Der sozialistische Oberglobalist Keir Starmer ist schwer angeschlagen, die moderat migrationskritische Partei Reform UK der große Wahlsieger. Restore Britain von Rupert Lowe konnte einen ersten Erfolg erzielen.
Von Eric Angerer
Die Verluste für Labour (Sozialistische Partei Großbritanniens) sind nicht ganz so groß, wie manche Umfragen vermuten ließen. Dennoch handelt es sich für die Regierungspartei von Premier Keir Starmer um ein politisches Blutbad. Abertausende Posten sind verloren, die Basis für ein Regieren noch dünner, der Gegenwind noch stärker.
Lokalwahlen in England
Nach der Auszählung fast aller Councils in England steht folgendes offizielles Ergebnis: Labour hat 1406 Gemeinderäte verloren und hält nur noch 997. Auch die Verluste der Tories (der Konservativen Partei) sind dramatisch: nur noch 773 Gemeinderäte, ein Minus von 557.
Reform UK hält nun bei 1444, ein Zuwachs von 1442. Ebenfalls zugelegt haben die Liberaldemokraten, um 151 Räte auf 834. Und deutlich gestärkt sind auch die Grünen, die sich vor allem auf die linke Szene und die Moslems stützen: 515 Gemeinderäte, ein Plus von 374. (BBC-Artikel zu den Wahlresultaten in England.)
Schottland und Wales
In diesen beiden Landesteilen wurden die Regionalparlamente gewählt. In beiden verlor Labour deutlich, während die Regionalparteien und Reform UK zulegten.
In Schottland verloren die regierende Scottish National Party, eine linksnationalistische Partei, und die Labour Party leicht. Die Liberaldemokraten und die Grünen legten leicht zu. Der große Wahlverlierer sind hier die Konservativen, der große Wahlsieger Reform UK. Die neue Partei erreichte aus dem Stand ebenso viele Sitze wie Labour. (BBC-Artikel zu den Wahlresultaten in Schottland.)
In Wales ist die Regionalpartei Plaid Cymru mit 43 Sitzen und einem Plus von 20 einer der beiden Wahlsieger. Reform UK legte am meisten zu: von 0 auf 34 Sitze. Labour verlor in seiner bisherigen Hochburg 35 Sitze, die Tories 22 – beide sind in Wales (ebenso wie Grüne und Liberaldemokraten) nun irrelevante Kleinparteien. (BBC-Artikel zu den Wahlresultaten in Wales.)
Folgen für die Regierung
Die britischen Wähler haben klar gesagt, dass sie von der woke-globalistischen Zerstörungspolitik die Nase voll haben. Die Net-Zero-Energiepolitik, die Unterwerfung unter den Islam, die Kriegspolitik gegenüber Russland, der Transgender-Irrsinn – all das ist abgewählt.
Starmer gibt noch Durchhalteparolen aus. Er werde nicht zurücktreten, sondern seinen versprochenen Wandel vorantreiben. Eine unverhohlene Drohung an die Bevölkerung! Doch in der Partei kriselt es. Abgeordnete, Gewerkschafter und Partei-Linke verlangen immer offener Starmers Rücktritt.
Die Folgen für Labour sind ja auch dramatisch. Labour hat nicht nur tausende Sitze verloren, sondern auch die Abertausenden, die damit verbundenen Posten als Mitarbeiter und in den Verwaltungen sowie die Möglichkeit, öffentliche Gelder an die eigenen Netzwerke zu verteilen. Da geht es um viele linke und moslemische Versorgungsposten.
Folgen für die Opposition
Das aktuelle Wahlergebnis demonstriert, dass das jahrzehntelange britische Zweiparteiensystem, das durch das Mehrheitswahlrecht begünstigt wurde, am Ende ist. Neben Labour und den Tories schaffen nun auch Reform UK, die LibDems, die Grünen sowie Regionalparteien lokale Mehrheiten.
Reform UK ist – wie von den Umfragen seit einem Jahr erwartet – am Aufstieg zur stärksten Partei im Lande. Anders als bei der FPÖ oder dem RN in Frankreich handelt es sich bei der Formation von Nigel Farage aber nicht um eine gewachsene und politisch und personell stabile Partei. Sie wurde in den vergangenen Monaten von Tory-Funktionären, die um ihre Posten fürchten, geradezu geflutet. Ihre Migrationskritik ist moderat, eine scharfe Position zur Islamisierung hat Farage stets vermieden.
Korrektive für Reform UK
Bemerkenswert ist deshalb auch ein erster Erfolg von Restore Britain, der scharf islamkritischen Partei von Rupert Lowe, die auch von Tommy Robinson unterstützt wird. In Great Yarmouth (Ostengland), der Heimat und Hochburg von Lowe, holte „Yarmouth First“ (die lokale Bezeichnung von Restore Britain, alle neun Councillor-Sitze.
Die nächste große Offensive gegen das globalistische Regime von Starmer steht in einer Woche bevor. Unter dem Motto „Unite the West“ findet in London eine Großdemonstration gegen die Islamisierung statt. Organisiert hat sie das Team um Tommy Robinson, aufgerufen haben auch Rupert Lowe und Elon Musk. Vergangenen September waren bei einer ähnlichen Demo ein bis zwei Millionen Menschen auf der Straße.
