Das Emirat am Golf bremst einen rettenden Rüstungs-Deal mit Israel aus, der das sterbende VW-Werk in Osnabrück hätte sanieren können. Dies ist das logische Endstadium einer doppelten Zerstörung: Erst ruinierte die linkgsgrüne Politik in Berlin und Brüssel mit ihrem ideologischen Feldzug gegen den Verbrennungsmotor die Substanz des Konzerns, und nun erledigt der obsessive Hass eines islamischen Wüstenstaates den Rest. Am Ende zahlt der deutsche Arbeiter die Zeche für den moralischen und wirtschaftlichen Ausverkauf der Republik.
Volkswagen erhält gerade eine Lehrstunde in Geopolitik, die direkt aus dem eigenen Aufsichtsrat erteilt wird. Während der Wolfsburger Autogigant tief in der Krise steckt und am niedersächsischen Standort Osnabrück im kommenden Jahr über 2.300 Mitarbeiter vor dem Nichts stehen, bot sich plötzlich eine unerwartete Rettung. Das israelische Staatsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems wollte im gefährdeten Werk Komponenten für das lebensrettende Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ produzieren lassen – ein lukrativer Deal, der die Existenz des Standorts schlagartig und langfristig gesichert hätte.
Doch die Pläne der deutschen Konzernlenker zerschellen nun an der Realität. Das Emirat Katar (dessen Führung der islamistischen Moslembruderschaft nahesteht), das über seinen Staatsfonds als drittgrößter Anteilseigner gut zehn Prozent des Aktienkapitals und 17 Prozent der Stimmrechte bei VW kontrolliert, legte über seine Aufsichtsräte ein rücksichtsloses Veto gegen diesen Deal ein. Deutsche Arbeiter werden eiskalt geopfert, weil ein ausländischer Großaktionär seinen obsessiven ideologischen Feldzug gegen den jüdischen Staat mitten in einen deutschen Traditionskonzern hineinträgt.
Das Emirat am Golf, Großaktionär bei VW, bremst einen Rüstungs-Deal mit Israel zur Sanierung des Werks in Osnabrück aus. Wer autoritäre Staaten als Miteigentümer hofiert, verkauft nicht nur Aktien – sondern seine Seele. Lesen Sie den ganzen Artikel auf Tichys Einblick, Link im… pic.twitter.com/AfTXUk6XKS
— Tichys Einblick (@TichysEinblick) July 14, 2026
Um das ganze Ausmaß dieser Katastrophe zu begreifen, darf man jedoch nicht erst beim katarischen Veto ansetzen. Der eigentliche Anfang vom Ende der deutschen Automobilindustrie wurde von den Klimawahn-Politikern Berlin und Brüssel beschlossen. Es war der irrwitzige, von jeglicher ökonomischen Vernunft entkoppelte Klimaextremismus der politischen Eliten, der die tragende Säule unseres Wohlstands mutwillig zertrümmert hat. Mit den planwirtschaftlichen Plänen in Sachen Verbrennerverbot und immer utopischeren Abgas- und Flottenhandelsgrenzwerten wurde VW in eine planlose, überstürzte E-Mobilitäts-Strategie hineingezwungen, die am Markt und am Kunden völlig vorbeigeht.
Indem man die bewährte, weltweit führende deutsche Motorentechnologie auf dem Altar einer grünen Ersatzreligion opferte, entzog man Volkswagen die finanzielle und technologische Lebensader. Dieser politisch verordnete Niedergang hat die Werke überhaupt erst in die heutige Existenznot getrieben und den Standort Osnabrück so verwundbar gemacht, dass man dort mittlerweile auf rettende Fremdaufträge wie jenen von Rafael angewiesen ist. Das wäre eine Win-Win-Situation gewesen, mit einer Standortsicherung für Volkswagen und zusätzlichem Schutz für den jüdischen Staat. Doch in Katar will man weiterhin Raketen auf israelische Bürger herabregnen sehen.
Der Iron-Dome-Deal zwischen dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael und dem Volkswagen-Konzern droht am Veto aus Katar zu scheitern. Jetzt wird bekannt, dass Rafael einen Teil seiner Abfangraketen in Indien produzieren lassen will. https://t.co/YwR4zbkcZx
— Jüdische Allgemeine (@JuedischeOnline) July 14, 2026
Doch erst diese durch den Klimawahn herbeigeführte Schwäche hat den katarischen Herrschern das Instrumentarium in die Hand gegeben, um ihre eigene, zutiefst ideologische Agenda auf deutschem Boden durchzusetzen. Das katarische Veto ist der direkte Ausdruck eines tief verwurzelten, staatsdoktrinären Hasses auf Israel, der im moslembruderschaftsnahen Herrschaftshaus in Doha kultiviert wird. Seit Jahrzehnten agiert das autokratische Emirat am Golf als einer der weltweit aktivsten Finanziers des islamistischen Terrors und hält schützende Hände über die Führungskader der Hamas, die jahrelang im katarischen Luxus residierten, während sie den genozidalen Massenmord an israelischen Zivilisten planten.
