Ärztin fordert Prüfung: Covid-Impfung für unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich?

Bild: Screenshot, Hintergrund via freepik / jcomp

Dr. Rebekka Leist ist spezialisiert auf unerfüllten Kinderwunsch. Aufgrund von Beobachtungen aus ihrer eigenen Praxis hegt sie den dringenden Verdacht, dass ihre Kinderwunsch – Patientinnen, so sie überhaupt schwanger werden, nicht schwanger bleiben, wenn sie gegen Covid geimpft wurden. Nun fordert sie eine weltweite Überprüfung, um ihre Befürchtung zu widerlegen.

Die Chance, im Zuge einer außerkörperlichen Befruchtung / in vitro Fertilisation IVF schwanger zu werden, liegt laut Leist üblicherweise bei rund 32 Prozent. Die Chance, dann tatsächlich ein Baby zur Welt zu bringen, besteht zu 23 Prozent. Die Differenz machen ihren Ausführungen zufolge hauptsächlich frühe Fehlgeburten in den ersten 14 Schwangerschaftswochen aus. In ihrer eigenen Praxis konnte Leist bei 15 Versuchen nur eine einzige weitergehende Schwangerschaft feststellen (7%). Eine, wie sie sagt, viel zu geringe Zahl, die sie in ihrer langjährigen Profession so noch nie erlebt hat. Nachdem Leist all ihre Patientenakten seit Jahresbeginn gesichtet und auch entsprechende Nachfragen angestellt hat, ist sie nun in Besorgnis, dass die Impfung gegen Covid-19 ein entscheidender Faktor im Schwangerschaftsgeschehen ist: Entweder werden Kinderwunsch – Patientinnen gar nicht schwanger, wenn sie vor der Behandlung geimpft wurden. Oder aber sie haben zu wenige weitergehende Schwangerschaften.

Zum Wohl der Patientinnen und ihrer ungeborenen Kinder: Untersuchungen sind ein Muss!

Die Frauenärztin hofft darauf, dass sich ihr Verdacht als unbegründet erweisen wird. Angesichts seiner Schwere und der Tragweite der Auswirkungen jedoch sieht sie eine Überprüfung als unumgänglich an. Im Bewusstsein darüber, dass ihre eigenen Beobachtungen keinen Anspruch auf Repräsentativität stellen, ruft Leist nun zur breit angelegten Überprüfung dieser und anderer offener Fragen auf. Alle Kinderwunsch – Zentren in Deutschland und weltweit sind aufgefordert, anhand ihrer Statistiken der IVF-Behandlungen die Gruppe der gegen Covid-19-geimpften Frauen gegen die Kontrollgruppe der ungeimpften Frauen hinsichtlich folgender Parameter auszuwerten:

  • Wie hoch sind die Schwangerschaftsraten?
  • Wie gehen die Schwangerschaften weiter?
  • Gibt es Unterschiede beim Geburtsausgang?

Das bloße Abwarten der „Baby-Take-Home-Rate“ 2022 (die geborenen Babys) alleine ist für Dr. Leist zu wenig, denn „dann wird es zu spät sein, um weiteren Schaden zu verhindern. Hier geht es nicht um Politik, sondern um das Wohl unserer Patientinnen, ihrer ungeborenen Kinder und Familien und deren Zukunft.“

Lesen Sie dazu auch:

Zur Website von Dr. Leist gelangen Sie über diesen Link.

Zu ihrem Blog-Eintrag „Covid-Impfungen: erhöhte Fehlgeburtsrate in den ersten 13 Sschwangerschaftswochen??? Dringende Bitte an alle Kinderwunsch – Zentren dies zu überprüfen und hoffentlich zu widerlegen“ gelangen Sie via Klick auf die rote Textstelle. Die Autorin geht dort auch ausführlich auf eine medizinische Studie ein, welche „angeblich zum Ergebnis kommt, dass Covid-Impfungen in der Schwangerschaft kein erhöhtes Risiko für den Embryo bedeuten.“

Die englische Version finden Sie bei Dr Leist und hier: „Covid-vaccinations in the first 13 weeks of pregnancy: increased miscarriage rate??? Urgent request to all fertility centers to verify and hopefully disprove this!

