Islam-Konvertit unter Terrorverdacht: Bahn-Azubi soll Anschläge geplant haben

(C) Report24/KI

Ein deutscher Bahn-Azubi konvertiert zum Islam, radikalisiert sich und gerät wegen mutmaßlicher Anschlagspläne ins Visier der Terrorermittler. Gemeinsam mit einem 19‑jährigen Kosovo-Albaner soll der junge Mann über die Beschaffung von Kalaschnikows gesprochen haben. Inzwischen sitzt der 23-Jährige in Untersuchungshaft.

Haben Sie schon jemals davon gehört, dass jemand zum Christentum oder zum Buddhismus konvertierte und dann auf die Idee kam, im Namen seiner neuen Religion einfach so Menschen abzuschlachten? Wohl kaum. Doch bei den Mohammedanern scheint das eine ganz andere Sache zu sein. Da kommen die Leute dann auf Ideen wie unter „Allahu Akbar!“-Rufen auf andere Menschen zu schießen, mit Fahrzeugen in Menschengruppen zu rasen, oder sogar sich zusammen mit seinen Opfern in die Luft zu sprengen.

Im Konvertiten-Wahn

Ein solcher Fall von akutem Moslem-Konvertiten-Wahn beschäftigt derzeit die deutsche Justiz. Zwei Kalaschnikows für jeweils 1.000 Euro. Dazu Überlegungen, ob sich Messer, Schusswaffen oder ein Auto für einen Anschlag eignen. Das waren die Gesprächsthemen des 23-jährigen Kai R. aus Unna und seines 19-jährigen Bekannten Adnan R. aus Hagen. Der eine macht eine Ausbildung bei der Deutschen Bahn, der andere besucht eine Berufsschule. Statt sich über ihre berufliche Zukunft Gedanken zu machen, diskutierten die beiden im September in einem Auto über mögliche dschihadistische Anschläge und die Beschaffung von Kriegswaffen.

Doch die Sicherheitsbehörden hörten mit. Am 1. Oktober rückten Spezialeinheiten in Hagen und Unna an. Vier Männer wurden festgesetzt, zwei syrische Brüder kamen bereits am nächsten Tag wieder frei. Waffen fanden die Beamten keine. Gegen den Bahn-Azubi und seinen 19-jährigen deutsch-kosovarischen Mitbeschuldigten erhob die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am 26. Oktober allerdings Anklage wegen der mutmaßlichen Verabredung zu einem Verbrechen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz. Kai R. sitzt inzwischen in Untersuchungshaft, Adnan R. bleibt vorerst weitere 14 Tage im Polizeigewahrsam. Über die Zulassung der Anklage muss das Amtsgericht Hagen entscheiden.

Die Psychologie des Bösen

Was diese Geschichte besonders beunruhigend macht, ist die Vorgeschichte des 23-Jährigen. Laut Bild konvertierte der Deutsche zum Islam und radikalisierte sich innerhalb von rund zehn Monaten. Aus einem gewöhnlichen Bahn-Azubi wurde ein Fall für die Terrorermittler. Ein weiterer Fall von religiösem Eifer, der nicht wenige Konvertiten befällt. Gerade jene, die sich (im Gegensatz zu Zwangskonvertiten oder vielen Ehepartnern von Moslems) freiwillig für einen solchen Glaubenswechsel entscheiden, wollen sich gegenüber jenen Moslems, die mit diesem System aufgewachsen sind, quasi „beweisen„.

Möglich macht dies auch die religiöse Struktur des Islams. Wo das Christentum seinen Fokus verstärkt auf die Lehren Jesu Christi und weniger auf die Regeln und Vorschriften des Alten Testaments legt, gibt es so etwas im Koran nicht. Die Eroberungs- und Dominanzideologie Mohammeds gegenüber den sogenannten „Ungläubigen“ dominiert das gesamte Glaubenssystem. Und hier haben gerade die salafistischen, extremistischen Ideologen ein leichtes Spiel. Diese können das Bedürfnis nach religiöser Anerkennung gegen ihre Anhänger verwenden. Frömmigkeit allein genügt dann irgendwann nicht mehr. Es braucht dann die passenden Feinde, einen heiligen Kampf (den Dschihad) und die Bereitschaft, für Allah auch Gewalt auszuüben.

Wer hat Kai R. radikalisiert?

Bei Kai R. stellt sich deshalb eine entscheidende Frage: Wer hat seine Radikalisierung beeinflusst? Welche Prediger, Internetkanäle oder persönlichen Kontakte haben ihn angeleitet? Denn der junge Mann wuchs nicht in einem syrischen Terrorcamp auf, sondern lebte in Deutschland und absolvierte eine Ausbildung bei der Bahn. Trotzdem geriet er nach seiner Konversion innerhalb weniger Monate ins Visier der Sicherheitsbehörden. Eine solche Entwicklung fällt schließlich nicht vom Himmel. Religiöser Fanatismus braucht ideologischen Nachschub, und den liefern islamistische Hetzer inzwischen auch über soziale Netzwerke, Messenger-Gruppen und einschlägige Internetkanäle.

Zudem wird wieder einmal deutlich, dass der Moslem-Extremismus nicht auf Migranten und deren Nachwuchs beschränkt ist, sondern eben auch immer öfter Konvertiten betrifft. Doch was brachte einen deutschen Bahn-Azubi innerhalb weniger Monate so weit, dass er laut Ermittlungsrecherchen über Anschläge und Kalaschnikows sprach?

Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende!

Informationen abseits des Mainstreams werden online mehr denn je bekämpft. Um schnell und zensursicher informiert zu bleiben, folgen Sie uns auf Telegram oder abonnieren Sie unseren Newsletter! Wenn Sie mit dafür sorgen möchten, dass unser unabhängiger Journalismus weiterhin eine Gegenstimme zu regierungstreuen und staatlich geförderten Medien bildet, freuen wir uns außerdem sehr über Ihre Unterstützung.

Unterstützen Sie Report24 via Paypal: