Solaranlagen-Brand in LA: Giftiger Rauch verdunkelte die Stadt

(C) Report24/KI

Ein Gewerbegebäude in Los Angeles ging in Flammen auf, weil sich die auf dem Dach installierten Solarpanels entzündet haben. Teile der Millionenmetropole waren stundenlang in toxischen schwarzen Rauch gehüllt. Sind das die Vorzüge der grünen Energie?

Am Mittwochnachmittag brach auf einem Gewerbegebäude im Stadtviertel Boyle Hights in Los Angeles ein gewaltiger Flächenbrand aus. Dabei handelt es sich um ein rund 45.600 Quadratmeter großes Kühllager, auf dessen Dach ein riesiges Feld aus Solarpanelen montiert wurde. LAFD-Chief Jaime Moore sagte gegenüber NBC Los Angeles, dass diese Solarpanels für den Brand verantwortlich gewesen seien. Videoaufnahmen zeigen, wie die hochgiftige schwarze Rauchwolke über die Stadt hinwegzog.

Laut NBC gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr von Los Angeles (LAFD) zunächst in den Offensivmodus über und schienen die Flammen eine Zeit lang unter Kontrolle zu haben. Später loderte das Feuer jedoch massiv wieder auf, sodass die Feuerwehrleute in den Defensivmodus wechseln mussten. Für die Bewohner der umliegenden Gebiete wurde die Aufforderung herausgegeben, in den Häusern zu bleiben, sowie Fenster und Türen abzudichten.

Drei Löschhubschrauber (die normalerweise zur Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt werden) halfen schließlich dabei, den Brand auf dem Dach unter Kontrolle zu bringen, und die Aufforderung, in den Häusern zu bleiben, wurde Stunden später wieder aufgehoben. Doch die Rückstände des hochgradig toxischen Qualms dürften sich dennoch in weiten Teilen der Stadt abgelagert haben.

Die Videoaufnahmen zeigen, wie weitreichend die Verseuchung der umliegenden Gebiete durch die Verbrennung der verbauten Kunststoffe ist. Während eines solchen Brandes entsteht beispielsweise Fluorwasserstoff (Flusssäuregas, HF) durch die fluorhaltigen Rückseitenfolien. Dieses Gas ist extrem toxisch, stark ätzend für die Atemwege und kann bereits bei Hautkontakt schwere Schäden verursachen. Essigsäure entsteht thermisch durch die Zersetzung des Einbettungsmaterials und sorgt für den stechenden Geruch. Auch sie reizt die Schleimhäute massiv. Hinzu kommen flüchtige organische Verbindungen und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die als langfristig krebserregend gelten.

Die brennenden Kabel und Elektronikteile produzieren Chlorwasserstoff (Salzsäuregas) sowie Dioxine und Furane – beides hochgiftige organische Verbindungen. Weiters haften sich Schwermetallpartikel an den Ruß und die feinen Aschepartikel an. Darunter Blei, Cadmium und Antimon. Und dank des Flächenbrandes und der großflächigen Ausbreitung der Rauchschwaden sind wohl mindestens eine Viertelmillion Menschen von dieser Verseuchung durch Chemikalien und Schwermetalle betroffen. Und das alles im Namen des angeblichen „Klimaschutzes“.

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