Die spanische Politik behauptet, nach dem Sturm von 70.000 Marokkanern auf die Exklave Ceuta wäre inzwischen wieder Normalität eingekehrt. Der Fall einer 62-Jährigen, die morgens zu ihrem blanken Entsetzen neben einem wildfremden und nur mit einer Unterhose bekleideten Marokkaner in ihrem Bett aufwachte, zeigt die Realität. Die Bürger werden alleingelassen.
Am 7. August schlief die 62-jährige Beatriz Ferrón morgens gegen 8 Uhr noch in ihrem Bett, als sich ein junger Marokkaner, nur mit einer Unterhose bekleidet, zu ihr legte. Er war offenbar am Nachbargebäude hochgeklettert und von da über den Balkon in ihre Wohnung im fünften Stock eingestiegen.
Ferrón dachte zunächst, es handele sich um ihren Ehemann, weil sie mit dem Rücken zu ihm lag. Als sie den Irrtum bemerkte, schrie sie. Ihr Mann und ihr Sohn waren glücklicherweise zu Hause und kamen sofort angerannt – der Migrant floh daraufhin über den Balkon und sprang aufs Dach des Nachbargebäudes. Die Polizei konnte ihn aber kurz darauf festnehmen.
🔴 Ceuta 🇪🇸 | Un migrant marocain multirécidiviste s’introduit chez une femme de 62 ans… et se glisse dans son lit
— Raph Israël (@raphlesioniste2) August 9, 2026
Beatriz Ferrón, pharmacienne de 62 ans, dormait chez elle lorsqu’elle s’est réveillée avec un inconnu en caleçon allongé dans son lit.
Le jeune Marocain d’une… pic.twitter.com/2cvrrwFg3V
„Heute findet noch ein Schnellverfahren statt, aber ich bin immer noch völlig geschockt“, sagte Ferrón am 8. August gegenüber den Medien. „Jemand, der in dein Haus einbricht und sich in Unterhosen zu dir ins Bett legt, kann keine guten Absichten haben.“
Berichten zufolge war der etwa 20-jährige Migrant bereits hinlänglich polizeibekannt und sogar dreimal wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden. Er war mit dem Sturm von Marokkanern Ende Juli erneut ins Land eingedrungen.
Am Samstag wurde er im Schnellverfahren zu einer 16-monatigen Haftstrafe verurteilt, die aber durch die Ausweisung des Marokkaners und ein fünfjähriges Einreiseverbot nach Spanien ersetzt wurde. Kommt der Migrant vor Ablauf dieser fünf Jahre ins Land zurück, droht ihm eine zweijährige Haftstrafe. Ob ihn das abhalten wird, muss bezweifelt werden: Laut spanischen Medien lag nämlich schon zuvor eine Ausweisungsverfügung eines Gerichts in Valencia gegen ihn vor und ihm war für zehn Jahre die Einreise nach Spanien verboten worden. Genützt hat es nichts.
Der Sohn von Beatriz Ferrón wütete in den sozialen Netzen gegen die spanische Politik – speziell gegen Innenminister Fernando Grande-Marlaska. Er warf politisch Verantwortlichen eine Täuschung der Öffentlichkeit vor: „Wen wollen die eigentlich täuschen?“, fragte er. „Das ist kein Gefühl der Unsicherheit. Ein Fremder ist in mein Zuhause eingedrungen und hat sich in Unterhosen neben meine Mutter ins Bett gelegt, während sie schlief. Das ist die Realität.“ Er fragte: „Wer wird der Nächste sein? Wie lange müssen wir das noch hinnehmen? Wir wurden im Stich gelassen und brauchen Hilfe.“





