„Bücherverbrennung“ bei Amazon: Lockdown-kritisches Buch aussortiert

Symbolbild von LearningLark - https://www.flickr.com/photos/[email protected]/4141069138/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32735438

Das Buch „Lockdown“ des Autors Michael Morris darf auf Amazon nicht mehr verkauft werden, wie aus Netzinformationen gestern zu erfahren war. Der Handelsriese, ironischerweise einst selbst als reine Buchhandelsplattform gestartet, listete das Buch aus, in dem die These vertreten wird, dass Corona nicht die Ursache, sondern nur Vorwand und Mittel für totalitäre wirtschaftliche und gesundheitspolitische Maßnahmen war, und es sich bei der Pandemie um ein Menschheitsexperiment handele. Durchaus streitbare, aber völlig legitime Thesen also. Dass Amazon nun schon unerwünschte Publikationen aus dem Sortiment verbannt, ist eine neue Stufe der Zensur durch einen Monopolisten mit ungesunder Machtkonzentration.

Offenbar erfreute sich das im deutschen Kopp-Verlag verlegte Buch zu großer Beliebtheit: Alleine über 500 Rezensionen und eine Spitzenbewertung von 4,5 von 5 scheint die Medienwächter und politisch korrekten Aufpasser bei Amazon nervös gemacht zu haben. Dass man bei dem Big-Tech-Giganten offenbar eine Argwohn gegenüber diktaturkritischen und libertären Autoren hegt, zeigte sich bereits 2009: Damals hatte Amazon Texte des Weltliteraten George Orwell („1984“) von seinem Kindle-Lesegerät gelöscht. Die Bevormundung und Entmündigung selbständiger Kunden und Leser hatte für erhebliche Irritationen gesorgt.

Schamloser Machtmissbrauch

Dass der weltgrößte Onlinehändler und nach Google bedeutsamste Datensammler Amazon seine Macht schamlos missbraucht, um politisch und weltanschaulich Einfluss zu nehmen und dem gemeinsamen Eliten-Ziel einer linksautoritären Global Governance näherzukommen, das ist spätestens bekannt, seit CEO Jeff Bezos die von Amazon gehosteten Server des sozialen Netzwerks „Parler“ kündigen ließ, weil Donald Trump nach seiner willkürlichen Facebook-Sperre dorthin ausgewichen war. Das “De-Platforming” schreitet auf allen Ebenen voran – und macht zunehmend auch vor Büchern nicht mehr halt. (tpl)

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