Im Folgenden finden Sie das Transkript von Dr. Leists Video (Hervorhebungen durch Redaktion):

Mein Name ist Rebekka Leist, ich bin Frauenärztin und auf unerfüllten Kinderwunsch spezialisiert. Ich habe eine schreckliche Befürchtung. Meine Kinderwunsch – Patientinnen, wenn sie denn schwanger werden, bleiben nicht schwanger, wenn sie gegen Covid geimpft wurden. Ich sag es nochmals anders herum. Nach der Covid-Impfung werden meine Kinderwunsch – Patientinnen zuerst schwanger, aber sie erleiden früher Fehlgeburten. Diese meine Beobachtung steht im krassen Gegenteil zu einer Studie im New England Journal of Medicine, einer der renommiertesten medizinischen Fachzeitschriften, die zu dem Schluss kommt, dass es durch die Covid-Impfung in der Schwangerschaft zu keinen erhöhten Risiken für das ungeborene Kind kommt.

Ich habe dazu einen ausführlichen Blog auf meiner Homepage geschrieben. Es würde jetzt zu weit führen, alle meine Argumente aufzuzählen, die diese Behauptung entkräftigen sollen. In meiner medizinischen Einschätzung verknüpfen die Autoren Zahlen, die keinen Zusammenhang haben, um daraus den Schluß zu ziehen, dass es kein erhöhtes Risiko durch die Impfung im ersten Drittel der Schwangerschaft gibt.

Bei 15 Befruchtungen nur eine Schwangerschaft

Nun zu den Beobachtungen in meiner Praxis und dem Brief, den ich an die Kinderwunschzentren in München geschrieben habe. Ich lese vor:

Per Einwurf – Einschreiben. München, den 1. September 2021

Meine Befürchtung: Kaum weiterführende Schwangerschaften nach der Covid-Impfung

Sehr geehrte Sowieso!

Nach meiner siebenjährigen Mitarbeit als Gynäkologin im Kinderwunschzentrum Drs. Bollmann, Brückner und Noss habe ich mich 2004 in einer Privatpraxis niedergelassen. All diese Jahre habe ich viele Kinderwunsch – Patientinnen mit chinesischer Medizin und Mikronährstoffen behandelt. Da die Bindung an meine Patientinnen auch nach erfolgter IVF / Eizellspende häufig andauert, sehe ich diese auch in der Frühschwangerschaft und später, beziehungsweise sie informieren mich über den weiteren Verlauf.

Vor einigen Wochen kam mir ein furchtbarer Verdacht. Meine Kinderwunsch – Patientinnen haben, wenn sie schwanger werden, zu wenige weitergehende Schwangerschaften bzw. werden gar nicht schwanger, wenn sie vor der Behandlung gegen Covid geimpft wurden. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich alle Akten meiner Kinderwunsch – Patientinnen seit Jahresanfang sichten konnte und auch Antwort auf meine Nachfragen bekam. Ich komme zu folgendem vorläufigen Ergebnisstand 31.8.2021 in meiner Praxis:

Ich fasse jetzt das Ergebnis jetzt ein bisschen anders zusammen, weil Menschen, die keine Erfahrung auf diesem Gebiet haben, würden diese Details nur verwirren. Außerdem habe ich sie aktualisiert, da seit der Versendung des Briefes eine Woche vergangen ist.

Drei spontane Schwangerschaften, davon zwei frühe Fehlgeburten, eine weitergehende Schwangerschaft in der 8. Woche.

Fünfzehnmal außerkörperliche Befruchtung, das ist die IVF, also In vitro Fertilisation. Von zwei Patientinnen habe ich keine Antwort bekommen. Ich vermute mal, dass sie dann nicht schwanger sind. Neun Patientinnen sind nicht schwanger. Bei zwei ist das Schwangerschaftshormon im Blut angestiegen. Einmal gab es einen Frühabort, eine frühe Fehlgeburt und nur eine weitergehende Schwangerschaft jetzt in der 12. Woche. Also von fünfzehn Mal außerkörperliche Befruchtung eine Schwangerschaft.

