In Mecklenburg-Vorpommern zeigt sich das ganze Ausmaß einer verfehlten Migrations- und Sicherheitspolitik in nackten, schonungslosen Fakten. Drei von vier gesuchten Straftätern haben nämlich keinen deutschen Pass, bei den Gewalttätern sind es sogar 90 Prozent.
Eine Antwort der rot-roten Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion brachte interessante Details in Bezug auf die Ausländerkriminalität ans Tageslicht. Denn im nordostdeutschen Bundesland befinden sich unter den per Haftbefehl gesuchten Personen kaum Menschen mit deutschem Pass. Zynisch könnte man hier von einer Zuwanderung in die deutsche Kriminalstatistik sprechen.
Von insgesamt 1.497 Personen, die im Nordosten derzeit mit einem Haftbefehl gesucht werden, sind unfassbare 1.134 Nichtdeutsche. Das sind mehr als 75 Prozent! Drei Viertel der gesuchten mutmaßlichen Kriminellen stammen also aus dem Ausland. Die Liste der Herkunftsländer liest sich dabei wie ein internationales Kriminalitätsregister: Die größte Gruppe stellen Polen (364), gefolgt von Georgiern (107), Rumänen (75), Ukrainern (68) und Tunesiern (58). Etwa 100 von ihnen werden gleich mit zwei Haftbefehlen gesucht, 29 mit drei – und sechs dieser Personen laufen frei herum, obwohl gegen sie mehr als drei offene Haftbefehle vorliegen!
Noch dramatischer wird es, wenn man sich die schwersten Verbrechen ansieht – die Gewaltkriminalität. In diesem Bereich, bei dem es um die körperliche Unversehrtheit der Menschen geht, liegt der Ausländeranteil unter den flüchtigen Tätern bei nahezu 90 Prozent! Von insgesamt 83 gesuchten Gewalttätern besitzen gerade einmal 9 einen deutschen Pass (was jedoch dank der liberalen Passvergabepolitik nicht viel aussagt). 74 dieser brutalen Täter sind Nichtdeutsche. Innerhalb dieser Gruppe dominieren Tunesier (9), Polen (8) sowie Marokkaner und Russen (jeweils 5) die traurige Schock-Statistik.
Für den AfD-Fraktionsvorsitzenden Nikolaus Kramer offenbaren diese Zahlen ein sicherheitspolitisches Desaster: „Ausländische Kriminelle tragen erheblich zur Kriminalität in Mecklenburg-Vorpommern bei“, erklärte er im Gespräch mit der Jungen Freiheit. Die Ursachen für diese überproportionale Kriminalitätsbelastung benennt er klar: Es ginge um eine offensichtlich höhere Gewaltbereitschaft, eine vollkommene Geringschätzung von Recht und Gesetz – und eine eiskalte „Verachtung der deutschen Gesellschaft.“
Das Perfide: Die Täter können sich der eigentlich wohlverdienten Strafverfolgung oft problemlos entziehen. Nach ihren Taten verschwinden sie einfach durch die offenen Grenzen in ihre Herkunftsländer oder – und das ist das Versagen der heimischen Innenpolitik – sie tauchen völlig unkontrolliert in „hierzulande bestehende Parallelgesellschaften ihrer Nationalität“ ab. Das Fazit des AfD-Politikers: „Verbrechen lohnt sich da schon eher.“
