Film NAZA: Hasspropaganda gegen Israel auf Basis anonymer, nicht überprüfbarer Aussagen

Symbolbild: Das Filmplakat von "Naza" auf einer versifften berliner Wand. (C) Report24 KI

Mit dem Film „NAZA“ ist der Seite der Islamisten und der mit ihnen verbündeten Sozialisten und Linken ein großer Wurf gelungen. Kaum ein anderes Propagandawerk der letzten 100 Jahre vermochte so viel Hass auf Israel, im Grunde genommen auf die Juden insgesamt, zu erzeugen. Die Produktion folgt dem bewährten Prinzip der Täuschung und zielt präzise auf das Mitleid der Menschen im Westen ab. Die Finanzierung lässt sich auf George Soros nahestehende Organisationen zurückverfolgen.

Kommentar von Florian Machl

Der Film „NAZA“ ist eine Ansammlung anonymer Aussagen angeblicher israelischer Militärangehöriger über Zielauswahl, Überwachung und zivile Opfer im Gazakrieg. Die zentrale These der Filmemacher: Die Tötung palästinensischer Zivilisten sei systematisch organisiert und bewusst einkalkuliert. Durch Holocaustbezüge und Ausschnitte aus Claude Lanzmanns „Shoah“ entstehen historische Parallelen, die zu einer Gleichsetzung des Überlebenskampfes Israels mit der Massenvernichtung der Juden im Nationalsozialismus führen.

„NAZA“ ist ein hebräisches Militärkürzel für „Nezek Agavi“ (נזק אגבי), auf Deutsch „Kollateralschaden“. Im Zusammenhang des Films bezeichnet es die geschätzte Zahl ziviler Todesopfer, die bei einem Angriff auf ein militärisches Ziel erwartet werden. Dass schon mit dem Titel eine Gleichsetzung mit den Nationalsozialisten bezweckt wurde, kann man nicht beweisen, ist aber naheliegend.

Der Film wird vor allem von Linken begeistert gefeiert und beklatscht, verfängt aber auch bei Konservativen, die leider immer noch nicht wissen, dass man sich auch ansehen muss, woher eine Information stammt, ob man der Quelle trauen kann und ob sie inhaltlich plausibel ist. Zunächst muss man sich ansehen, wer den Film finanziert hat und zu welchem Zweck – und da stoßen wir auf alte Bekannte.

Spur des Geldes: unter anderem Soros, deutsche Linke und Grüne

Hinter „NAZA“ stehen als Produzenten die linksliberale britische Zeitung „The Guardian“ und James Wilsons Produktionsfirma JW Films. Als weitere Produktionspartner werden Placeholder Films und Unseen Hand genannt. Zu den ausführenden Produzenten gehören Jonathan Glazer, Joseph Schull, Harriet Gugenheim und Wendy vanden Heuvel. Die veröffentlichten Produktionsangaben enthalten allerdings keine vollständige Aufschlüsselung der Geldgeber, ihrer Beiträge oder des Gesamtbudgets. Der Guardian ist Teil von George Soros’ Project Syndicate und erhielt von Soros zwischen 2019 und 2024 3,775 Millionen US-Dollar. Beim Guardian ist Miguel Castro seit dem 5. August 2026 Vorstandsmitglied – er arbeitete zuvor 10 Jahre für Soros‘ Open Society Foundations. Auch der interimistische Vorstandsvorsitzende Richard Addy hat intensive Kontakte zu OSF.

Direkt nachweisbar sind Fördergelder aus dem Stiftungsnetzwerk von George Soros an das Recherchemedium „Local Call“, dessen Berichterstattung zur Grundlage des Films gehört: Die Open Society Foundations unterstützten es laut veröffentlichter Finanzierungsübersicht 2023 mit 106.000 und 2024 mit 57.000 US-Dollar. Auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung (Die Linke) und die Heinrich-Böll-Stiftung (Die Grünen) förderten die beteiligten Medien „+972 Magazine“ beziehungsweise „Local Call“.

Warum die Inhalte Propaganda und nicht Information sind

Die zentrale Kritik an „NAZA“ betrifft die eingeschränkte Nachprüfbarkeit seiner schweren Anschuldigungen. Die 24 interviewten Militärangehörigen treten anonym auf, Aussehen und Stimmen wurden digital verändert. Quellenschutz ist zwar journalistisch legitim, man muss auf der anderen Seite aber auch festhalten, dass jegliche Aussage in diesem Film frei erfunden sein kann. Die „Times of Israel“ bemängelt, dass häufig auch Angaben zur jeweiligen Funktion und zur unmittelbaren Kenntnis der geschilderten Vorgänge fehlen. Dadurch bleibt für Zuschauer unklar, wer aus eigener Beteiligung berichtet, wer Informationen anderer wiedergibt und welche Anschuldigungen durch mehrere voneinander unabhängige Quellen bestätigt werden – wenn überhaupt.

