Lebenswerteste Stadt? Schläger auf E-Scootern töten 38-jährigen Wiener in Park

Symbolbild: KI

Im regelmäßig von Managern zur „lebenswertesten Stadt“ gekürtem Wien sind Spaziergänger nicht mehr sicher: Zwei Täter auf E-Scootern überfielen ein Paar, pöbelten den 38-jährigen Mann an – und erschlugen ihn. Die von der Stadt Wien mit Inseraten subventionierten Medien berichteten nur kurz über diese Wahnsinnstat.

Brutale Überfälle, Messertäter, Drogen-Hotspots: Auf die immer belastendere Kriminalitätsentwicklung reagiert die SPÖ-NEOS-Stadtregierung mit Messerverbotszonen, und der ÖVP-Innenminister schafft es nicht, mit mehr Polizisten in Wien für Sicherheit zu sorgen. Nun bestätigt ein weiteres schreckliches Verbrechen die alarmierende Entwicklung in Österreichs Bundeshauptstadt: In einem kleinen Park in Wien-Donaustadt wurde ein Paar von zwei Tätern auf E-Scootern angepöbelt, dann schlug einer der Männer auf den 38-jährigen Wiener ein – neben seiner Partnerin wurde das Opfer zu Boden geschlagen, dann wurde weiter mit Fäusten auf ihn eingeprügelt.

Als die von einem Zeugen alarmierten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, fanden sie die völlig verzweifelte Frau. Neben ihr lag ihr Partner regungslos auf einer Wiese. Die Polizisten stellten weder Puls noch Atmung fest und leiteten sofort lebensrettende Maßnahmen ein. Die Berufsrettung Wien übernahm die Versorgung und transportierte den Schwerstverletzten mit Verdacht auf schwere Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Dort verschlechterte sich sein Zustand rasch. Die Ärzte informierten die Ermittler kurz darauf über den Tod des Mannes.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll einer der Täter den Mann mehrfach mit Faustschlägen gegen Kopf und ins Gesicht angegriffen haben. Anschließend soll er auch noch die Frau geschlagen und unter Drohungen Bargeld gefordert haben. Die beiden Verdächtigen flüchteten anschließend auf ihren E-Scootern.

Seit 2015 Anstieg der Gewalttaten um 97 Prozent

Laut der offiziellen Kriminalpolizeilichen Anzeigenstatistik 2025 der Polizei Wien wurden im vergangenen Jahr 31.430 Gewaltdelikte angezeigt. Das entspricht einem Anstieg von 1,4 Prozent gegenüber 2024 (31.006 Fälle). Im Vergleich zum Jahr 2015, als noch 15.928 Gewaltdelikte registriert wurden, hat sich die Zahl damit fast verdoppelt – es kam zu einem prozentualen Anstieg von 97 Prozent. Während ein Großteil der Gewalttaten im privaten Umfeld stattfindet und oft ein Bekanntschaftsverhältnis zwischen Täter und Opfer besteht, häufen sich die Vorfälle im öffentlichen Raum.

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