Dringender Aufruf an Kinderwunsch-Zentren

Weiter geht es im Brief:

Natürlich stellt dies keine repräsentative Erhebung dar, aber ich habe in meiner Praxis so etwas in den vergangenen 17 Jahren noch nicht erlebt. Ich hoffe sehr, dass meine Befürchtung unbegründet ist, aber ich denke, dass sie so gravierend ist und so weitreichende Auswirkungen haben würde, dass dieser Sachverhalt unbedingt überprüft und hoffentlich widerlegt werden sollte. Sie in Ihren Kinderwunsch – Zentren könnten anhand der IVF-Statistik relativ einfach und schnell die behandelten Patientinnen anfragen, wie die Schwangerschaften weitergegangen sind und ob sie gegen Covid geimpft wurden. So könnten die ungeimpften schwangeren Frauen gleich als Kontrollgruppe fungieren.

Bitte warten Sie nicht darauf, wie die Baby Take Home Rate ausfällt, weil es dann schon zu spät ist, weitere eventuelle Schäden abzuwenden. Ich bitte Sie inständig wegen dem Wohl unserer Patientinnen, dieser Befürchtung nachzugehen. Es geht hier nicht um Politik, sondern um Gesundheit und das Leben der Ungeborenen.

Vielen Dank für Ihre Mühe und Unterstützung und herzliche Grüße. Und im PS weise ich noch auf den Blog zu der Studie auf meiner Homepage hin und signalisiere meine Diskussionsbereitschaft. Das war der Brief.

Damit Sie als Laie die Zahlen etwas besser einordnen können. Bei der außerkörperlichen Befruchtung liegt – Daumen mal Pi – die Chance, schwanger zu werden, bei ca. 32% und die Chance, dann ein Baby zu gebären, bei ca. 23%. Die Differenz machen hauptsächlich die frühen Fehlgeburten in den ersten 14 Schwangerschaftwochen aus. Auch wenn ich in meiner Praxis bei 15 Versuchen nur eine weitergehende Schwangerschaft beobachtet habe, was 7% sind, und meine Patientinnen nicht repräsentativ in einem Kollektiv sind, so ist diese Zahl dennoch viel zu gering.

Bisher nur ein Zentrum zur Erhebung der Daten bereit

Zum Schluss noch die Resonanz auf meinen Brief. Ein Kinderwunsch – Zentrum von 7 hat sich umgehend bei mir gemeldet und erfreulicherweise mitgeteilt, dass sie entsprechendes veranlassen werden. Von den anderen habe ich bisher nichts gehört. Von der Vorsitzenden des IVF-Registers, wo die Daten aller Kinderwunsch – Zentren in Deutschland zusammenkommen, bekam ich folgende Antwort – ich zitiere wörtlich:

Es gibt inzwischen genügend wissenschaftliche Veröffentlichungen, die einen negativen Einfluss einer Covid-19-Erkrankung in der Schwangerschaft belegen, die einen negativen Einfluss einer Covid-19-Impfung auf den Schwangerschaftsverlauf ausschließen. Also sollen die Frauen vor einem schweren Covid-Verlauf in der Schwangerschaft geschützt werden, aber was nützt ihnen das, wenn die Schwangerschaft überhaupt nicht andauert?

Ich wiederhole meine dringende Bitte an alle Kinderwunsch – Zentren in Deutschland und natürlich weltweit – es wird ja auf der ganzen Welt geimpft: Bitte überprüfen Sie anhand der Statistik bei der außerkörperlichen Befruchtung, wie die Schwangerschaften der Geimpften weitergegangen sind bzw. gehen und vergleichen Sie diese mit den Ungeimpften als Kontrollgruppe. Ich danke Ihnen von Herzen. Es geht um unsere Patientinnen.

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