Das oberste italienische Gericht hat ein unmissverständliches Zeichen gegen importierte archaische Gewalt gesetzt. Die Urteile gegen fünf Mitglieder eines pakistanischen Clans, die die 18-jährige Saman Abbas kaltblütig abschlachteten, sind nun rechtskräftig. Ihr „Verbrechen“ bestand darin, dass sie sich einer Zwangsehe entziehen und wie eine normale junge Frau im Westen leben wollte. Der Fall zeigt die tödlichen Konsequenzen der politisch forcierten Massenmigration und den fundamentalen Konflikt zwischen unserer Zivilisation und archaischen Kulturen.
In der beschaulichen Gemeinde Novellara in der norditalienischen Provinz Reggio Emilia prallten Welten aufeinander. Die junge Saman weigerte sich standhaft, als Ware behandelt und von ihrer Familie in eine arrangierte Zwangsehe mit einem wesentlich älteren Mann im pakistanischen Heimatland gepresst zu werden. Sie tat genau das, was man in einem westlichen Rechtsstaat tun sollte: Sie zeigte ihre eigenen Eltern wegen Missbrauchs an, suchte staatlichen Schutz und machte deutlich, dass sie selbstbestimmt leben wollte. Frei in der Wahl ihrer Kleidung, ihrer Liebe und ihres Lebensweges. Doch diesen Wunsch nach Freiheit wollte ihr ihre Familie nicht gewähren: In der Nacht auf den 1. Mai 2021 verschwand die 18-Jährige spurlos.
Eiskalte Planung und Flucht
Die Ermittlungen kamen nur deshalb ins Rollen, weil ihr damaliger Freund bei der Polizei Alarm schlug. Aufzeichnungen von Überwachungskameras des landwirtschaftlichen Betriebs, in dem der Clan arbeitete, halfen bei der Aufklärung des Falls mit: Die Bilder zeigten mehrere Familienmitglieder, die kurz vor dem Verschwinden der jungen Frau völlig seelenruhig mit Grabwerkzeugen in Richtung der Felder spazierten. Es waren die Vorbereitungen für das Verschwindenlassen der eigenen Tochter bzw. Cousine.
Feige setzten sich die Eltern umgehend nach Pakistan ab, während die anderen an der Mordtat beteiligten Verwandten versuchten, über Frankreich und Spanien unterzutauchen. Es dauerte bis November 2022, bis man die sterblichen Überreste von Saman in der Nähe eines verlassenen Gehöfts ausgrub. Ihr Onkel war bei den Verhören durch die Polizei schließlich eingeknickt und hatte den entscheidenden Hinweis geliefert. Die Obduktion brachte die grausame Wahrheit ans Licht: Das junge Mädchen wurde brutal erdrosselt.
Das Märchen vom „Ehrenmord“
Wenn die Mainstream-Medien über derartige Grausamkeiten berichten, liest man fast ausnahmslos das verharmlosende Unwort vom „Ehrenmord“. Diese politisch korrekte Bezeichnung ist für die Opfer solcher brutaler Taten jedoch eine Beleidigung. An der gemeinschaftlich geplanten, feigen Hinrichtung einer wehrlosen 18-Jährigen durch ihre eigene Familie ist absolut nichts ehrenhaft. Es handelt sich dabei um nichts weiter als ein grausames, archaisches Stammesbrauchtum, das in Europa nichts verloren hat.
Es geht hier um Verhaltensweisen, die tief in den patriarchalischen Sitten ländlicher pakistanischer Regionen verwurzelt sind. Dort gilt der bedingungslose Gehorsam gegenüber dem Clan als unumstößliches Gesetz. Jede Abweichung – vor allem der Wunsch einer Frau nach Selbstbestimmung – gilt als existenzielle Bedrohung für diese steinzeitlichen Kulturen. Durch die ungesteuerte Migration, die von weiten Teilen der Politik nach wie vor bejubelt wird, werden jedoch eben diese archaischen Traditionen nach Europa importiert.
Die Justiz greift durch: Clan hinter Gittern
Immerhin hat die italienische Justiz in diesem Fall inzwischen doch noch die notwendige Härte gezeigt. Nach der Auslieferung der Täter folgte ein zäher Prozess. Bereits im ersten Verfahren 2023 gab es lebenslange Haft für die Eltern und 14 Jahre für den Onkel (die Cousins wurden anfangs skandalöserweise noch freigesprochen). Die Staatsanwaltschaft ging jedoch in Berufung – völlig zu Recht ging man von einer eiskalten, gemeinschaftlichen Planung des gesamten Clans aus. Das Berufungsgericht in Bologna zog die Daumenschrauben im April 2025 dann drastisch an: Auch die beiden Cousins fassten lebenslang aus, die Strafe des Onkels kletterte auf 22 Jahre.
Nun machte der italienische Kassationsgerichtshof als höchste Instanz den Deckel drauf und schmetterte alle Berufungen endgültig ab. Damit wandern die Eltern Shabbar Abbas und Nazia Shaheen sowie die Cousins Ijaz Ikram und Noman Ul Haq für den Rest ihres Lebens hinter Gitter. Auch die 22 Jahre für den Onkel Danish Hasnain sind nun rechtskräftig. Generalstaatsanwalt Marco Dall’Olio fand vor Gericht erfreulich unmissverständliche Worte: Der Mord war ein detailliert geplantes Exempel. Saman Abbas sollte dafür bestraft werden, dass sie westliche Freiheit für sich beanspruchte.
„Ihre Freiheit war das Verbrechen“
Der Tötungsplan entstand in eben jenem Moment, als Saman es wagte, ihr Recht auf die freie Wahl einzufordern, wie die Anwältin Maria Teresa Manente treffend festhielt. Ihre Freiheit war in den Augen der Familie das Verbrechen, ihr Leben die Strafe. Doch während Politiker im deutschsprachigen Raum bei solchen Taten gerne beschwichtigen und relativieren, reagierte Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni mit der nötigen Schärfe auf das Urteil. Sie stellte klar, dass dieser Richterspruch die Gerechtigkeit zwar bestätige, das Leben der jungen Frau jedoch nicht zurückbringen könne. Meloni machte bereits früher deutlich, dass es in Italien keinerlei Toleranz für jene gebe, die im Namen vermeintlicher kultureller oder religiöser Traditionen das Leben von Frauen auslöschen. Diese westlichen Werte seien unter keinen Umständen verhandelbar – eine unbequeme Wahrheit, die man diesseits der Alpen viel zu selten zu hören bekommt.






