Schritt im Zuge eines US-Militäreinsatzes erfolgte, sorgt zwar wieder einmal für Empörung. Aber woher hätte sonst die Kraft kommen sollen, um Maduros korruptes, kleptokratisches Terrorregime zu beenden? Natürlich ist ein militärisches Eingreifen nicht ohne Problematik – formal wurde ein souveräner Staat angegriffen. Die Debatte um Völkerrecht ist in diesem Kontext jedoch ein moralisches Feigenblatt, genutzt von jenen, die lieber Relativierungen als Klarheit säen. Im realen Machtspiel der Weltpolitik hat der Westen, historisch betrachtet, mehr Staaten von Unterdrückung erlöst als in Dunkelheit gestürzt – auch wenn opportunistische Eliten und Bürokraten das Gegenteil behaupten.

Dass Washington dabei auch strategische Interessen verfolgt – ökonomisch, hegemonial, geopolitisch – schmälert nicht den Wert der daraus resultierenden Freiheit. Und im Fall Venezuelas gab es legitime Gründe für ein Eingreifen: Ein Staat, ausgezehrt durch Drogenhandel, organisierten Terror, massenhafte Auswanderung und totale Korruption, war ein toxischer Gefährder seiner eigenen Nachbarn und der eigenen Bevölkerung. Ein Regime, das sich mit dem Iran und der Hisbollah verbrüdert hat.

Die Horrorkulisse: Menschenrechtsverletzungen, die Europas Schleier der Selbstgerechtigkeit zerreißen sollten

Von Beginn an war Maduros Venezuela ein Synonym für staatliche Barbarei. Politische Gegner wurden nicht nur mundtot gemacht – sie wurden ausgelöscht. Systematische Ermordungen, Hinrichtungen ohne Gericht, willkürliche Verhaftungen, Folter und Verschwindenlassen von Dissidenten gehörten zur Tagesordnung. Henker in Uniformen vollstreckten willkürlich Todesurteile. Oppositionelle Politiker, Journalisten und Aktivisten fanden sich in Kerkern wieder, wo Folter keine Ausnahme, sondern gelebte Praxis war.

Die humanitäre Katastrophe war beispiellos: Hyperinflation, Hunger, Seuchen und ein völliger Kollaps der öffentlichen Versorgung führten dazu, dass Millionen Venezolaner in die Flucht getrieben wurden – acht Millionen, mehr als aus jedem anderen Land der Welt. Familien zerbrachen, Generationen wuchsen ohne Perspektive auf, und das alles in einem Land, das über die größten Ölreserven und Unmengen anderer Bodenschätze verfügt. Diese Zerstörung von Wohlstand zugunsten einer parasitären Elite ist typisch für sozialistische Regimes.

Doch Maduro war mehr als nur ein autokratischer Politiker. US-Behörden identifizierten ihn als zentralen Kopf des berüchtigten “Cartel de los Soles”, eines Netzwerks aus Militär, Drogenhändlern und Staatsapparat, das Drogenhandel, Geldwäsche und transnationale Kriminalität institutionalisiert hatte. Staatsterroristische Methoden dienten nicht der Sicherheit – sie dienten der Macht. Und dennoch sehen manche hierzulande lieber den US-Imperialismus am Werk als die nackte Wahrheit: Venezuela war eine Diktatur des organisierten Verbrechens.

Heuchlerische Empörung der Europäer

In deutschen Redaktionen findet dieses Kapitel der venezolanischen Tragödie kaum Beachtung. Stattdessen wird reflexhaft Trump verdammt, als sei er die personifizierte Inkarnation alles Bösen. Politiker wie die Spitze der deutschen Linkspartei oder pseudo-liberale Außenpolitiker wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann twitterten zynische Floskeln, wonach ein Machtwechsel doch bitte vom venezolanischen Volk “selbst herbeigeführt” werden solle – nur nicht durch äußeren Einfluss. Diese Haltung ist nicht nur heuchlerisch – sie ist moralisch bankrott. Sie verkennt, dass es in Venezuela keine freie, faire und funktionierende Ordnung mehr gab, die einen “selbst herbeigeführten” Wandel hätte erzeugen können.

Was dort herrschte, war eine sozialistische Diktatur, genährt von Wahlbetrug, Terror und institutionalisiertem Raub. Schon unter Hugo Chávez war der Niedergang spürbar, doch unter Maduro verwandelte sich das Land in einen regelrechten Albtraum. Bei den Präsidentschaftswahlen am 28. Juli 2024 wurde der legitime Sieger Edmundo González Urrutia durch massive Wahlfälschung aus dem Amt gedrängt.

Vom Coup zur Gerechtigkeit: Trump, Hegseth und der große Schlag

Mit einer präzise durchgeführten Operation – orchestriert von Trumps militärischer Führung, einschließlich des Kriegsministers Pete Hegseth – hat die US-Regierung Maduro letztlich entmachtet. Trump postete ein Foto des verhafteten Diktators mit einer Genugtuung, die seine Gegner zur Weißglut treibt. Schon im August 2025 hatten die USA ein Kopfgeld von 50 Millionen US-Dollar auf Maduro und sein Netzwerk ausgesetzt – ein deutlicher Hinweis darauf, dass es hier längst nicht mehr um diplomatische Verstimmungen ging, sondern um die Zerschlagung eines globalen Sicherheitsrisikos.

Maduro befindet sich nun in US-Haft. Ihm droht ein Prozess auf US-Boden – nicht nur wegen Verbrechen gegen US-Bürger, sondern als Symbol der internationalen Rechtsdurchsetzung gegen tyrannische Gewalt. Kritiker vergleichen das mit der Operation gegen Manuel Noriega in Panama 1989. Und wer weiß, welche Tyrannen noch auf Trumps Liste stehen.

Ein neuer Anfang für Venezuela – und eine bittere Lektion für Europa

Oppositionsführerin Machado skizzierte bereits die Schritte zur Wiederherstellung der Volkssouveränität: Freilassung politischer Gefangener, Rückkehr der Exilanten und Wiederaufbau eines demokratischen, wirtschaftlich tragfähigen Landes. Edmundo González Urrutia soll als legitimer Präsident fungieren, basierend auf den Wahlen von 2024.

Der Weg zur “Transición” – zum demokratischen Übergang – wird kein Spaziergang. Aber er ist ein erster Schritt aus der sozialistischen Ödnis hin zu Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftlicher Erneuerung. Und wer weiß, vielleicht kann Venezuela in einigen Jahren wieder an jene Erfolge anknüpfen, die es einst zum wohlhabendsten Land Lateinamerikas machten.

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