Studie: Cannabis zerstört die Gehirnentwicklung unserer Kinder!

(C) Report24/KI

Kiffen ist kein harmloser Lifestyle-Trend, auch wenn man dies den Leuten so verkaufen möchte. Eine umfangreiche neue Mega-Studie beweist jetzt schwarz auf weiß: Wer als Teenager zum Joint greift, behindert die eigene geistige Entwicklung. Die Cannabis-Legalisierung war wohl keine gute Entscheidung.

Weltweit wird eine Legalisierungswelle hinsichtlich des privaten Cannabis-Konsums vorangetrieben. Doch auch wenn die Pflanze und deren Extrakte in der Medizin interessant sind, sieht es in Sachen Freizeitkonsum insbesondere für Jugendliche doch ganz anders aus. Dies verdeutlicht eine umfassende wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Longitudinal neurocognitive trajectories in a large cohort of youth who use cannabis: combining self-report and toxicology“ aus den Vereinigten Staaten.

Wissenschaftler der renommierten University of California, San Diego (UCSD), schlagen nämlich Alarm: Kiffende Teenager entwickeln sich geistig deutlich langsamer als ihre nicht kiffenden Altersgenossen. Betroffen sind ausgerechnet die wichtigsten Fähigkeiten für Schule, Ausbildung und das spätere Leben: Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Denkgeschwindigkeit. Und was man in diesem für die geistige Entwicklung wichtigen Abschnitt verpasst, kann man später nicht mehr einfach so aufholen.

Die Ergebnisse, die im Fachjournal Neuropsychopharmacology (Nature) veröffentlicht wurden, lassen keinen Raum für Ausreden. Sie basieren auf der sogenannten ABCD-Studie – der größten Langzeituntersuchung zur Gehirnentwicklung von Jugendlichen in den USA. Über 11.000 Teenager wurden über Jahre hinweg wissenschaftlich durchleuchtet. Dabei verließen sich die Forscher nicht auf die Aussagen der Jugendlichen hinsichtlich des Cannabis-Konsums, sondern setzten auf Speichel-, Urin- und Haarproben.

Bevor die Jugendlichen mit dem Kiffen anfingen, waren sie genauso schlau und leistungsfähig wie ihre Mitschüler. Oft sogar noch ein kleines bisschen besser. Doch kaum wurde zum Joint oder zur Bong gegriffen, bremste sich die Gehirnentwicklung deutlich ab. Während die Nicht-Kiffer geistig weiter reiften, blieben die Cannabis-Nutzer auf der Strecke. „Die Jugendjahre sind eine absolut kritische Zeit für die Gehirnentwicklung. Was wir hier sehen, ist, dass Jugendliche, die mit Cannabis anfangen, sich nicht mehr in demselben Tempo verbessern wie ihre Altersgenossen“, warnt die Hauptautorin der Studie, Dr. Natasha Wade. Sie macht deutlich, dass der Cannabis-Konsum zu massiven Einbrüchen beim Lernen, der Gedächtnisleistung und der Bewältigung des Alltags führt.

Grund dafür ist die Wirkung des Wirkstoffs THC. Jener Stoff, der die Konsumenten in den Rauschzustand versetzt, frisst sich in das sich noch entwickelnde Gehirn. Die Forscher konnten nachweisen, dass Teenager, die THC-haltiges Cannabis konsumierten, im Laufe der Zeit tiefere Einbrüche bei der Gedächtnisleistung erlitten als Nicht-Konsumenten. Von einem „verantwortungsvollen Konsum“ bei den Jugendlichen kann also nicht einmal ansatzweise gesprochen werden.

Wenn man bedenkt, dass die Cannabis-Legalisierung in Deutschland offensichtlich bereits zu einem deutlichen Anstieg bei den Einweisungen wegen Psychosen und Schizophrenie führte, ist diese neu veröffentlichte Studie aus den Vereinigten Staaten ein weiterer Warnschuss für die Politik. Außer natürlich, man möchte das Mittelalter-Spiel von „Halte du das Volk dumm, ich halte es arm“ auf ein neues Level bringen.

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