Bill Gates finanziert Forschung an mRNA-Impfstoffen die ohne Kühlung auskommen

Symbolbild: Bill Gates mit der Wunderspritze (C) Report24.news

Die hitzige Debatte um „mRNA in Lebensmitteln“, welche angeblich durch ein Frosch-Logo gekennzeichnet werden, tobt quer durch soziale Medien und auch in unseren Foren. Die Debatte ist hiermit um einen Beitrag reicher: Die Bill and Melinda Gates Stiftung investiert tatsächlich in die Erforschung von mRNA-Impfstoffen, die ohne minus 75 Grad Kühlung bei Transport und Lagerung auskommen. Allerdings ist die Umsetzung momentan nur ein Wunschtraum.

Recherche und Analyse: Florian Machl

Können mRNA-Impfstoffe heimlich in Nahrungsmittel eingebracht werden und dann über die Verdauung in den Körper gelangen? Diese Frage spaltet zur Zeit die Geister. Technisch möglich ist es aktuell noch nicht. Das bedeutet aber nicht, dass nicht mit Vehemenz daran geforscht wird – beispielsweise beim kanadischen Unternehmen Elarex. Allerdings geht es auch bei diesem Projekt nicht um Impfstoffe, die gegessen werden sollen, sondern um klassische Bestandteile von Injektionen. Als Partner werden bei Elarex offen die Bill and Melinda Gates Foundation sowie diverse staatliche Institutionen aus Kanada angeführt.

„Entwicklungsländer gerechter mit mRNA-Impfungen versorgen“

So investierte die Foundation des Möchtegern-Weltherrschers Bill Gates im Jahr 2021 1,2 Millionen Kanadische Dollar (damals ca. 0,8 Millionen Euro) in ein Unternehmen, das verspricht, die höchst anfällige mRNA so stabil zu machen, dass sie ohne extreme Kühlung transportiert werden kann. Die Rede ist von Elarex Inc., das seine Pläne nach der großzügigen Spende per Presseaussendung verkündete. Recht viel hörte man im Mainstream von der Firma seither nicht, obwohl die damalige Meldung großspurig mit „Kühlung bald überflüssig“ tituliert war. Es ist aber bewiesen, dass Bill Gates großes Interesse daran hat, die mRNA-Impfstoffe weiterzuentwickeln und durch Entfall der Kühlkette stabiler und besser verfügbar zu machen. Die offizielle Erklärung ist, dass man ohne diese Kühlkette die Entwicklungsländer besser („gerechter“) mit Impfstoffen versorgen könne.

Elarex macht Viren haltbarer

Die aktuellen Fortschritte der Firma Elarex finden sich hier. Dort behauptet man vor allem, mit der Substanz Elarex PT120-D verschiedene Viren länger haltbar machen zu können. Mit dem Hilfsstoff können Viren, die sonst bei minus 80 Grad Celsius gelagert werden müssen auch eine Temperatur von plus 40 Grad Celsius etwa 12 Wochen lang überleben. Warum würde man aber Viren haltbarer machen wollen – es sei denn für die umstrittene Gain-of-Function-Forschung?

Was mRNA betrifft, werden auf der Homepage von Elarex zwei Diagramme gezeigt, nach denen die automatische Zersetzung von mRNA mit der Hilfe von PT120-D unter neutralen pH-Werten auch 60 Tage lang ausgesetzt werden könne. Es gibt keine Nachrichten darüber, ob die Substanzen von Elarex bereits auf ihre „Unbedenklichkeit“ am Menschen getestet und in die Covid-Impfstoffe integriert wurden. Davon ist deshalb nicht auszugehen, da ein solcher Erfolg für ein Unternehmen einen Milliardengewinn bedeuten könnte – und er sicherlich publiziert würde.

Die aktuellste Nachricht auf der Homepage der Firma stammt vom Juni 2022, was nicht auf eine intensive Geschäftstätigkeit hinweist. Wie die Technik funktioniert, wurde in einem Paper aus 2017 gezeigt, aus dem auch die Behauptung der langen Haltbarmachung von mRNA stammt. Wenn diese Technologie schon so lange existiert und funktioniert, stellt sich die Frage, weshalb sie bei den herkömmlichen Gen-Impfungen von Pfizer und Moderna keine Anwendung fand. Insgesamt entsteht eher der Eindruck, dass sich das Unternehmen ausreichend fördern lässt, aber letztendlich nichts auf die Reihe bekommt.

