Ein Monat ohne Ekelwerbung auf Report24 – und weshalb wir jetzt Ihre Unterstützung brauchen

Florian Machl vor einem Screenshot von Report24.news

Liebe Leserinnen und Leser! Wir haben geliefert, statt zu jammern. Mit 1. April 2026 haben wir die Ekelwerbung abgedreht, die bei so gut wie jedem Online-Magazin, auch im Mainstream, aus allen Ecken und Enden kommt. In diesem Artikel erzähle ich Ihnen etwas genauer, was wir mit Werbung seit 2021 erlebt haben. Wenn Sie unseren Weg gut finden, bitte ich Sie recht herzlich, sich jetzt, genau jetzt, einen Ruck zu geben, und uns monatlich zu unterstützen. Ihre Unterstützung ist unser demokratischer Auftrag.

Von Florian Machl, Herausgeber und Chefredakteur

Es gibt keine widerlichen Bilder von irgendwelchen Nagelpilzcremes oder Eiterbeulen-Entfernern mehr bei Report24. Wir wollten das nie haben – doch letztendlich waren wir zur Finanzierung unseres Angebots dazu gezwungen. Report24 wird staatlich nicht gefördert. Während der ORF 1.000.000.000 Euro pro Jahr Budget hat, arbeiten wir mit 0 Euro Steuergeld. Das ist einerseits schön, weil wir uns der vorherrschenden Politik dabei nicht unterwerfen müssen. Andererseits ist es schwierig zu planen, schwierig zu existieren.

Report24 wird aus drei Säulen finanziert. Die wichtigste Säule sind die Spenden und Unterstützungen unserer Leser. Weitaus weniger als ein Prozent unserer etwa 1. Million „unique views“, laut Google Analytics also einzigartige Besucher pro Monat, unterstützt unser Programm aus täglichen Artikeln und zahlreichen Videos und Interviews. Wer unseren YouTube Kanal nicht kennen sollte – hier finden Sie den Link. Würde uns ein Prozent dieser Menschen monatlich mit 10 Euro unterstützen, könnten wir unser Programm gut aufrechterhalten und vielleicht auch einmal über einen Urlaub nachdenken. Vieles von dem, was wir tun, entspringt unserer Motivation, die Gesellschaft zu informieren, dass es auch andere, bessere Richtungen gibt, als die uns vom System vorgegebene. Reich wird man anderswo. Wir bedanken uns bei allen, die uns bislang unterstützt haben, sie waren und sind daran beteiligt, etwas Großes aufzubauen.

Wir danken unseren mutigen Spendern und Inserenten

Die zweite Säule sind Inserate von jenen, die es wagen, bei uns zu inserieren. Sie werden dafür von linksextremen Medien wie dem Standard und anderen Medienhäusern aus der einschlägigen Seilschaft hart attackiert. Wenn letztendlich nur die Anbieter von Nahrungsergänzungsmitteln, der Kopp Verlag und politische Parteien übrig bleiben, überschütten uns diese Medien mit Hass und Häme. Wenn es nach ihnen ginge, würden wir zerschlagen, vernichtet und ausgelöscht. Diesem Ansinnen geben wir nicht statt. Wir bedanken uns von ganzem Herzen, bei den mutigen Inserenten, die uns die Treue halten und Seite an Seite mit uns ihren Weg gehen.

Die dritte Säule ist, dass jeder, der am Projekt Report24 beteiligt ist, auch anderswo einer Arbeit nachgeht. So schön es wäre, von seiner journalistischen Arbeit zu leben – es geht sich genauso wenig aus, wie wir einmal im Sommer und Winter ein Monat lang zusperren können, um Pause zu machen. Dazu sind wir zu klein, haben zu wenig Personal und zu wenig Möglichkeiten. Das bedeutet weitgehend, dass wir Journalismus nahezu als Hobby betreiben, das wir mit anderen Berufen und Engagements finanzieren. Das soll keine Beschwerde sein, ich möchte Ihnen schildern, wie wir das Programm hier am Laufen erhalten.

Kontenkündigungen und Soros-NGOs

Ich habe Ihnen im Anriss versprochen, ein paar Geschichten über Erlebnisse mit Werbung und Finanzierung seit 2021, dem Jahr unserer Gründung, zu erzählen. Das Unangenehmste für uns waren Kontenkündigungen – auch „Debanking“ genannt. Banken geben dem Druck der antidemokratischen Linksextremen nach, um unliebsame Meinungen zu tilgen. Bei jeder dieser Kontenkündigungen verlieren wir viele Dauerunterstützer, die nicht gleich gesehen haben, dass da etwas nicht stimmt. Andere stoppten ihre Überweisungen aus Angst. Ein ungerechtes Umfeld, das Systemmedien nicht zu erdulden haben. Eine dieser Debanking-Geschichten lesen Sie hier: Keine sieben Stunden nach Rothschild-Bericht: Bank kündigt Spendenkonto von Report24.news. Etwas später veröffentlichten wir diesen Text: Report24: „Ekelwerbung“ und der schwere Schaden aus der Kontenkündigung.

