36-jährige Migrantin gab sich als Jugendliche aus – und verkaufte 13 Mädchen in die Prostitution!

Symbolbild (C) Report24/KI

Auf den Kanarischen Inseln hat sich eine 36-jährige afrikanische Migrantin als minderjähriger Flüchtling ausgegeben, um sich in ein staatliches Jugendzentrum einzuschleichen. Dort lockte sie 13 junge Mädchen in die Fänge einer skrupellosen Schlepper-Mafia!

Die Details der “Operation Timanfaya” der spanischen Nationalpolizei haben es in sich. Im Zentrum des Schreckens steht ein Jugendzentrum in Arrecife auf der Insel Lanzarote. Dort fiel den Ermittlern nach einer Serie von Vermisstenfällen eine bestimmte Person auf, die einen “herausragenden Einfluss” auf die anderen Mädchen ausübte. Die Behörden fanden heraus: Die vermeintliche Jugendliche war in Wahrheit eine 36-jährige erwachsene Frau aus Subsahara-Afrika! Weil sie nur 1,52 Meter groß war, konnte sie die völlig überforderten Behörden offenbar problemlos täuschen und sich als Jugendliche ausgeben. Sie war der strategische Kopf eines internationalen Menschenhändler-Rings direkt im staatlichen Schutzraum.

Mit emotionaler Manipulation überredete die 36-Jährige die Mädchen, das betreute Wohnen zu verlassen. Auf dem Handy der Afrikanerin fanden die Ermittler später eine widerwärtige Nachricht, in der sie mit ihrer Tat prahlte: “Ich habe das Mädchenzentrum bereits geleert.” Die Route der Schlepper-Mafia war hochprofessionell organisiert: Die Mädchen wurden mit gefälschten Dokumenten und Perücken zur Tarnung zum Flughafen von Lanzarote gebracht. Von dort flogen sie nach Madrid, wo bereits lokale Komplizen warteten, um sie an Verkehrsknotenpunkte für die Weiterreise nach Frankreich oder in andere europäische Länder zu schleusen.

Das kriminelle Netzwerk agierte global: Die logistische Unterstützung für die Bootsüberfahrten kam aus Marokko, die täuschend echten Fake-Ausweise wurden in der Elfenbeinküste produziert. Der Verbleib der 13 jungen Frauen und eines weiteren Jungen ist bis heute völlig unklar. Die Polizei befürchtet das Schlimmste. Die Opfer dürften in die Zwangsarbeit, in Zwangsehen oder in die Prostitution verkauft worden sein. Eine Theorie, die durch abscheuliche digitale Beweise gestützt wird: Bei einem der festgenommenen Komplizen fanden die Beamten Kinderpornografie auf dem Handy.

Zwar konnte die Polizei die 36-jährige Drahtzieherin und zwei Minderjährige am Flughafen abfangen, doch das System ist derart kaputt, dass die beiden geretteten Kinder kurz darauf erneut versuchten, aus dem Zentrum zu fliehen. Die spanischen Behörden gaben dazu an, dass die Einrichtungen “offene Ressourcen sind, die als Heime und nicht als Haftanstalten konzipiert sind”. Ein Paradies für Kriminelle, die das System ausnutzen wollen.

Hinzu kommt der völlige Kollaps durch den Migrationsdruck: Das System auf den Kanaren ist extrem überlastet. Derzeit werden dort fast 6.000 angebliche Minderjährige in Einrichtungen betreut, die eigentlich nur für 1.500 Personen ausgelegt sind. Wenn ein Mädchen von der Mafia entführt wird, fällt das eben einige Zeit nicht auf. Wie viele solcher Fälle es noch gibt? Das weiß niemand.

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