Systemmedien verwenden weiterhin flächendeckend Fakebilder von Affenpocken

Bild: Affenpocken Foto zu kaufen auf Getty und IStockPhoto

Report24 und andere Alternativmedien haben bereits mehrfach nachgewiesen, dass in den Medien entweder Fotos anderer Krankheiten oder von einem fast 30 Jahre zurückliegenden Affenpocken-Ausbruch in Afrika verwendet werden. Aktuell wird man in fast jedem Medium, speziell im deutschsprachigen Raum, von einem Bild verfolgt, das entweder per Photoshop erzeugt wurde oder eine ganz andere Krankheit zeigt. Das stört inzwischen nicht einmal mehr die BBC.

Affenpocken sind ein wählerisches Virus. So zeigen Studien aus Großbritannien, dass sie zu 98 Prozent Homosexuelle befallen. Echte, aktuelle Fotos von Affenpocken-Patienten gibt es wohl nach wie vor nicht, obwohl es sich um eine so ernste, gefährliche Krankheit handelt, dass in den betroffenen Ländern schon fleißig Impfstoffe bestellt wurden. Betroffen sind hauptsächlich NATO-Staaten, die bei allem in vorderster Reihe stehen, das in Richtung “Great Reset” und “Agenda 2030” geht. Auch hier zeigt das Virus also einen ganz besonderen Geschmack – andere Länder verschont es ganz offenbar.

Wir sind nun einem Foto nachgegangen, das aktuell im Boulevard, aber auch in so genannten “seriösen” Medien verbreitet wird. Aus lizenzrechtlichen Gründen wollen wir das Bild nicht selbst einbinden, sie sehen es aber in all seiner Pracht in dieser eingebetteten Twitter-Meldung:

Nachdem dieses Foto aber nicht nach Affenpocken aussieht, sondern beispielsweise wie die Verbrennungen nach einer Berührung mit dem Riesenbärenklau, machten wir uns auf die Suche nach dem Ursprung. Nahezu alle Medien – insgesamt bisher in laut Google-Suche über 2.000 Berichten (!) – verweisen auf Getty Images. Dort kann es aber nicht mehr gekauft werden. Der Fotograf hat wohl schon genug verdient. Man kann das Bild aber immer noch auf “IStockPhoto” erwerben – um 24 Euro ist man dabei. Ein hübsches Sümmchen für ein Bild, bei dem folgende Punkte ungeklärt sind:

  • Welche Krankheit zeigt es?
  • Wo wurde es fotografiert?
  • Wann wurde es fotografiert?

Außer dem Suchbegriff “Affenpocken” und dem Begriff im Titel des Bildes gibt es keine Quellenangaben, keine Zusatzdaten – einfach gar nichts. All das interessiert unsere “seriösen” und über alle Zweifel erhabenen Mainstream-Medienhäuser nicht. Ihnen reicht der Hinweis “Symbolfoto”, bevor oft dramatische Paniknachrichten zu Affenpocken verbreitet werden.

Ausschnitt aus Google Suche …

Folgende Medien verwenden das Bild und suggerieren teilweise, es würde sich um eine aktuelle Aufnahme von Affenpocken handeln:

Heute, Österreich, Kurier, Stern, Universimed, Vigo, 20min.ch, bluewin.ch, Swissmom.ch, Globalnews.ca, NBC, MSN, NYPost, BBC, Brusselstimes, Pharmalive, Wales online, Dailypost, Express.co.uk und viele weitere Medien in Ländern wie Ungarn, Türkei, Brasilien, Großbritannien usw.

Dem Fotografen kann man gratulieren, er macht das Geschäft seines Lebens – selbst wenn das Foto eine vollständige Fälschung, weil Fotomontage sein könnte. Dies interessiert heutzutage offenbar nicht einmal mehr einst hoch angesehene Medienhäuser wie die BBC, wie man aus der oben stehenden Liste entnehmen kann – diese hat das Foto inzwischen mindestens 12 Mal verwendet.

Warum das Bild inzwischen auf Getty nicht mehr gehandelt wird, obwohl es ein gutes Geschäft darstellt, ist interessant, für uns aber nicht zu eruieren. Vielleicht ist den Betreibern der Bilddatenbank, die ebenfalls als renommiert gilt, der Gedanke gekommen, dass das Bild vielleicht gar keine Affenpocken zeigt.

Share on telegram
Share on whatsapp
Share on facebook
Share on vk
Share on twitter
Share on email

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal:

Das könnte Sie auch interessieren:

Empfehlungen:

Share on telegram
Share on whatsapp
Share on facebook
Share on vk
Share on twitter
Share on email

Neueste Artikel