Wenn die katarischen Vertreter im VW-Aufsichtsrat die Osnabrücker Rettung blockieren, tun sie das einzig und allein deshalb, weil sie es ideologisch nicht ertragen können, dass ein deutsches Werk zum Schutz israelischer Bürger beiträgt. Der „Iron Dome“ ist ein rein defensives System, das Menschenleben vor dem unaufhörlichen Raketenhagel dschihadistischer Terrorgruppen schützt. Doch eben diesen Schutz will Katar mit aller Macht verhindern. Es ist eine unerträgliche Perversion, dass ein Staat, der als absolut unfrei und repressiv eingestuft wird, sein deutsches Milliarden-Investment als geopolitische Waffe nutzt, um dem jüdischen Staat zu schaden, während die deutsche Politik tatenlos zusieht, wie dieser Moslem-Antisemitismus die Existenz deutscher Familien vernichtet.
Katar hat in den letzten 20 Jahren hunderte Milliarden in Europa und USA in Wirtschaft, Sport, Bildungseinrichtungen und Lobbying investiert. Bei VW setzt sich das nun in konkrete Politik um. Das Investment war nie nur rein wirtschaftlich. https://t.co/A9AGnifRy3
— Thomas M. Eppinger (@ThomasMEppinger) July 13, 2026
Volkswagen ist dabei nur die Spitze eines gigantischen Eisbergs, denn der systematische Ausverkauf deutscher Schlüsselindustrien an autokratische Regimes hat im Land seit Jahren Methode. Spitzenmanager und naive Politiker haben die Kronjuwelen der heimischen Wirtschaft an Akteure verscherbelt, die westliche Werte zutiefst verachten und strategische Beteiligungen als Hebel nutzen. So ist die chinesische BAIC-Group gemeinsam mit dem Peking-treuen Milliardär Li Shufu und dem Staatsfonds von Kuwait bei Mercedes-Benz federführend, während die traditionsreiche Großreederei Hapag-Lloyd zu erheblichen Teilen der Qatar Holding sowie dem saudischen Staatsfonds gehört.
Selbst die Deutsche Bank buhlt um das katarische Kapital der Paramount Service Holding, hinter der die herrschende Al-Thani-Sippe steht, und die einstige Bayer-Tochter Covestro wurde fast vollständig von der staatlichen ADNOC aus Abu Dhabi geschluckt, während die chinesische Staatsreederei COSCO Anteile am Hamburger Containerterminal Tollerort hält. Deutschland hat seine wirtschaftliche Souveränität längst auf dem Altar des schnellen Geldes geopfert, und ausländische Despoten diktieren nun am Konferenztisch, was in diesem Land überhaupt noch produziert werden darf.
So ist das nun mal, wenn den Scheichs beträchtliche Anteile eines Unternehmens gehören: Wenn ein Auftrag aus Israel kommt, wird Veto eingelegt. Haben die Kataris jetzt bei Volkswagen gemacht.https://t.co/YanTla4elM pic.twitter.com/krK6o5EbIc
— Peter Borbe (@PeterBorbe) July 14, 2026
Man kann den katarischen Herrschern nicht einmal einen Vorwurf machen, denn sie spielen das geopolitische Schachspiel nach ihren eigenen, langfristigen Regeln, während deutsche Vorstände meist nur bis zum nächsten Quartalsbericht und dem damit verbundenen Bonus denken. Staatsfonds sind keine neutralen Sparkassen, sondern hochgradig politisierte Machtinstrumente, die Einfluss, Technologie und Vetorechte kaufen, um im entscheidenden Moment den Hebel anzusetzen und nationale Interessen durchzudrücken. Während die selbstgefälligen Spitzenmanager in den deutschen Chefetagen dachten, sie würden lediglich wertlose Aktienpapiere gegen frisches Kapital tauschen, haben sie in Wahrheit die politische Gestaltungsfreiheit des gesamten Landes verramscht und sich erpressbar gemacht.
Jetzt stehen die Arbeiter in Osnabrück vor den Trümmern dieser naiven Gier und des Brüsseler Regulierungswahns, während die verantwortlichen Vorstände mit ihren Millionenabfindungen weich fallen und die Konsequenzen dieses moralischen Bankrotts wie gewohnt auf den kleinen Mann abgewälzt werden. Der israelische Rüstungskonzern Rafael nimmt den deutschen Wahnsinn derweil kühl zur Kenntnis, verlegt die Produktion der Tamir-Abfangraketen kurzerhand nach Indien und lässt Deutschland als deindustrialisiertes, handlungsunfähiges Mahnmal politischer Naivität zurück.






