Corona-Massenausbruch trotz 97 Prozent Impfquote: US-Uni muss Campus schließen

Bild: freepik / sheremetaphoto

Ein eindrucksvolles „Argument“ für die Impfpflicht wurde dieser Tage wieder aus den Biden-USA gemeldet: Kurz vor Ende des Semesters sah sich die Cornell-Universität aus Ithaca im (für seine radikalen Covid- und Impfmaßnahmen berüchtigten) demokratisch regierten Bundesstaat New York gezwungen, den Campus zu schließen und alle anstehenden Abschlussprüfungen online durchzuführen. Grund dafür ist ein extremer Anstieg der Covid-19-Infektionen – und das, obwohl die Impfquote unter den Menschen auf dem Campurs 97 Prozent (!) beträgt.

Der Lehrkörper ist sogar zu 100 Prozent geimpft, die restliche Belegschaft zu 98 Prozent, und 99 Prozent sind es bei den Studenten, die noch keinen ersten Studienabschluss haben. Letzte Woche gab es trotzdem allein unter den Studenten 469 Covid-Fälle – 214 davon wurden erst neu positiv getestet. Universitäts-Präsidentin Martha E. Pollack verwies in diesem Zusammenhang auf die Omikron-Variante, die bei den jüngsten Fällen identifiziert worden sei, wenn auch nur „mit ersten Anzeichen“. Sicherheit besteht nicht vollends, wie hoch der Omikron-Anteil ist, da nicht alle Tests sequenziert wurden.

Sämtliche Lehr- und sonstigen Veranstaltungen der Universität wurden dennoch abgesagt, Bibliotheken und Fitnesseinrichtungen sind geschlossen, Besuche auf dem Universitätsgelände sind fast vollständig verboten. Alle Studenten, die in den 48 Stunden vor der Verlautbarung negativ getestet wurden, erhielten die Aufforderung, einen weiteren Test zu machen, bis zum Erhalt des Ergebnisses Ithaca nicht zu verlassen und möglichst wenige Sozialkontakte zu pflegen. Ein echtes „Erfolgserlebnis“ somit für die Geimpften, die sich reichlich verschaukelt vorkommen müssen – und sich, wie überall weltweit, die Frage stellen müssen, wofür sie sich überhaupt haben so vorbildlich „immunisieren“ lassen.

Im Staat New York steigt die Anzahl der Covid-Infektionen insgesamt rapide an, wobei die Omikron-Variante bisher bei nur einem Prozent der Infizierten in den letzten Wochen festgestellt wurde. Weltweit zeigt sich derweil, dass die Variante mit Vorliebe geimpfte Menschen zu befallen scheint: Das verdeutlichen auch die Beispiele von „Superspreader“-Events unter zwei- bis dreifach Geimpften. Die Krankheitsverläufe sind bisher gemeinhin mild.

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