An oder mit der Spanischen Grippe? Was der „Pandemie-Papst“ Fauci 2008 noch selbst bewies

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Wussten Sie, dass Dr. Anthony Fauci bereits im Jahr 2008 nachwies, dass die meisten Todesopfer, die der „Spanischen Grippe“ zugerechnet werden, gar nicht an dem Influenzavirus starben? Denn die wahre Todesursache waren zumeist bakterielle Lungenentzündungen, die sich unter den damaligen schrecklichen Lebensumständen rasend schnell verbreitet haben. Doch zu Corona-Zeiten hat er dies geflissentlich ignoriert.

Ein Kommentar von Heinz Steiner

Wer die vergangenen Jahre bei wachem Verstand miterlebt hat, erinnert sich nur zu gut an die allabendlichen Hiobsbotschaften der Systemmedien. Ein unerbittlicher Ticker der nackten Panik präsentierte uns täglich die neueste Zahl jener Menschen, die dem Coronavirus angeblich zum Opfer gefallen waren. Die oberste Prämisse dieses Narrativs war so simpel wie wissenschaftlich fragwürdig: Wer positiv getestet wurde und verstarb, war ein Corona-Toter. Die grundlegende medizinische Unterscheidung, ob ein Mensch an oder lediglich mit einem Erreger aus dem Leben schied, wurde von den Architekten der globalen Gesundheitspolitik kurzerhand auf dem Altar der Panikmache geopfert.

Die Absurdität dieser statistischen Taschenspielertricks zeigte sich im klinischen Alltag immer wieder auf erschreckende Weise. Mir persönlich ist der Fall einer Krebspatientin im Endstadium (Stufe 4) bekannt. Diese Frau verstarb bedauerlicherweise, aber unweigerlich an den massiven Auswirkungen ihrer zerstörerischen Krebserkrankung. Doch weil der medizinische Apparat in ihren letzten Tagen routinemäßig noch einen PCR-Test durchführte, der positiv ausschlug, fand sich diese Krebspatientin plötzlich als offizielle „Corona-Tote“ in den staatlichen Datenbanken wieder. Eine Praxis, die jeden ehrlichen Pathologen eigentlich auf die Barrikaden hätte treiben müssen.

Bedienen wir uns eines einfachen Beispiels, um die kausale Logik zu verdeutlichen, die uns während der Corona-Zeit so vehement aberzogen werden sollte: Wenn ein stark alkoholisierter Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verliert und das Fahrzeug mit hoher Geschwindigkeit um einen Baum wickelt, woran stirbt dieser Mann? Er stirbt selbstverständlich an den massiven inneren Verletzungen, am physischen Trauma des Aufpralls. Die Todesursache ist nicht die chemische Substanz Alkohol in seinem Blut. Der Alkohol war zweifellos der Katalysator, er hat den Unfall maßgeblich begünstigt, aber er hat nicht direkt das Herz-Kreislauf-System zum Stillstand gebracht. In der pervertierten Zählweise der Jahre 2020 und 2021 müsste man den Verunglückten eigentlich jedoch als „Alkohol-Toten“ deklarieren.

Warum ist dieser Exkurs in die medizinische Kausalität so immens wichtig? Weil wir erkennen müssen, dass genau diese simplifizierte, völlig unwissenschaftliche Gleichmacherei auch bei der Betrachtung historischer Pandemien angewandt wird, um Angst zu schüren. Allen voran bei der berühmten Spanischen Grippe von 1918.

Die „Mutter aller Pandemien“ musste in den letzten Jahren unzählige Male als Schreckgespenst herhalten. Das offizielle, stark verkürzte Narrativ lautet bis heute: Ein absolut mörderisches Super-Virus fegte über den Globus und rottete zig Millionen Menschen einfach so aus. Völlig ausgeblendet wird dabei die historische Lebensrealität. Die Welt befand sich im Würgegriff des Ersten Weltkriegs. Die Menschen litten unter katastrophaler Mangelernährung, Stress, Unterkühlung und verheerenden hygienischen Zuständen, insbesondere in den Schützengräben und Truppenlagern. Und vor allem: Die Medizin kannte noch keine Antibiotika.

