An einer Neuköllner Schule sollten Kinder am Fastenbrechen zum Ramadan teilnehmen – ob sie wollten oder nicht. Ein offizielles Schreiben der Schule machte das Fest zur Pflichtveranstaltung. Christliche Feiertage werden an der Schule dagegen nicht gefeiert.
Die “Einladung” zum sogenannten Iftar ging an Eltern von Siebtklässlern einer Neuköllner Schule. Laut dem Brief sollten die Kinder am 28. März von 17.30 Uhr bis 20 Uhr anwesend sein – und zwar als Pflichtprogramm. Begründung: Der Termin ersetze ausgefallenen Unterricht. Die Kinder sollten außerdem Essen mitbringen. Dafür sei eine Essensliste erstellt worden.
Lehrer beherrschen die deutsche Rechtschreibung nicht mehr, aber lassen Unterricht ausfallen, um einen verpflichtenden „Iftār“ zu veranstalten. #Berlin #Schule #Ramadan #Fastenbrechen pic.twitter.com/aUs0t628uW
— Götz Frömming, MdB (@GtzFrmming) March 13, 2025
Das Viertel, in dem die Schule liegt, wird hauptsächlich von Türken und Arabern bewohnt. Dennoch sind nicht alle Kinder (bzw. deren Eltern) an der Schule religiös. Ein Vater wandte sich mit dem Brief an die “Bild” und prangerte an, dass an der Schule weder Weihnachten noch Ostern gefeiert würden: “Aber zum Ramadan müssen unsere Kinder antreten, wo leben wir denn?“
Die Wut einiger Eltern und der Aufschrei ob der medialen Berichterstattung war so groß, dass sich schließlich der Berliner Senat einschalten musste. Das Ergebnis: Eine Klarstellung, dass niemand zur Teilnahme gezwungen werden darf. Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) sprach von einem möglichen Verstoß gegen die staatliche Neutralitätspflicht und die sogenannte negative Religionsfreiheit.
Dieser Fall zeigt erneut, wie schnell die Islamisierung in Deutschland inzwischen voranschreitet. Religiöse Neutralität? Offensichtlich nur dann wichtig, wenn es um christliche Feiertage geht. Müssen sich bald Eltern überall in Deutschland Sorgen machen, dass ihre Kinder zur Teilnahme an islamischen Bräuchen gezwungen werden, während christliche Traditionen mit Füßen getreten werden?
Es sei daran erinnert, dass im besten Deutschland ein Gärtner zu einer horrenden Geldstrafe verurteilt wurde, weil er einer politisch korrekten Kita einen Weihnachtsbaum mit Geschenken schenkte und beides in einer nächtlichen Aktion vorm Gebäude abstellte, um die Kleinen zu überraschen. Die Kita-Leitung beklagte, es sei dadurch eine “sehr bedrohliche” Situation entstanden. Ein Friedensangebot des Gärtners, der eine Pflanzenspende gegen die Rücknahme der Strafanzeige anbot, wollte man nicht annehmen.