Könnten wir uns im selben Werbeumfeld bewegen wie Systemmedien, wäre die Finanzierung ein Leichtes. Wir hätten Zugang zum normalen Werbemarkt mit normalen Produkten. Diese finden Sie hier nicht, da wir aufgrund der Negativ-Bewertung globalistischer NGOs nicht als gutes Werbeumfeld gelten. Auch darüber haben wir unsere Leser immer wieder informiert, diese Geschichten finden Sie hier

Durch die Hass-Arbeit dieser Organisation, die nicht nur George Soros, sondern auch den US-Demokraten nahe steht, haben wir Werbesummen verloren, mit denen wir zu Beginn 10 Mitarbeiter bezahlen konnten. Ein gewaltiger Schaden – den man gegenüber multinationalen Konzernen als so kleiner Spieler nicht einklagen kann. Ich habe über diese Probleme im Jahr 2025 auf Einladung von Petra Steger, MEP der FPÖ, im EU-Parlament referiert. „Skandal“: Report24-Chef sprach im EU-Parlament über Zensur und Repression

Slapp-Klagen und Erpressung durch US-Konzerne

Sehr teuer und problematisch sind auch immer wieder Slapp-Klagen, mit denen man versucht, uns in den Ruin zu treiben. Auch das ist unseren Widersachern nicht gelungen, am bekanntesten war das Rechtsverfahren, das linke Kräfte wegen angeblicher Beleidigung des grünen Bundespräsidenten Van der Bellen angestrengt – und in zwei Instanzen verloren haben. Es blieb ein substanzieller finanzieller Schaden übrig. Florian Machl erklärt Stand der Dinge und Kosten in der Rechtssache Van der Bellen

Nachdem wir aus allen regulären Werbeprogrammen hochkant hinausgeworfen wurden, blieben uns halbseidene Anbieter, die genannte Ekelwerbungen schalten, welche die Lektüre unserer Seite teilweise als Grauen gestalteten. Einer dieser Anbieter stammte aus der Ukraine und erpresste uns damit, wir dürften keine Negativ-Berichte über den Warlord Volodymyr Selenskyj veröffentlichen. Eine Zeit lang mussten wir uns daran halten, da die Alternative das Zusperren gewesen wäre.

Nach dem Machtwechsel in den USA nahmen einige der großen Anbieter ihre Restriktionen teilweise zurück. Google Werbung können wir dennoch kaum schalten, denn beim Thema Corona sind alle US-Firmen noch extrem zurückhaltend und heikel. Ein sehr gut zahlender Werbekunde aus den USA kam auf uns zu und schrieb, man könne ja jetzt wieder zusammenarbeiten. Wir müssten dazu aber all unsere Inhalte über Corona von unserer Seite löschen. Das haben wir nicht getan und auf mehrere tausend Euro pro Monat verzichtet.

Großes finanzielles Risiko, die Ekel-Werbung zu stoppen

So und ähnlich verlief es über die letzten fünf Jahre. Irgendwie ist es sich immer ausgegangen, aber die Perspektive ist momentan nicht gut. Wir liefern täglich, machen das mit Freude und sind eine starke Stimme gegen den Mainstream. Wer unsere Berichterstattung schätzt, weiß, dass sie aus verschiedenen Gründen auch einzigartig unter den freien Medien ist. Wir wollen nicht dasselbe Programm anbieten wie andere, wir schreiben nirgendwo ab, wir ordnen uns niemals unter und wir lassen uns nicht erpressen.

Durch unsere Entscheidung, die Ekelwerbung zu entfernen, entgehen uns jeden Monat weitere tausende Euro. Es war eine sehr schwierige wirtschaftliche Entscheidung und es ist unklar, ob wir solchermaßen lange durchhalten können. Aber ist es nicht so, dass es viel mehr Spaß macht, unsere Artikel zu lesen, ohne ständige Popups und elendslange Listen von ekelerregenden Produkten die ohnehin niemand kauft?

Bitte unterstützen Sie uns jetzt

Wir benötigen Ihre Unterstützung jetzt. Jetzt ist der Zeitpunkt. Viele von Ihnen konsumieren unsere Inhalte seit Jahren – und wir gönnen es auch jedem. Aber lassen Sie uns auch leben, honorieren Sie die Arbeit unserer Mitarbeiter und unsere Anstrengungen für die Wahrheit und vollständige Information, wo andere schweigen und wegsehen. Hier können Sie uns ihren demokratischen Auftrag geben, auch weiterhin ein alternatives Medienprogramm anzubieten. https://report24.news/unterstuetzen Es ist wichtig. Es ist an der Zeit. Und ich bedanke mich bei Ihnen dafür.

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