Dänemark: Zuwanderer aus muslimischen Ländern belasten die Staatskassen erheblich

Bild: freepik / GiovanniCancemi

Während Einwanderer aus anderen westlichen Ländern bei den Beiträgen zu den öffentlichen Finanzen mit den Dänen mithalten können, sieht es bei Migranten aus Nordafrika, dem Nahen Osten, der Türkei und Pakistan – also vorwiegend muslimischen Ländern – anders aus: Daten des dänischen Finanzministeriums zufolge bleiben sie im Schnitt ihr Leben lang Nettoempfänger und belasten somit den Sozialstaat.

Immer wieder versucht die herrschende Politik Deutschland und Österreich zu “Einwanderungsländern” zu machen. Wo die politische Linke insbesondere den “humanitären Aspekt” betont, versuchen Konservative / Zentristen vor allem den Faktor Wirtschaft bzw. den Arbeitsmarkt argumentativ für ihre Zuwanderungspläne zu nutzen. Doch eine Sache haben beide Seiten gemeinsam: Sie kümmern sich recht wenig darum, die Zuwanderung so zu gestalten, dass sie auch der Aufnahmegesellschaft zugutekommt.

Wie Daten aus Dänemark zeigen, die 2018 vom Finanzministerium des Landes erhoben wurden, gibt es nämlich durchaus große Unterschiede bei den einzelnen Zuwanderergruppen, was die Nettobeitragsleistung zu den öffentlichen Finanzen (Zahlungen minus Zuschüsse) anbelangt. Der dänische Fiskus hat dabei der autochthonen Bevölkerung drei Zuwanderergruppen gegenüber gestellt: “Andere westliche Immigranten”, “Andere nicht-westliche Immigranten” und “MENAPT-Immigranten” (Naher Osten, Nordafrika, Pakistan und Türkei). Diese Daten schließen auch deren Nachfahren mit ein.

Wie Sie anhand der Grafik im Tweet deutlich erkennen können, liegen die anderen westlichen Zuwanderer bei ähnlich positiven Werten wie die Dänen selbst und werden erst im Laufe des Erreichens des Rentenalters zu Nettoempfängern. Auch die anderen nicht westlichen Zuwanderer (z. B. Inder, Chinesen oder Filipinos) tragen im Schnitt für rund 40 Jahre ihres Lebens mehr zum Gemeinwesen bei, als dass sie Kosten verursachen. Doch bei den Zuwanderern aus den mehrheitlich muslimischen Ländern sieht es düster aus, denn insgesamt betrachtet schafft es diese Bevölkerungsgruppe in keinem einzigen Jahr netto mehr an Steuern und Sozialbeiträgen einzuzahlen, als dass sie öffentliche Gelder erhält. Vereinfacht ausgedrückt liegt diese Migrantengruppe der dänischen Gesellschaft (im Schnitt) einfach durchgehend auf der Tasche, während es die anderen Zuwanderergruppen irgendwie schaffen, sich produktiv in die Gesellschaft einzubringen. Diese Daten gelten als bedeutende Ursache für die Kursumkehr Dänemarks im Hinblick auf die Migrationspolitik.

In Deutschland alles anders?

Wenn es nach der ominösen Bertelsmann-Stiftung geht (die übrigens auch maßgeblich an der Entwicklung von “Hartz IV” mitgewirkt hat), sollen die Zuwanderer Deutschland ja einen riesigen Nettogewinn an Steuern und Sozialabgaben hinterlassen. So zumindest ein Bericht der “Stuttgarter Zeitung” über eine Bertelsmann-Studie aus dem Jahr 2014. Gut, das war noch vor Merkels “Wir schaffen das” und der daraufhin erfolgten Migrationskrise, doch offensichtlich haben die Studienautoren dort ebenfalls nicht nach Herkunftsgruppen unterschieden, sondern einfach alle in einen Topf geworfen.

Dabei zeigen auch Statistiken der Bundesagentur für Arbeit, dass Migranten aus bestimmten Ländern überdurchschnittlich stark bei den Hartz IV-Empfängern vertreten sind – und das sind eben mehrheitlich jene Herkunftsländer, die auch die Dänen als eher unproduktiv für die Gesellschaft einstufen. Und wie beispielsweise ein afrikanischer oder nahöstlicher Migrant, der in seinen späten 20ern oder frühen 30ern nach Deutschland kommt, noch bis zum Rentenantritt irgendwie ins Plus gelangen soll (wenn das noch nicht einmal viele Deutsche schaffen, weil sie gerade einmal den Mindestlohn erhalten oder nur einen Teilzeitjob finden und aufstocken müssen), bleibt unerklärlich. Zwar fallen die Bildungskosten und dergleichen für die Kindheits- und Jugendjahre weg, doch im Alter reicht die Rente für diese Migranten nicht zum Überleben aus und dann muss aufgestockt werden.

Eine Aufschlüsselung wie in Dänemark würde dazu wohl mehr Licht ins Dunkel bringen, doch so etwas ist auf politischer Ebene in Deutschland nicht gewollt. Warum wohl?

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