US-Geheimdienste: Putin ließ Nawalny nicht ermorden

Bild: Alaxej Nawalny von Evgeny Feldman CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=116381344

Laut den US-Geheimdiensten gab Präsident Putin wohl keinen Tötungsbefehl für den Oppositionellen Nawalny, der in einem berüchtigten Arbeitslager starb. Die genauen Umstände für den Tod des Putin-Gegners und wahrscheinlichen CIA-Assets bleiben weiterhin ungeklärt. Berichtigen die Mainstream-Medien nun ihre Fake News?

Das Sprachrohr der US-Geheimdienste, das Wall Street Journal, berichtet über die Schlussfolgerung der Staatsschnüffler, dass der russische Präsident offensichtlich nicht für den Tod des US-treuen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny verantwortlich sei. „US-Geheimdienste haben festgestellt, dass Putin wahrscheinlich nicht angeordnet hat, dass Nawalny im Februar im berüchtigt brutalen Gefangenenlager getötet wurde, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen, eine Feststellung, die das Rätsel um die Umstände seines Todes vertieft“, schreibt die Zeitung.

„Die Bewertung bestreitet nicht Putins Schuld am Tod von Nawalny, sondern findet vielmehr heraus, dass er es wahrscheinlich nicht in diesem Moment angeordnet hat“, fährt das WSJ fort. „Die Feststellung wird weithin von der Geheimdienstgemeinschaft akzeptiert und von mehreren Behörden geteilt, darunter die Central Intelligence Agency, das Amt des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste und die Geheimdiensteinheit des Außenministeriums, sagten die Personen.“

Nawalny, der für seine rassistischen Ausfälle berüchtigt war, galt im Wertewesten trotz dessen unterirdischen Beliebtheitswerten in Russland selbst als Hoffnungsträger für einen politischen Wandel. Beobachter gehen davon aus, dass der Oppositionelle auch mit den westlichen Geheimdiensten (insbesondere mit der CIA) kollaborierte. Dies dürfte auch mit ein Grund dafür gewesen sein, weshalb ihn die westlichen Medien und Politiker stets als „Oppositionsführer“ gegen Präsident Wladimir Putin darstellten.

Allerdings zeigt es sich damit auch, dass die ganzen Anschuldigungen von westlichen Politikern und Medien gegen das russische Staatsoberhaupt, wonach dieser die Ermordung des 47-Jährigen angeordnet habe, wohl völlig aus der Luft gegriffen waren. Anschuldigungen, die vorgebracht wurden, ohne überhaupt Beweise für diese Behauptungen vorlegen zu können. Doch werden die betreffenden Artikel und Beiträge der Mainstream-Medien nun mit entsprechenden Korrekturen versehen oder von den sogenannten Faktencheckern als „Fake News“ gelabelt? Wohl kaum.

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