„Fraktioninnen“: Linken-Chefin gendert nun schon Fraktionen

Symbolbild: KI

Die Linken-Fraktionschefin Eva von Angern hielt in ihrer Funktion als Alterspräsidentin am Dienstag eine Eröffnungsrede bei der konstituierenden Sitzung des Landtags in Sachsen-Anhalt. Dabei missbrauchte sie ihr Amt kurzerhand für AfD-Hetze. Und für noch mehr Augenrollen sorgte sie: Im offenkundig blindwütigen Genderwahn fabulierte sie von „Fraktioninnen“.

AfD böse, Gendern sehr wichtig: Dieses merkwürdige Fazit konnte man nach der Eröffnungsrede von Eva von Angern am Dienstag ziehen.

Zunächst bezog sie sich dabei positiv auf die Kommunistin Clara Zetkin, ihres Zeichens erklärte Antidemokratin und Parlamentarismus-Gegnerin, die in den frühen 1930er-Jahren Alterspräsidentin des Reichstags war und in einer Rede ein „Sowjetdeutschland“ gefordert hatte. Dann erinnerte Von Angern an die Verfolgung von Politikern aus dem heutigen Sachsen-Anhalt durch die Nationalsozialisten, als würde dasselbe den Systempolitikern durch AfDler drohen, zitierte in Richtung AfD wiederholt Spiderman (mit großer Macht komme große Verantwortung), bezeichnete die Partei als „machttrunken“ und beklagte sich nebenbei, es wäre ein Unding, dass man der Linken die DDR-Vergangenheit vorhalte. Neutral und überparteilich? Mit Linken wohl unmöglich.

Ein besonderes Tüpfelchen auf dem i stellte aber schon ihre Begrüßung dar:

„Ich freue mich zudem, meine Damen und Herren Abgeordnete der vergangenen achten Wahlperiode, Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft sowie von den Fraktioninnen geladene Gäste hier auf unserer Besuchertribüne begrüßen zu dürfen.“

Fraktioninnen? Das sorgt zumindest noch bei manchen Usern in den sozialen Netzen für Lacher, aber vielen ist das Lachen längst im Halse stecken geblieben.

Kürzlich war bekannt geworden, dass Beamtinnen des Auswärtigen Amts in Deutschland die Weitergabe von Akten verweigert haben sollen, weil zuvor die Verwendung von Gendersternchen verboten worden war (Report24 berichtete). Wenn das die Prioritäten linksgrüner Politiker und Staatsbeamter sind, wundert einen nicht, dass die Bürger mit dieser Klientel nichts mehr anfangen können.

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