Britanniens „erster schwuler Vater“ wegen Vergewaltigung und Menschenhandel in Haft

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Jahrelang wurde er von den Mainstream-Medien als Vorzeigefigur der modernen „Regenbogenfamilie“ und als Pionier der Leihmutterschaft gefeiert. Nun offenbart sich offenbar die hässliche Fratze hinter der bunten Fassade: Barrie Drewitt-Barlow (57), einer der bekanntesten Leihmutterschafts-Lobbyisten Großbritanniens, und sein „Ehemann“ Scott Hutchison (32) stehen wegen schwerster Sexualdelikte vor Gericht. Die Vorwürfe: Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung.

Großbritannien ist geschockt. Nach koordinierten Razzien der Polizei in Essex sitzen Drewitt-Barlow und sein Ehemann Scott Hutchison derzeit in Untersuchungshaft. Laut der britischen Staatsanwaltschaft (Crown Prosecution Service) werden Drewitt-Barlow dreifache sexuelle Nötigung eines Mannes, vierfache Vergewaltigung sowie in zwei Fällen die Anbahnung und Organisation von Reisen zum Zwecke der Ausbeutung (Menschenhandel) vorgeworfen. Auch sein jüngerer Partner Hutchison ist wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung und Menschenhandel angeklagt.

Die mutmaßlichen Taten sollen sich über einen Zeitraum zwischen 2013 und 2026 erstreckt haben. Das Vorgehen der Angeklagten, so die Staatsanwälte vor dem Gericht in Chelmsford, folgte offenbar einem perfiden Muster: Das Paar habe gezielt „junge Männer ins Visier genommen“, sie rekrutiert, manipuliert (Grooming) und unter falschen Vorwänden in ihr Anwesen und andere Räumlichkeiten gelockt. Beide Männer bestreiten die Vorwürfe – doch die Ermittler sprechen von einer erdrückenden Beweislast. Durchsucht wurden unter anderem das Luxusanwesen der beiden in Danbury, deren eigener Pub sowie das Fußballstadion des von ihnen geführten Vereins Maldon & Tiptree FC. Eine geplante Reality-TV-Show über den Verein wurde vom Sender ITV hastig auf Eis gelegt.

Weltweiter Kinderhandel

Um die mediale Fallhöhe zu verstehen, muss man in das Jahr 1999 zurückblicken. Damals wurden Barrie und sein damaliger Partner Tony von der versammelten Linkspresse als Großbritanniens „erste schwule Väter“ hochstilisiert. Durch eine amerikanische Leihmutter kamen Zwillinge zur Welt – der Startschuss für eine lukrative Medienkarriere und jahrelange, aggressive Lobbyarbeit für die umstrittene kommerzielle Leihmutterschaft. 2011 gründeten sie das „British Surrogacy Centre“, eine Agentur, die wohlhabenden Kunden Leihmütter im Ausland vermittelt, wo der Handel mit Gebärmüttern völlig legal und hochgradig kommerzialisiert ist.

Das Privatleben des Lobbyisten sorgte später für weitere bizarre Schlagzeilen: Drewitt-Barlow trennte sich von Tony, um eine Beziehung mit dem 25 Jahre jüngeren Scott Hutchison zu beginnen. Hutchison war jedoch zuvor nicht nur Barries persönlicher Assistent, sondern ausgerechnet der Ex-Freund von Barries eigener Tochter Saffron. Auch mit Hutchison „kaufte“ sich Drewitt-Barlow in der Folgezeit weitere Kinder über Leihmütter zusammen. Die aktuellen Vorwürfe rücken nun die langjährige Kritik an der Leihmutterschafts-Industrie – von Kritikern oft als „Big Fertility“ bezeichnet – erneut in den Fokus. Die feministische Autorin Julie Bindel warnt seit Jahren vor der völligen Kommerzialisierung von Frauen und Kindern in diesem System. Für sie ist der heutige Leihmutterschaftsmarkt ein „riesiger, lukrativer, globaler Handel“, der Babys wie Designer-Konsumgüter behandelt.

Bindel erinnert an eine unfassbare Aussage Drewitt-Barlows in einer BBC-Radiodebatte im Jahr 2011. Angesprochen auf das Aussehen seiner „bestellten“ Kinder prahlte er zynisch: „Naja, man bekommt eben das, wofür man bezahlt.“ Noch eklatanter war seine abfällige Haltung gegenüber den Frauen, die diese Kinder austrugen. Er habe auf Kaiserschnitten bestanden, weil er schlichtweg nicht wollte, dass seine Kinder „aus der Vagina einer Frau herauskommen“. Eine zutiefst frauenverachtende Haltung, die im Mainstream jahrelang gerne überhört wurde, passte sie doch nicht in das makellose Bild der modernen, woken Vorzeigefamilie.

Straftäter erhalten unkontrolliert Zugang zu Kindern

Für konservative Lebensschutzorganisationen ist der Fall ein Weckruf. Michael Robinson, Direktor der Society for the Protection of Unborn Children (SPUC), findet im Zuge des Skandals deutliche Worte gegenüber den völlig aus dem Ruder gelaufenen gesetzlichen Regelungen: „Ein Mann, der so stolz darauf war, eine Industrie zu normalisieren, die Babys eugenisch designt, diejenigen vernichtet, die seine eigenen eitlen Kriterien nicht erfüllen, und der mit solcher Wut gegen jeden sprach, der seine Praktiken in Frage stellte, war offensichtlich kein geeigneter Mann, um Kinder zu erziehen.“ Robinson übt scharfe Kritik: „Die Gesetze dieses Landes rund um die Leihmutterschaft sind so locker, dass gefährliche Raubtiere völlig ohne Kontrolle durch die Sozialbehörden Zugang zu Kindern erhalten können.“ Die Praxis der Leihmutterschaft erzeuge bewusst traumatisierte Kinder, denen absichtlich die Mutter entrissen werde, die sie ausgetragen und genährt hat, nur um sie bei nicht verwandten Erwachsenen zu platzieren.

Der Fall Drewitt-Barlow steht für eine Gesellschaft, die im Namen von Toleranz und „Fortschritt“ den Schutz der Schwächsten – nämlich den der ungeborenen sowie neugeborenen Kinder – einer globalen, lukrativen Industrie geopfert hat. Mehr noch stellt sich die Frage, wie sicher die Kinder bei diesem Paar sind, zumal es sich hierbei laut den Anklagepunkten um Sexualverbrecher handelt. Haben sie sich vielleicht auch an den Kindern selbst vergriffen?

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