Zehntausende IS-Terroristen auf Geheim-Liste: Leben tickende Zeitbomben mitten unter uns?

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Blut-Gehälter, Sexsklavinnen und Waffen-Zuteilungen: Die USA haben dem Bundeskriminalamt (BKA) unzählige streng geheime IS-Akten übergeben. Demnach haben sich unzählige dieser Dschihadisten nach dem Kollaps des „Islamischen Staats“ im Nahen Osten längst nach Deutschland abgesetzt – und leben unbemerkt in unserer Nachbarschaft.

Es sind auch Nachwirkungen von Angela Merkels „Wir schaffen das“, sowie die Folgen der anhaltend laschen Grenzschutzpolitik der Europäischen Union und besonders Deutschlands: Unzählige IS-Terroristen könnten demnach unbehelligt in Deutschland leben und nur darauf warten, Anschläge zu verüben. Darauf weisen in Syrien und im Irak von US-Spezialeinheiten erbeutete IS-Dokumente hin. Hunderte dieser Listen wurden Berichten zufolge von den US-Behörden dem deutschen Bundeskriminalamt übergeben. Darunter auch eine sogenannte „Hauptgehaltsliste“ der islamistischen Terrororganisation. Darauf sind fast 50.000 mutmaßliche IS-Schlächter samt Klarnamen, Geburtsdatum und einer zehnstelligen Identifizierungsnummer zu finden.

Es geht nicht nur um den monatlichen Blutzoll, der den Kämpfern und ihren Familien ausgezahlt wurde. In den Papieren ist minutiös festgehalten, wer welche Schusswaffen zugeteilt bekam. Auch der widerwärtige Umgang der Islamisten mit Haushalts- und Sexsklavinnen ist in den Todes-Listen eiskalt dokumentiert. Das sind handfeste Beweise, mit denen die Behörden den Dschihadisten konkrete Gräueltaten nachweisen können – um sie damit juristisch zur Verantwortung zu ziehen.

Dass unzählige IS-Terroristen die offenen Grenzen nach Europa nutzten, um es sich im deutschen Sozialstaat bequem zu machen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Auswertung der Listen zeigt jetzt erste Ergebnisse: Mindestens sechs dieser IS-Mitglieder standen bereits vor deutschen Gerichten. In 30 weiteren Fällen wird aktuell ermittelt. Erst im März schlug das BKA in Leipzig zu und nahm einen Iraker fest. Der unfassbare Verdacht: Mithilfe der US-Geheimdokumente konnte er als Mitglied einer IS-Kampfeinheit identifiziert werden. Er lebte offenbar unbehelligt in Sachsen.

Deutschland hat inzwischen dafür gesorgt, dass rund 20.000 Namen von der Terror-Liste in das Schengener Informationssystem (SIS) eingespeist wurden. Grenzbeamte in 30 europäischen Staaten sollen so endlich prüfen können, ob sich Terror-Verdächtige unter den legal einreisenden Personen befinden. Doch wie viele dieser Dschihadisten sich tatsächlich bereits in Deutschland befinden, weiß niemand. Mehr noch auch deshalb, weil selbst illegale Zuwanderer ohne irgendwelche Ausweispapiere problemlos mit Fantasienamen aufgenommen wurden.

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