Weiterer NASA-Forscher tot aufgefunden: FBI untersucht Reihe von Todesfällen

(C) Report24/KI

Innerhalb weniger Jahre verschwanden oder starben in den USA zahlreiche Wissenschaftler und Technikexperten aus sensiblen Bereichen wie Raumfahrt, Nukleartechnik und Verteidigungsforschung unter teils mysteriösen Umständen. Nun sorgt der Fall des NASA-Ingenieurs Joshua LeBlanc für weitere Schlagzeilen. Das FBI hat inzwischen eine behördenübergreifende Untersuchung eingeleitet.

Der Tod des erst 29-jährigen Ingenieurs Joshua LeBlanc reiht sich in eine Reihe mysteriöser Fälle ein, über die Report24 kürzlich berichtete. LeBlanc arbeitete laut mehreren US-Medienberichten im Bereich nuklearer Antriebssysteme für zukünftige Marsmissionen und soll an Projekten beteiligt gewesen sein, die mit der nächsten Generation amerikanischer Raumfahrttechnologien zusammenhängen. Nachdem ihn seine Familie als vermisst gemeldet hatte, begann eine hektische Suche. Wenig später fand man sein Fahrzeug – ausgebrannt auf einer abgelegenen Straße im US-Bundesstaat Alabama. Die Identifizierung der Leiche dauerte laut Berichten mehrere Tage, weil das Feuer nahezu sämtliche Spuren vernichtet hatte.

Besonders mysteriös wirken dabei die Begleitumstände. Mehrere Medien berichten, dass LeBlanc sein Handy und seine Geldbörse zuhause zurückgelassen hatte. Zudem soll sein Tesla über Stunden hinweg auf einem Flughafenparkplatz gestanden haben, bevor das Fahrzeug später auf abgelegenen Landstraßen auftauchte. Offiziell bestätigt sind bislang nur Teile dieser Informationen, doch genau diese Mischung aus bestätigten Fakten, Ermittlungslecks und widersprüchlichen Angaben heizt die Spekulationen weiter an.

Inzwischen geht es längst nicht mehr nur um einen einzelnen Todesfall. Laut verschiedenen US-Berichten untersucht das FBI mittlerweile eine ganze Serie von Fällen, bei denen Wissenschaftler, Ingenieure und hochqualifizierte Experten aus strategisch wichtigen Technologiebereichen ums Leben kamen oder spurlos verschwanden. Die Rede ist mittlerweile von bis zu zwölf Fällen innerhalb von vier Jahren. Unter den Betroffenen sollen sich unter anderem Mitarbeiter von Los Alamos, der NASA, des Jet Propulsion Laboratory sowie ehemalige Militärangehörige befinden. Das FBI bestätigte inzwischen offiziell, dass Informationen verschiedener Behörden zusammengeführt und mögliche Zusammenhänge geprüft werden.

Dabei wird die Sache auch politisch zunehmend heikel. Denn gleichzeitig warnt Washington seit Jahren vor chinesischer Industriespionage, Cyberangriffen auf die kritische Infrastruktur und ausländischen Versuchen, amerikanische Hochtechnologie auszuspionieren oder zu sabotieren. Genau in jenen Bereichen also, in denen nun plötzlich Wissenschaftler verschwinden oder unter ungewöhnlichen Umständen sterben. Natürlich bedeutet das noch lange nicht, dass tatsächlich eine koordinierte Operation dahintersteckt. Doch allein die Häufung solcher Fälle reicht inzwischen aus, um die politische Führung der Vereinigten Staaten hellhörig werden zu lassen.

Gleichzeitig wächst jedoch der öffentliche Druck. Kongressabgeordnete fordern inzwischen mehr Transparenz, konservative Medien wie Fox News greifen das Thema regelmäßig auf und selbst FBI-Direktor Kash Patel bestätigte mittlerweile koordinierte Ermittlungen gemeinsam mit dem Energieministerium und dem Pentagon. Gerade das macht den Fall politisch explosiv. Denn würde es sich lediglich um voneinander unabhängige Einzelfälle handeln, hätte das FBI kaum Anlass, daraus eine größere behördenübergreifende Untersuchung zu machen. Offiziell betonen die Ermittler zwar weiterhin, dass bislang keine direkte Verbindung zwischen den Fällen nachgewiesen werden konnte. Doch genau diese Formulierung sorgt inzwischen bei vielen Amerikanern eher für zusätzliche Skepsis als für Beruhigung.

Der Fall Joshua LeBlanc dürfte deshalb die Debatte weiter anheizen. Ein junger Ingenieur aus dem sensibelsten Bereich der amerikanischen Zukunftstechnologie verschwindet plötzlich, sein Fahrzeug brennt vollständig aus und gleichzeitig untersucht das FBI bereits eine ganze Serie ähnlicher Vorfälle. Selbst wenn sich am Ende für einzelne Fälle völlig banale Erklärungen finden sollten, bleibt die Häufung bemerkenswert. Und genau deshalb beginnen inzwischen immer mehr Menschen zu fragen, ob hinter den „echten X-Akten“ möglicherweise doch mehr steckt als bloßer Zufall.

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