Mit Pali-Tuch vor einer blockierten Schule und scharfen Vorwürfen gegen die Polizei: Greta Thunberg mischt jetzt auch bei den linksextremen und migrantischen „Schüler“-Krawallen in Frankreich mit, die vom Mainstream als Proteste gegen Schulmissstände dargestellt werden. Tausende Menschen kamen bereits in Polizeigewahrsam, Dutzende Schulen wurden angezündet oder verwüstet. Kommunisten und andere linke Gruppen rufen zu weiteren Aufständen auf.
Am Dienstag, dem 13. Oktober, erschien die 23-jährige Schwedin vor dem Lycée Paul-Éluard in Saint-Denis bei Paris. Schüler blockierten den Unterricht, Anwälte bildeten wegen der Polizeieinsätze gegen die – vor allem migrantischen und linksextremistischen – Krawallmacher eine Menschenkette. Thunberg erklärte vor den Kameras, den Jugendlichen werde ihre Zukunft gestohlen. Sie sei „extrem stolz“ auf die französischen Schüler und bezeichnete das Vorgehen der Polizei als „extrem gewalttätig“. Dass die sogenannte Protestbewegung seit Wochen Schulen verwüstet und Einsatzkräfte angreift, spielt für die dauerempörte Demotouristin keine Rolle.
Professional protester Greta Thunberg has joined the third-world riots in France because of course. pic.twitter.com/gLTBjHF4ks
— Benny Johnson (@bennyjohnson) October 13, 2026
Fast 7.000 Festnahmen
Die bisherige Bilanz ist bezeichnend. Bis zum 8. Oktober registrierte das französische Justizministerium 6.877 Personen in Polizeigewahrsam, darunter 5.890 Minderjährige. Gegen 2.376 Menschen wurden Strafverfahren eingeleitet. Bildungsminister Édouard Geffray meldete 24 angezündete oder verwüstete Gymnasien. Rund 30.000 Schüler können deshalb über Wochen nicht regulär unterrichtet werden. Dazu kommen nach Angaben des Innenministeriums mehr als 700 verletzte Polizisten. Die Schäden an Schulen und öffentlichen Einrichtungen gehen in die Millionen. Ausgerechnet bei den angeblichen Protesten für bessere Bildung und modernere Schulen werden Klassenzimmer zerstört und Lehrer angegriffen: Das demontiert das Mainstream-Märchen der armen Schüler, die zu Recht demonstrieren würden, vollständig.
Auch am Dienstag kam es erneut zu Krawallen. In Paris brannten Fahrzeuge, vermummte Randalierer – vor allem Migranten und Linksextremisten – errichteten Barrikaden und bewarfen Polizisten mit Gegenständen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Landesweit zählte das Innenministerium rund 161.500 Demonstranten, die Gewerkschaften sprachen von 480.000 Teilnehmern. Insgesamt blieben 214 Schulen geschlossen. Die meisten Demonstrationen verliefen friedlich, doch die Ausschreitungen hielten die Einsatzkräfte weiter auf Trab. Report24 berichtete bereits Anfang Oktober über die schweren Krawalle und entsprechende Videoaufnahmen.
'Our future is being robbed': Greta Thunberg joins France student protests against school conditions on Tuesday ahead of fresh nationwide demonstrations, with authorities and participants wary of further violence. pic.twitter.com/CWXxCnoJXg
— euronews (@euronews) October 13, 2026
Linke Rädelsführer?
Bei den Schulblockaden mischen die Kommunisten kräftig mit. Die Kommunistische Partei Frankreichs (PCF) unterstützt die Protestbewegung offiziell. Ihr Jugendverband MJCF erklärte am 7. Oktober, an der Organisation von Hunderten Schüleraktionen beteiligt gewesen zu sein. Zugleich riefen die Jungkommunisten dazu auf, weitere Gymnasien massenhaft zu blockieren. Die Partei La France Insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon unterstützt die Proteste ebenfalls. Mélenchon marschierte am Dienstag persönlich in Paris mit und griff die Polizei verbal an. Bildungsminister Geffray wirft der LFI vor, die Schülerbewegung politisch auszunutzen. Die Partei bestreitet dies. Die Jungkommunisten machen aus ihrer Beteiligung hingegen gar kein Geheimnis.
Auch das islamolinke pro-palästinensische Umfeld unterstützt die Proteste. Die Union Juive Française pour la Paix (UJFP), die seit Jahren gegen Israel und die Juden aufhetzt, veröffentlichte einen Aufruf zur Unterstützung der Randalierer in Paris. Greta Thunberg, die zuletzt mit ihren Gaza-Aktionen Schlagzeilen machte, erschien nun mit ihrem Pali-Tuch bei einer Schulblockade. Dabei geht es in Frankreich doch angeblich um Lehrermangel, marode Gebäude und überfüllte Klassenzimmer. Nicht.
Für Greta Thunberg sind die französischen Schülerproteste bereits das nächste politische Thema innerhalb weniger Wochen. Nach ihren antiisraelischen Gaza-Flottillen engagierte sie sich Ende September für die Westsahara und wetterte dabei gegen Marokko. Beim Zurich Film Festival waren rund 300 kostenlose Plätze für eine Podiumsdiskussion reserviert, tatsächlich erschienen lediglich etwa 40 Besucher. Thunberg warf Marokko vor, die Veranstaltung sabotiert zu haben. Die Veranstalter fanden dafür keine Belege. Report24 berichtete bereits darüber.
Und nun lungert die Schwedin in Frankreich herum, lamentiert wieder einmal über eine angeblich „gestohlene Zukunft“ und attackiert die Polizei. Mit Pali-Tuch natürlich.