Klimawahn: Briten müssen bei 40 Grad ihre Klimaanlagen abmontieren

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Während das von Sozialisten regierte Großbritannien aktuell unter einer massiven Hitzewelle von bis zu 40 Grad stöhnt, zeigen die Auswüchse der radikalen „Net Zero“-Ideologie ihr wahres, menschenfeindliches Gesicht. Lokale Behörden weisen Anwohner im Namen des „Klimaschutzes“ allen Ernstes an, ihre Klimaanlagen wieder abzubauen. Die Bürger sollen doch einfach die Fenster öffnen.

Der Kampf gegen das CO2 treibt auf der britischen Insel immer groteskere Blüten. Unter dem Deckmantel der sogenannten „Net Zero“-Ziele (Netto-Null-Emissionen) sehen sich britische Hausbesitzer nun einer extremen Behörden-Gängelung ausgesetzt. Bau- und Planungsämter zwingen Bürger dazu, ihre lebensrettenden Kühlgeräte abzubauen – und das mitten in extremen Hitzeperioden. Die ideologisch verblendete Begründung der Beamten: Sogenannte „aktive Kühlung“ – also der Betrieb einer modernen Klimaanlage – dürfe grundsätzlich nur der absolute „letzte Ausweg“ sein. Zuvor müssten verpflichtend alle Methoden der „passiven Kühlung“ ausgeschöpft werden, wie etwa Ventilatoren aufzustellen oder einfach die Fenster aufzureißen.

Selbst konservativen Politikern der Tories – die den ganzen Klimawahn ja selbst weitestgehend mitmachen – reißt angesichts dieser Behörden-Willkür allmählich der Geduldsfaden. Sie werfen der Regierung vor, Großbritannien durch völlig verrückte Klimarichtlinien geradewegs zurück ins Mittelalter zu katapultieren. Es könne nicht sein, dass Bürgern grundlegende, moderne Annehmlichkeiten verwehrt würden, die in anderen Ländern längst zum Standard gehören.

Doch viele Briten tappen in eine bürokratische Falle. Während die Standardrichtlinien besagen, dass für den Einbau von Klimaanlagen in den meisten Fällen gar keine Baugenehmigung erforderlich ist, gelten für Wohnungen, Pachtobjekte oder Immobilien in sogenannten Erhaltungsgebieten strenge Ausnahmeregeln. Und dann stehen plötzlich Vollstreckungsbeamte vor der Tür und fordern den sofortigen Rückbau der Geräte ein. Aber Wärmepumpen einzubauen, die eigentlich nach demselben Prinzip arbeiten, ist wohl in Ordnung…

Wie realitätsfern die Beamten agieren, zeigt ein aktueller Fall aus London, den der Telegraph kürzlich aufdeckte. Einem Londoner wurde dort kurzerhand befohlen, zwei Kühlaggregate an der Rückseite seines Hauses „dauerhaft zu entfernen“. Die Inspektoren des Bezirks Camden sahen „keine Rechtfertigung“ für die Geräte, da deren Existenz gegen die bezirkseigene Richtlinie zur „Kühl-Hierarchie“ verstoße. Der Ratschlag der Behörde an den Wohnungseigentümer: Er möge doch bitte einfach die Balkontüren und Fenster offenstehen lassen, um eine „natürliche Belüftung“ zu erzielen. Als der verzweifelte Bürger massive Sicherheitsbedenken wegen offener Fenster und Türen im von Kriminalität geplagten London äußerte, wurden diese eiskalt abgetan. Da es sich um eine Wohnung im ersten Stock handele, sei das Einbruchsrisiko gar nicht so groß wie im Erdgeschoss, hieß es – und man könne die Fenster über Nacht ja einfach wieder schließen.

Für die Fanatiker der „Net Zero“-Agenda haben der Komfort, die Sicherheit und sogar die Gesundheit der Bürger keinerlei Wert mehr. Die grüne Ideologie wird ohne Rücksicht auf Verluste durchgepeitscht. Nicht nur in Großbritannien, sondern auch im restlichen Europa. Bürger, opfert euch für das Klima – das ist wohl die linksgrüne Devise.

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