Todesursache verschwiegen: Verantwortlicher für Covid-Reaktion in Kanada stirbt mit 35 Jahren

Bilder: Screenshots via Twitter & Arbor Memorial

Adam Exton war der Direktor für parlamentarische Angelegenheiten bei Health Canada und Teil jener Gruppe, die die mitunter diktatorisch anmutenden Corona-Maßnahmen im Land auf den Weg brachten. Am 9. Dezember starb er mit nur 35 Jahren. Seine Todesursache blieb bisher im Dunkeln – während online vielfach ein weiterer „plötzlicher und unerwarteter“ Todesfall vermutet wird, impliziert ein Tweet einer Kollegin, dass er im Zuge der Covid-Krise an erheblichen psychischen Problemen gelitten haben könnte.

Extons Nachruf macht keinerlei Angaben zu seiner Todesursache. Man geht dort allerdings unter anderem auf seine politische Laufbahn ein:

Mit großer Trauer gibt die Familie von Adam Exton bekannt, dass er am 9. Dezember 2022 im Alter von 35 Jahren in Ottawa, Ontario, verstorben ist. Der geliebte Sohn von Wendy Exton, Bruder von Bradley Exton (Ellen Wessel) und Sohn von Allan Exton. Er wird auch von seiner liebevollen Freundin Reesha sowie seinen vielen Cousins, Tanten, Onkeln und seiner Großmutter Bette Readman sehr vermisst werden.

Als junger Mensch engagierte sich Adam aktiv in der Politik und hatte eine Leidenschaft für den öffentlichen Dienst und Freiwilligenarbeit in der Gemeinde. 2012 gewann Adam den Ontario Young Liberal Volunteer of the Year Award. Er erhielt einen Abschluss in Politikwissenschaft von der University of Toronto. Adam arbeitete viele Jahre auf verschiedenen Regierungsebenen und bekleidete schließlich die Position des Direktors für parlamentarische Angelegenheiten bei Health Canada. In den herausfordernden Zeiten der Pandemie war Adam Teil des Führungsteams, das Kanadas Gesundheitsreaktion auf COVID-19 leitete. Er war ein talentierter und angesehener Wahlkampfmanager, der entscheidend dazu beigetragen hat, Minister und Mitglieder des Kabinetts nach Queens Park und Ottawa zu bringen. Adam hat und wird seine Familie immer sehr stolz darauf machen, wer er war und wie er seiner Gemeinde und seinem Land diente.

Quelle

Die Beerdigung findet demnach am 20. Dezember in Ontario statt. Es wird um Spenden in Extons Namen an die Canada Mental Health Associaton gebeten, da diese Organisation ihm viel bedeutet habe.

Während in den sozialen Netzen vielfach spekuliert wird, dass sein Tod mit den experimentellen Covid-Vakzinen in Verbindung stehen könnte, weist ein Twitter-Thread der Ministerin Patty Hajdu darauf hin, dass Exton selbst an psychischen Problemen gelitten haben könnte. Im Zuge dessen kritisiert sie fehlende Hilfen für psychisch kranke Menschen und Süchtige. Inwieweit derartige Probleme zu Extons sehr frühem Tod beigetragen haben könnten, bleibt offen – Nachfragen, ob die Ministerin hier eine Drogensucht oder eine Selbsttötung implizieren wolle, wurden bisher nicht beantwortet. Während der Tweet der Ministerin von einigen Usern als pietätlos im Hinblick auf Extons Tod und seine Hinterbliebenen kritisiert wird, stellen andere klar, dass es erst die staatliche Reaktion auf Covid-19 war, die zahlreiche Menschen traumatisiert habe – nicht Covid selbst.

Adam Exton war lange Zeit Organisator der Liberalen Partei und diente mit mir und anderen Gesundheitsministern als Direktor für parlamentarische Angelegenheiten. Mein Herz ist bei seiner Familie und all den Freunden und Kollegen, die ihn so sehr vermissen.

Politik war Adams Welt. Er war bei mir in einer der herausforderndsten Zeiten unserer Karriere, im Epizentrum von Kanadas Reaktion auf die COVID-Pandemie. Unser Team hat eine Verbindung geknüpft, die bleiben wird, und Adam wird für immer in meiner Erinnerung an diese Zeit sein.

Er spielte eine Rolle bei so vielen wichtigen Meilensteinen – einschließlich der Wahl unserer Regierung im Jahr 2015 und der Unterstützung der Gesundheitsministerinnen Jane Philpott und Ginette Petitpas Taylor, um große Dinge wie die Legalisierung von Cannabis und die Einführung eines neuen kanadischen Ernährungsleitfadens zu erreichen.

Trotz der Art und Weise, wie Adam dazu beitrug, hatte auch er zu kämpfen, wie viele andere vielleicht gerade jetzt. Die Pandemie war für so viele traumatisierend. Es müssen sich so viele Dinge ändern, damit Menschen mit schlechter psychischer Gesundheit oder problematischem Substanzkonsum eine wirksame Versorgung erhalten.

Wenn Sie kämpfen und sich allein fühlen, wissen Sie, dass es Ressourcen für Sie gibt. Wenden Sie sich an jemanden und teilen Sie ihm mit, wie Sie sich fühlen, oder besuchen Sie http://wellnesstogether.ca, um sich über verfügbare Ressourcen zu informieren.

Adam wurde geliebt und wird von so vielen vermisst werden.

Quelle

Durchaus pikant: Angaben auf der Website OpenGovCA zufolge hat Exton 2020 an gleich zwei Diskussionsrunden zum umstrittenen MAID (Medical Assistance in Dying)-Projekt teilgenommen, das Kanadiern staatlich assistierten Selbstmord ermöglichen soll.

Ob die Öffentlichkeit seine tatsächliche Todesursache noch erfahren wird, ist unklar. Den Angehörigen des jungen Mannes kann (unabhängig von dessen fragwürdigen politischen Entscheidungen) wohl nur viel Kraft gewünscht werden.

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