Megademo Wien: Starkes und friedliches Lebenszeichen des Widerstands

Bildquelle: Martin Rutter

Demo-Organisator Martin Rutter ist dankbar und zufrieden. Die von ihm initiierte und seit vielen Wochen beworbene Megademo am 11. September war ein großer Erfolg. Bei schönstem Wetter kamen in Wien tausende Menschen zusammen, um gemeinsam gegen den politisch verordneten Corona-Maßnahmenterror zu protestieren. Hochkarätige Sprecher trugen ihrerseits zum Gelingen der Veranstaltung bei.

Von Siri Sanning

Wie angekündigt, setzte sich um 13 Uhr die Menge in Bewegung. Ausgehend vom Schweizergarten neben dem Wiener Zentralbahnhof, spazierten die Teilnehmer entlang des Belvederes über die Prinz Eugen Straße Richtung Innenstadt, um sich vor der Karlskirche erneut zu versammeln. Befürchtungen, von Polizeikräften eingekesselt oder gegebenenfalls sogar in gewalttätige Ausschreitungen verwickelt zu werden, erwiesen sich allesamt als unbegründet. Das Ziel, konsequent und friedlich zu sein, wurde sehr gut erreicht, wozu auch die Polizei einen erheblichen Teil beitrug. Anstatt die Menschen nach Kräften daran zu hindern, von ihrem Grundrecht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch zu machen, kam sie diesmal – wie auch bereits zuvor bei den vom Salzburger Aktivisten Thomas Schaurecker organisierten Veranstaltungen – ihrer Aufgabe, die Demonstration zu schützen und zu begleiten, in vorbildlicher Weise nach.

Bürger aus der Mitte der Gesellschaft

Die Stimmung war fröhlich, bisweilen ausgelassen. Trotz des ernsten Anlasses erinnerte die Atmosphäre an ein gelungenes Familienfest. Getreu dem Motto „Nicht links, nicht rechts, nicht oben, nicht unten – alle sind willkommen, unabhängig von ihrer politischen Einstellung, religiösen Überzeugung, …“ fanden sich im Resselpark Menschen unterschiedlichster Couleur ein. Viele von ihnen waren aus den Bundesländern angereist. Die jüngsten Teilnehmer waren erst wenige Wochen alt, die ältesten über 80 Jahre.

Auch die Sprecher kamen aus verschiedenen Bereichen. Neben Martin Rutter selbst und Mitinitiator Hannes Brejcha von Fairdenken kamen unter anderem zu Wort:

Er leitete ein mit den Worten, es sei an der Zeit, dass endlich einmal auch ein Pfarrer spricht. Interviewt würden stets die selben, besonders jene im Stephansdom. Das Kürzel „i. R.“ in seinen Akten stehe nicht nur für „im Ruhestand“, sondern für „in Rebellion“.

Demo für medizinisches Personal schloss sich an

In einer Parallelveranstaltung versammelten sich, nur rund 1,5 km entfernt, Vertreter der Gesundheitsberufe vor dem Bundeskanzleramt am Ballhausplatz, um gegen den drohenden Impfzwang aufzustehen. Auch diese Versammlung, bei welcher Information und Aufklärung großgeschrieben wurden (z.B. Einverständniserklärung „off label use“), war sehr gut besucht. Nach Abschluss der Reden machten sich die Teilnehmer auf den Weg zur Karlskirche, wo sie von den Unterstützern der anderen Demonstration mit großem Applaus empfangen wurden – ein deutliches Zeichen gegen Spaltung war somit gesetzt worden.

Als Finale: Ein Marsch zum Westbahnhof

Gegen 17 Uhr wurde der letzte Teil des Demo-Tages eingeläutet: ein geschlossener Marsch über die Linke Wienzeile zum Wiener Westbahnhof. Dieser gestaltete sich ebenso laut, friedlich, bunt, reichlich beflaggt, auffällig und mit deutlichen Botschaften („Kurz muss weg!“; „Wir sind keine Pharma-Sklaven!“) versehen wie die anderen Abschnitte zuvor. Besondere Beachtung fanden die beiden kurz vor dem Ziel in einer Seitenstraße geparkten Wasserwerfer – Erinnerungen an entsprechende Drohungen und Eskalationsbestrebungen des Bundesinnenministers Karl Nehammer (Stichwort: Schaumparty mit Karli) vom Januar / Februar dieses Jahres wurden wach. Sie kamen jedoch glücklicherweise nicht zum Einsatz, die Veranstaltung konnte auf der Mariahilfer Straße ein friedliches Ende finden. Initiator Martin Rutter bedankte sich ausdrücklich bei der Polizei, hob ihre Fairness hervor und empfahl seinen Followern, noch vereinzelt vorhandene Demonstrationszüge aufzulösen.

Livestreams zum Nachsehen

Unter folgenden Links können Interessierte sich selbst ein Bild von den Ereignissen machen:

Bildergalerie


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