Bei besonders schwerwiegenden Vorwürfen vermissen Kritiker überprüfbare Einzelheiten. Das betrifft etwa die Behauptung, ein Angriff sei trotz erwarteter 500 ziviler Todesopfer genehmigt worden. Nach Einschätzung der „Times of Israel“ liefert der Film dafür keine zusätzlichen Belege, die eine unabhängige Prüfung ermöglichen. Auch bei anderen geschilderten Angriffen fehlten Datum, Ort oder die Identität des militärischen Ziels. Die bloße Zahl von 24 Interviewpartnern beseitigt dieses Problem nicht: Ihre Aussagen behandeln unterschiedliche Themen und bestätigen deshalb keineswegs automatisch denselben konkreten Vorwurf.

Der unter Islamisten beliebte Genozidvorwurf

Weitere Einwände betreffen beanstandete Übersetzungsverschärfungen und die suggestive Interviewführung. Ausgerechnet die linke „taz“ kritisierte, dass der Begriff „Genozid“ durch eine Frage des Regisseurs eingeführt werde; fehlende Datierungen erschwerten zudem die zeitliche Einordnung der Aussagen. Die Produzenten erklären dagegen, ihre Quellen und geschilderten Fälle anhand weiterer Interviews, vertraulicher Dokumente und zusätzlicher Recherchen geprüft zu haben. Das sind allerdings nur Behauptungen ohne jeglichen überprüfbaren Beweis.

Dass Israel an sogenannten Palästinensern einen „Genozid“ verüben würde, ist kein neuer Vorwurf aus islamistischen und linken Kreisen. Erstmals erhoben wurde dieser Vorwurf von Jassir Arafat im Jahr 1988, demselben Jahr, in dem er den fiktiven Staat „Palästina“ erfand. Es gibt zahlreiche Fakten, welche der Darstellung widersprechen, eine davon ist die tatsächliche Bevölkerungsentwicklung der Araber in der Region. Aus rund 590.000 Arabern in Gaza wurden mindestens 2,1 Millionen in der Gegenwart.

Behördlich tolerierter Judenhass

In Österreich erwartet Menschen eine massive Strafe, wenn sie am Geburtstag von Adolf Hitler ein Bild von Eiernockerl auf sozialen Medien posten oder als Gastwirt in ihrem Lokal verkaufen. Damit wird den Menschen vorgegaukelt, man wäre „gegen Rechts“. Gegen Propagandamachwerke, welche die Politik Israels mit dem Holocaust gleichsetzen, unternimmt die Justiz nichts. Eine Schande, die einmal mehr beweist: Antisemitismus ist links. Damals wie heute. Hier wie dort.

Privat finanziert: eine sehenswerte Gegenposition

Als Gegenposition zu „NAZA“ entstand der rund 49-minütige Dokumentarfilm „Naza: The Real Story“, der kostenlos im Internet verfügbar ist. Darin schildern israelische Reservekommandeure und Nachrichtendienstoffiziere ihre Erfahrungen im Gazakrieg. Ihre Aussagen werden mit Fotos, Filmaufnahmen und Dokumenten verbunden. Im Mittelpunkt stehen die Kampfweise der Hamas innerhalb ziviler Wohngebiete, die Geiselhaltung und die Verfahren zur Genehmigung militärischer Angriffe. Nach eigenen Angaben haben Roi Danino, Ariel Averbuch und Hagay Gutman den Film privat finanziert und ohne Unterstützung von Regierung oder Armee produziert.

„Naza: The Real Story“ – kostenlos ansehen, mit deutscher Sprachoption

Die Anwürfe, man würde sich einem Schuldkult unterwerfen, wenn man die Position Israels unterstützt, weise ich als Autor dieses Textes entschieden zurück. Ich bin mir hinsichtlich des Zweiten Weltkrieges und der Zeit des Nationalsozialismus keiner Schuld bewusst, ich habe zu dieser Zeit nicht gelebt. Ich lebe jetzt und würde mich jetzt mitschuldig machen, wenn ich dem Wunsch der Islamisten, Israel und die Juden auszurotten, nicht entschieden entgegentreten würde. So wie die Vernichtung Israels klar definiertes Ziel dieser Ideologie ist, haben sie ebenso offen ausgesprochen, was sie mit Christen und dem Westen insgesamt zu tun gedenken. Jegliches Bündnis zwischen Linken und Linksextremisten und Islamisten ist eine tödliche Bedrohung für unsere Kultur.

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