Britische Daten: Hybride dreimal tödlicher als Benziner

(C) Report24/KI

Die Wahrscheinlichkeit, in einem Hybrid-Fahrzeug tödlich zu verunglücken, ist dreimal höher als in einem klassischen Auto. Dies zeigen aktuelle Daten aus Großbritannien. Das sind Risiken, die berücksichtigt werden müssen.

In Deutschland liegt der Marktanteil von Hybridautos bei den Neuzulassungen mittlerweile bei etwa einem Viertel aller Automobile. Doch befinden sich damit auch immer mehr potenzielle Todesfallen auf den deutschen Straßen? Eine Frage, die sich angesichts der jüngst veröffentlichten britischen Daten durchaus stellt. Denn die Fahrzeuge mit Verbrennungs- und Elektromotor sind deutlich öfter in tödliche Unfälle verwickelt.

Daten des britischen Verkehrsministeriums zeigen, dass 122 Menschen im letzten Jahr bei Unfällen in Hybridfahrzeugen starben, im Vergleich zu 777 bei Benzinern – obwohl beinahe zwanzig Mal mehr Benzinfahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind. Was steckt dahinter? Experten deuten auf eine fatale Mischung aus Verbrennungs- und Elektrotechnik: Die Kombination aus heißen Motoren, Benzin und zusätzlichen Batterien kann nicht nur schwerer zu kontrollieren sein, sondern auch wesentlich brandanfälliger.

Eine führende Flottenversicherung, Tusker, fand heraus, dass Hybride in ihrer 30.000-Fahrzeuge-Flotte fast dreimal so häufig brannten wie andere Modelle – satte 3.475 Brände pro 100.000 Fahrzeuge. Lithiumbatterien, die bei Beschädigung oder Überhitzung unkontrolliert brennen können, machen aus den Fahrzeugen (ob nun hybrid oder vollelektrisch) quasi rollende Thermitbomben.

Diese Beobachtungen korrespondieren mit den Erfahrungsberichten aus der Praxis: Benzinfeuer bieten oft noch genügend Zeit zum Entkommen. Bei Stromern sieht das oftmals anders aus – anstatt noch mehrere Minuten Zeit zu haben, werden diese oftmals innerhalb von nur wenigen Sekunden zu tödlichen Feuerbällen. Wer da nicht mehr schnell genug reagieren kann, ist verloren.

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