Genau an diesem Punkt wird es hochinteressant, denn es war ausgerechnet der spätere amerikanische „Pandemie-Papst“ Dr. Anthony Fauci, der diesen historischen Mythos des alleinigen Killer-Virus wissenschaftlich demontierte. Zusammen mit Dr. Jeffery K. Taubenberger, einem Pionier der Virologie, der das Genom des 1918er-Virus rekonstruierte, veröffentlichte Fauci wegweisende Studien zu den wahren Todesursachen der Spanischen Grippe.

Im Jahr 2008 publizierten Fauci, Taubenberger und weitere Kollegen im renommierten Journal of Infectious Diseases eine Arbeit, deren Titel man sich heute auf der Zunge zergehen lassen muss: „The Predominant Role of Bacterial Pneumonia as a Cause of Death in Pandemic Influenza: Implications for Pandemic Influenza Preparedness„. Schon der Titel verrät, dass es die bakterielle Lungenentzündung war, die schlussendlich unzähligen Menschen den endgültigen Todesstoß versetzt hatte.

Für diese Arbeit werteten die Forscher Tausende historische Autopsieberichte aus der Zeit von 1918 und 1919 aus. Ihr Ergebnis stellte das populäre Bild des alles tötenden Grippevirus völlig auf den Kopf. Die Mediziner stellten fest, dass viele Patienten erst Tage nach dem Abklingen der eigentlichen Grippesymptome verstarben. Die pathologischen Befunde der Lungen zeigten nicht primär die klassischen Schäden einer reinen Virusinfektion, sondern massive Eiterbildung, schwerste Entzündungsherde und eine gewaltige bakterielle Besiedlung.

Die Forscher kamen zu dem unmissverständlichen Schluss, dass die „überwältigende Mehrheit“ der Todesfälle durch sekundäre bakterielle Pneumonien – primär verursacht durch Pneumokokken und Streptokokken – ausgelöst wurde. Das Influenzavirus (H1N1) war lediglich der Türöffner. Es wütete in den Atemwegen, zerstörte die feinen Flimmerhärchen, schwächte das ohnehin durch Krieg und Mangelernährung ruinierte Immunsystem der Patienten und bereitete so den Boden vor. Den eigentlichen Todesstoß versetzten den Menschen fast immer bakterielle Infektionen, die sich in den geschädigten Lungen ungehindert ausbreiten konnten und mangels Antibiotika ein sicheres Todesurteil bedeuteten.

Dies war die klare, differenzierte und wissenschaftlich fundierte Faktenlage vor Corona. Es entbehrt nicht einer gewissen, bitteren Ironie, dass ausgerechnet Dr. Fauci, der 2008 als Mitautor noch ausdrücklich betonte, dass eine Pandemie niemals durch das Virus allein verstanden werden könne, gut ein Jahrzehnt später an vorderster Front stand, um genau diese wissenschaftliche Nuancierung zu torpedieren.

Fauci bewies einst selbst, dass das Sterben in einer Pandemie das Resultat eines hochkomplexen Zusammenspiels aus Virus, Immunstatus, den Begleitumständen, bakteriellen Folgeinfektionen und der verfügbaren medizinischen Versorgung ist. Doch als Covid-19 die globale Bühne betrat, war von diesem profunden medizinischen Verständnis plötzlich nichts mehr übrig. Die Komplexität des menschlichen Organismus wurde auf ein stures, monokausales Konstrukt reduziert. Ein positiver PCR-Test reichte aus. Die individuellen Lebensumstände, die fatalen Fehlschläge bei frühen Beatmungsprotokollen in den Krankenhäusern, das absichtliche Verhindern von frühzeitigen medikamentösen Behandlungen, das Alter und Vorerkrankungen – all das wurde weggewischt, um die von der Politik dringend benötigten Schreckenszahlen aufrechtzuerhalten.

Wer das Zusammenspiel der Faktoren leugnet und das „An und Mit“ nicht unterscheiden will, betreibt keine Wissenschaft, sondern einfach nur eine politische Agitation. Die Lektion der Spanischen Grippe, formuliert von Anthony Fauci höchstpersönlich, zeigt auf: Viren sind keine isoliert operierenden Tötungsmaschinen. Wer dieses Narrativ dennoch in die Köpfe der Massen hämmert, lenkt lediglich von den komplexen Tatsachen der Medizin ab.

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