Was ist eigentlich mRNA

Bei MRNA handelt es sich um so genannte Boten-RNA (Messenger-RNA), eine Nukleinsäure, die im menschlichen Körper dazu benutzt wird, wenn eine Zelle die Konstruktion von Proteinen „beauftragt“. Das ist ein sehr kurzlebiger Prozess, die Natur hat nicht vorgesehen, dass diese Botenstoffe lange existieren können. Der Stand der Forschung ist, dass mRNA nach wenigen Minuten zu zerfallen beginnt.

MRNA ist keine neue Erfindung der Gentechnik, sondern zählt parallel zur DNA zu den Grundbausteinen des Lebens. Ohne mRNA könnte das Leben, wie wir es kennen, nicht existieren. MRNA-Moleküle werden in eukaryotischen Zellen, wie sie im Menschen vorkommen, von Enzymen zurechtgeschnitten und gestaltet, dann können sie aus dem Zellkern ins Zytoplasma übergehen, wo die darin enthaltene Bauanleitung durch die Ribosomen in Proteine übersetzt wird.

Bei Covid-Impfungen sprechen wir von modRNA

Die natürlichen Bausteine von mRNA sind Uracil, Adenin, Cytosin und Guanin. Nachdem mRNA aber so schnell zerfällt, setzt man auf modRNA. Die Stabilität der modRNA wird durch den Trick verlängert, den in der Natur für diesen Botenstoff üblichen „Codierungsbuchstaben“ Uricil durch Pseudouridin beziehungsweise N1-Methylpseudouridin zu ersetzen. Die Kritik daran besagt, dass es dem menschlichen Körper schwer fällt, diesen unnatürlichen Aufbau von mRNA abzubauen. Zu Pseudouridin und dessen Abbau gibt es eine sehr kompetente Anfrage aus 2021, welche die deutsche Bundesregierung mit „wir haben keine Ahnung“ beantwortete. Das ist natürlich eine spannende Herangehensweise an einen neuen Impfstoff, den man flächendeckend verspritzte und jedem Menschen aufzwingen wollte. (Ein Paper, das sich spezifisch mit der Herstellung von SARS Spikeproteinen beschäftigt, wurde bereits 2005 veröffentlicht, aber das nur nebenbei.)

Umstrittene Lipidnanopartikel

Ein anderer wichtiger Stoff zur Stabilisierung und zum Transport der modRNA sind die Lipidnanopartikel (LNP), auch Nanolipide genannt. Sie umhüllen die modRNA und ermöglichen gemeinsam mit anderen Adjuvantien den Transport durch die Zellmembran. Lipidnanopartikel sind wiederum dafür bekannt, Entzündungen auslösen zu können. Dies mag in kleiner Menge kein Problem sein, man muss sich aber stets bewusst sein, dass in einer „korrekt gefertigten Impfung“ etwa 2 Billionen LNPs mit 14 Billionen modRNA Molekülen verspritzt werden (andere Quellen sprechen sogar von 15-45 Billionen modRNA Molekülen). Dies entspricht etwa einem Drittel oder sogar der Hälfte der Anzahl der Zellen in einem menschlichen Körper. Diese Mengen erschienen den „Impfstoffherstellern“ wohl notwendig, weil die Substanz so fragil ist und bei so großen Dimensionen eine höhere Chance besteht, dass ein Teil davon „überlebt“. Die Dimension der verimpften modRNA Moleküle übersteigt die Maximalzahl der Viren, die von einem infizierten Patienten erzeugt werden, um ein Vielfaches.

Was ist die heutige Grundlage der Gen-Impfungen?

Über Fortschritte der „Impftechnologie“ gibt beispielsweise dieser Fachartikel aus 2022 Auskunft, der den besten verfügbaren Überblick zum Thema bietet, aber eher für Fachleute geeignet ist. Die Stabilisierung von mRNA ist nach wie vor ein zentrales Problem, zahlreiche Forschungstätigkeiten sind verschiedenen Ansätzen gewidmet. Die Lösung von Elarex kommt darin nicht vor.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der gesamte „Impfprozess“ über mRNA hinterfragenswert ist, da man jederzeit auf eine klassische Vektorimpfung setzen hätte können, deren Nebenwirkungen und Risiken zumindest bekannt waren. Corona-Narrativ hinterfragt: Weshalb setzte man nicht auf bewährte Impfstoffherstellung?

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