Die illegale Massenmigration ist nicht genug: Mit Abkommen und „Partnerschaften“ forciert die EU die weitere Ansiedlung vermeintlicher Fachkräfte in Europa. Nun soll eine solche Partnerschaft mit Bangladesch geschlossen werden. Auch hier geht es um die Stärkung von Wegen in die EU. Geht es nach den Eurokraten, ist das Boot offensichtlich niemals voll.
Formell unterzeichnet ist es noch nicht, doch das neue Partnerschafts- und Kooperationsabkommen (Partnership and Cooperation Agreement, PCA) der EU mit Bangladesch wurde bereits feierlich auf den Weg gebracht. Der entsprechende Dialog für das Abkommen hatte bereits 2024 begonnen. Es soll eine Vielzahl von Bereichen abdecken:
Das PCA bietet einen umfassenden und ambitionierten Rahmen für eine verstärkte politische, wirtschaftliche, handelsbezogene und strategische Zusammenarbeit, basierend auf gemeinsamen Verpflichtungen zu Demokratie, Menschenrechten, Frieden und Sicherheit, Klimaschutz und nachhaltiger Entwicklung. Das aus 82 Artikeln bestehende PCA wird die Zusammenarbeit in Bereichen wie politischer Dialog, Handel und Investitionen, Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Migration, Sicherheit, Finanzen, maritime Angelegenheiten und den Volk-zu-Volk-Austausch intensivieren.
Quelle, ins Deutsche übersetzt
Wörtlich spricht man von „people-to-people exchange“. Kann man Bevölkerungsaustausch nennen, muss man aber nicht. Bestenfalls werden auf diese Weise keine Migrationsströme wie im Zuge der illegalen Massenmigration unter dem Asyl-Deckmantel ausgelöst, doch man will die „legale“ Migration in jedem Fall stärken. Dass Europäer dabei kein Interesse haben dürften, nach Bangladesch auszuwandern, steht außer Frage. Die EU dagegen wird ein Traumziel für Bangladescher sein. Dass man hier von Arbeitsmigration spricht, wirkt allzu durchschaubar.
„Hinter dem Partnerabkommen verbergen sich neben Bildungs- und Kulturaustausch auch Programme zur gezielten ‚Arbeitsmigration‘. Diese sollen den berühmten ‚Fachkräften‘ nun auch aus Bangladesch legale Zugänge zu europäischen Arbeitsmärkten eröffnen. Dabei ist die Fachkräfte-Mär längst durch die Auswirkungen der Flüchtlingskrise und unsere überlasteten Sozialsysteme widerlegt worden“, kritisiert die freiheitliche Außenpolitik- und EU-Sprecherin NAbg. Dr. Susanne Fürst in einem aktuellen Statement.
Das Narrativ der für beide Seiten nützlichen Migration von „Fachkräften“ lässt sie nicht stehen: „Wenn man denkt, aus einem Land Fachkräfte importieren zu können, wo einer von fünf Erwachsenen Analphabet ist, religiöse Minderheiten unterdrückt und Meinungsfreiheit sowie Demokratie größtenteils nur auf dem Papier existieren, ist man völlig auf dem falschen Dampfer unterwegs“, so Fürst. Was die EU und Österreich brauchen, seien Förderungen der eigenen Bürger und Familien, die Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt, konsequente Abschiebungen und „keine weiteren Migrationsströme, die unsere Sozialsysteme belasten und unseren inneren Frieden gefährden“, so Fürsts überdeutliches Fazit.
Die EU sieht das gänzlich anders: Zuvor hat sie mit einem ähnlichen Abkommen bereits die Pforten für Inder geöffnet. Auch da soll es natürlich um Studenten und „Fachkräfte“ gehen. Kurz nach der stolzen Verkündigung des Abkommens wurde publik, dass in Indien längst die Fälschungsmaschinerie für Diplome heißläuft.
