Er kam illegal nach Großbritannien, versuchte, eine nahezu bewusstlose Frau zu vergewaltigen, und landete für fünf Jahre im Gefängnis. Schon der Richter rechnete danach mit Abschiebehaft und einer Abschiebungsanordnung. Doch Eritreer Radiet Meles durfte im Land bleiben und nach Newport zurückkehren. Jetzt wurde der 35-Jährige wegen der Vergewaltigung einer weiteren Frau schuldig gesprochen.
Meles gelangte 2015 nach Großbritannien, indem er sich in einem Lastwagen versteckte, der durch den Eurotunnel fuhr. Der ehemalige eritreische Soldat verbrachte zunächst zwei Tage in Gewahrsam und kam anschließend nach Newport in Südwales. Dort arbeitete er später unter anderem in einem Amazon-Verteilzentrum und einer Autowaschanlage. Vier Jahre nach seiner illegalen Einreise wurde er wegen versuchter Vergewaltigung verurteilt.
🚨BREAKING: An illegal migrant from Eritrea has raped a woman after he wasn't deported following his imprisonment for raping another woman
— Basil the Great (@BasilTheGreat) September 12, 2026
Radiet Meles, 35, an ex-soldier from Eritrea served a 5 year sentence for rape but wasn't deported, as soon as he was released he raped… pic.twitter.com/3vRJFjseZu
Erstes Opfer nahezu bewusstlos
Die erste Tat ereignete sich nach einer Hausparty in Newport. Die Frau hatte zuvor in der Innenstadt Alkohol getrunken und war derart stark alkoholisiert, dass sie sich später kaum an die Ereignisse erinnern konnte. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war die Frau praktisch bewusstlos. Ihre nächste klare Erinnerung war das Aufwachen in einem Krankenwagen. Ein Polizist teilte ihr mit, Meles sei beim Sex mit ihr angetroffen worden. Meles bestritt die Tat. Eine Jury sprach ihn 2019 vom Vorwurf der vollendeten Vergewaltigung frei, verurteilte ihn jedoch wegen versuchter Vergewaltigung.
Richter Christopher Vosper stellte bei der Strafzumessung fest, Meles habe erkannt, dass die Frau schwer betrunken und praktisch bewusstlos war. Er habe ihre Wehrlosigkeit ausnutzen wollen. Das Urteil lautete auf fünf Jahre Gefängnis. Vosper rechnete nach der Haft mit Abschiebehaft. Wegen der Tat und der verhängten Strafe sei zudem zu erwarten, dass der Innenminister eine Abschiebungsanordnung gegen Meles erlässt. Doch der Eritreer wurde nicht abgeschoben. Nach Verbüßung seiner Strafe kehrte er nach Newport zurück. Britischen Medienberichten zufolge lebte er dort ohne entsprechende Überwachung.
Another day and another invader jailed for sex attacks on our people.
— Tommy Robinson 🇬🇧 (@TRobinsonNewEra) September 12, 2026
Eritrean invader, Radiet Meles, raped a woman on a night out after being freed from prison for a previous sex attack!
He was "expected" to be deported after finishing his sentence for a horrific sexual… pic.twitter.com/v5zEpQLBG6
Nicht abgeschoben – Jahre später vergewaltigt er eine Frau
Im März 2026 nahm die Polizei Meles erneut fest. Diesmal ging es um den Angriff auf eine weitere Frau. Die Staatsanwaltschaft klagte ihn wegen Vergewaltigung und „assault by beating“, einer Form der Körperverletzung nach britischem Recht, an. Meles bestritt auch diese Vorwürfe. Nach einem fünftägigen Prozess vor dem Cardiff Crown Court sprach ihn die Jury in beiden Anklagepunkten schuldig. Das Strafmaß soll im November verkündet werden; das Gericht stellte bereits eine lange Haftstrafe in Aussicht.
Nach der ersten Verurteilung saß Meles fünf Jahre im Gefängnis. Der Richter rechnete danach mit seiner Abschiebung. Die Behörden ließen ihn im Land und nach Newport zurückkehren. Jahre später vergewaltigte er eine weitere Frau. Ein illegal eingereister und bereits wegen versuchter Vergewaltigung verurteilter Sexualstraftäter bekam nach seiner Haft erneut die Möglichkeit, sich frei in Großbritannien zu bewegen. Denn die Behörden schoben ihn nicht ab. Jahre später schlug und vergewaltigte er eine weitere Frau. Eine Tat, die hätte verhindert werden können, wäre der illegal ins Land eingereiste Sextäter konsequent abgeschoben worden. Wie viele Frauen muss er noch vergewaltigen, bis die Behörden ihn aus dem Land werfen?
