Trans ist trend – doch immer mehr Daten zeigen, dass die einträgliche und politisch forcierte Gendermedizin für Betroffene keine Rettung bringt. Vielmehr tritt die sogenannte Geschlechtsdysphorie auffallend häufig in Zusammenhang mit Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, PTBS und weiteren psychischen Erkrankungen auf. Die deutsche Bundesregierung gibt nun in einer Anfragebeantwortung massive Wissenslücken bei diesem brisanten Thema zu. Schlag ins Gesicht: Man plant auch weiterhin nicht, irreversible Maßnahmen im Rahmen der Trans-Medizin bei psychisch kranken Minderjährigen zu verbieten.
In einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung wies die AfD darauf hin, dass in Deutschland die Zahl der Diagnosen zu Störungen der Geschlechtsidentität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 15 bis 24 Jahren von 2013 bis 2022 um das Achtfache (auf mehr als 24 600 Fälle) gestiegen sei. 72,4 Prozent der Betroffenen wiesen dabei mindestens eine weitere psychiatrische Diagnose auf.
Zu diesen Komorbiditäten zählten Depressionen (ca. 50 bis 58 Prozent), Angststörungen (23 bis 34 Prozent), emotional instabile Persönlichkeitsstörungen (12 bis 18 Prozent) sowie posttraumatische Belastungsstörungen (10 bis 14 Prozent). Dass schwerst psychisch kranke Jugendliche sich in ihrem Leiden auch gegen den eigenen Körper und das eigene Geschlecht wenden und die Rettung im medial beworbenen „Trans“-Dasein suchen, erscheint zwar naheliegend. Das in den Raum zu stellen, ist aber nach Ansicht des Regenbogenestablishments mehr als inkorrekt.
Die Partei wies in ihrer Anfrage weiterhin auf Studien und Analysen wie die Cass-Review (UK) und Arbeiten aus Schweden und Finnland hin, die das Trans-Narrativ nachhaltig erschütterten. Die sogenannte Genderdysphorie verschwand den Daten nach nämlich häufig im Laufe weniger Jahre. Maßnahmen wie Pubertätsblocker oder Hormontherapien führen jedoch zu irreversiblen Schäden, mit denen Betroffene ein Leben lang zurechtkommen müssen. Fragt sich also: Wie viel Leiden könnte verhindert werden, wenn statt der Modediagnose „trans“ die psychischen Probleme der Betroffenen berücksichtigt und behandelt würden?
Während immer mehr Länder ein Einsehen zeigen und gegen die wuchernde „Gendermedizin“ bei Jugendlichen vorgehen, ist man in Deutschland davon noch weit entfernt. Das Thema „Geschlechtsdysphorie“ im Kontext psychischer Erkrankungen bei Minderjährigen scheint hier nicht so aufmerksam verfolgt zu werden, wie die Bundesregierung in der Anfragebeantwortung angibt. In Wahrheit gibt man sich auf die Fragen der AfD auffallend ausweichend: Keine Erkenntnisse, keine Daten, keine Studien. Man weiß von nichts, aber es wird schon alles gut und richtig sein, so erweckt man den Eindruck.
Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Sichert, kommentiert: „Die Bundesregierung gesteht: Sie hat keine Ahnung von den Risiken irreversibler Transitionen bei vulnerablen Jugendlichen mit hoher Komorbiditätsbelastung. Das ist ein Armutszeugnis. Statt Schutz und Transparenz wird verharmlost und heruntergespielt. Man flüchtet sich in Ausreden wie der Selbstverwaltung, um die eigene Verantwortung abzugeben.“
Sichert wertet das als „grob fährlässig“: „Kinder werden zu Versuchskaninchen ideologischer Experimente degradiert. Die schwarz-rote Regierung versagt systematisch: Keine Daten, keine Kontrollen, keine Lehren aus internationalen Warnungen.“ Während andere Länder wie Großbritannien, Schweden und Finnland irreversible Maßnahmen bei Komorbiditäten einschränken, plant die Regierung – nichts. Weder Studien, noch Aufklärungsmaßnahmen zu Infertilität oder Detransitionen, noch Gesetzesänderungen, um Jugendliche vor schädlichen Maßnahmen zu bewahren.

Für die AfD ist das ein Skandal. Sichert fordert in seinem Statement ein sofortiges Verbot irreversibler Transitionen bei Minderjährigen mit psychischen Vorerkrankungen. Sein Fazit: „Die AfD-Fraktion schützt die Jugend – die Altparteien opfern sie ihrer Ideologie.“
