Während wir der Ukraine Milliarden schicken: Selenskyjs Freunde versinken im Korruptionssumpf

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Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj gerät weiter ins Wanken. Während unzählige Soldaten an der Front ihr Leben lassen und der europäische Steuerzahler Milliarden nach Kiew pumpt, bereichern sich offenbar die engsten Vertrauten des Präsidenten im großen Stil. Die neuen Enthüllungen der „Minditsch-Bänder“ sorgen für enormen Unmut.

Wie tief steckt der ukrainische Staatschef eigentlich im Korruptionssumpf? Wolodymyr Selenskyj, der mit dem Versprechen antrat, die im Land grassierende Korruption zu beenden, scheint immer tiefer in den Abwärtssog zu geraten. Im Zentrum des aktuellen Skandals steht der staatliche Atomkonzern Energoatom. Geheime Tonbandaufnahmen aus der Wohnung des sanktionierten Geschäftsmanns Timur Minditsch bringen nun diejenigen in Erklärungsnot, die das Land eigentlich durch die Krise führen sollen. Das Brisante daran: Minditsch ist nicht irgendwer. Er ist ein langjähriger, extrem enger Weggefährte Selenskyjs aus dessen alten Zeiten bei der TV-Produktionsfirma „Kvartal 95“, der sich mittlerweile klammheimlich nach Israel abgesetzt haben soll.

Was das Nationale Anti-Korruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) in ihrer Operation „Midas“ ans Licht gebracht haben, wirft seine Schatten auch auf den ukrainischen Präsidenten. Die abgehörten Gespräche aus dem Sommer 2025 sollen ein systematisch aufgebautes Bestechungsnetzwerk belegen. Die angebliche Regel in diesem Schattenreich: Bei staatlichen Millionenaufträgen flossen 10 bis 15 Prozent direkt als Schmiergeld. Der Schaden für den finanziell ohnehin schon gebeutelten Staat liegt demnach bei 100 Millionen Dollar.

Die Ermittler zielen dabei direkt auf das Herz der ukrainischen Regierung. In den hunderten Stunden an geheimen Mitschnitten fallen die Namen der absoluten Top-Elite des Landes. Darunter Serhij Schefir (Ex-Berater Selenskyjs), Rustem Umjerow (Chef des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats) und Oleksij Tschernyschow (Ex-Vizepremier der Ukraine). Als wäre das nicht schon genug, wird gegen den früheren Energieminister Herman Haluschtschenko wegen des Verdachts auf Geldwäsche in Höhe von schwindelerregenden 94 Millionen Euro ermittelt. Bei Energoatom klickten mittlerweile sogar schon die Handschellen: Manager wurden verhaftet, hier geht es um Veruntreuung von weiteren 360.000 Euro. Insgesamt führte das NABU 70 Razzien durch und wertet 1.000 Stunden Tonmaterial aus.

Fast schon zynisch mutet es an, dass parallel zu diesen massiven Schmiergeld-Enthüllungen mittlerweile das EU-Darlehen in gigantischer Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine freigegeben wurde. Zwar heißt es jetzt halbherzig, man wolle die Kontrollen zur Mittelverwendung „deutlich verstärken“ – doch wer glaubt das noch? Immerhin gibt es in den Tonaufnahmen direkte Hinweise darauf, dass Selenskyj selbst von den korrupten Netzwerken profitiert haben könnte.

Bereits seit November 2025 fressen sich Korruptionsskandale immer tiefer bis ins Umfeld des ukrainischen Präsidialamtes vor. Rücktritte, Razzien, Festnahmen sind quasi bereits an der Tagesordnung. Die Opposition in Kiew spricht längst von einer handfesten politischen Krise, und auch die dubiosen Versuche Selenskyjs, die Anti-Korruptions-Behörde NABU durch umstrittene (und nach Protesten eilig zurückgenommene) Reformen an die kurze Leine zu nehmen, erscheinen nun in einem völlig neuen, düsteren Licht.

Zwar beteuert Selenskyj öffentlich, mit den Behörden zusammenarbeiten zu wollen, doch angesichts der sich immer weiter ausbreitenden Welle an Korruptionsskandalen in dessen direktem Umfeld, stellt sich die Frage, wie tief der Staatschef selbst darin verwickelt ist. Mehr noch: Wie viel von unserem Steuergeld, welches unsere Politiker bereitwillig an Kiew überwiesen, floss direkt in die Taschen der korrupten Eliten?

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