Leihmutterschaft ist in Deutschland verboten. Dennoch werden internationale Leihmutterschaftsagenturen prominent auf sogenannten Kinderwunschmessen beworben – so wie am vergangenen Wochenende in Berlin. Zielgruppe sind besonders Personen aus der LGBTQ-Truppe, die sich auf diese Weise ein Kind “kaufen” können.
Schon in der Vergangenheit hatte die “Wish for a Baby”-Messe für scharfe Kritik gesorgt: Trotz Leihmutterschaftsverbot in Deutschland dürfen dort Leihmutteragenturen aus aller Welt exzessiv für ihr Angebot werben. Daran hat sich nichts geändert, wie der Bewerbung der jüngsten Messe in Berlin zu entnehmen ist. Auf der Website und den Social-Media-Kanälen stets prominent als Zielgruppe angesprochen: die Regenbogen-Community.


Leihmutterschaftsagenturen aus den USA, Kanada und Afrika stellten am Wochenende auf der Messe aus. Leihmutterschaft ist in Deutschland durch das Embryonenschutzgesetz (ESchG) verboten, doch wer im Ausland eine Leihmutter in Anspruch nimmt, bleibt straffrei. Dabei wird Leihmutterschaft aus guten Gründen von Kritikern mit Prostitution, Sklaverei und Menschenhandel verglichen. „Menschen aus dem Westen mit Geld kaufen sich die Dienste einer Frau, die im Ausland in Armut lebt, um ein Kind zu bekommen“, kommentierte anlässlich der Messe schon im Jahr 2023 eine Frauenrechtlerin gegenüber rp-online. Den größten Anteil des Geldes kassieren dabei die Agenturen und Kliniken.
Für die Wokeria, die sonst überall soziale Ungerechtigkeit wittert, ist das egal: Biologische Frauen dürfen so im Zuge des Trans-Wahns schnell als Gebärmaschinen für die “neuen Frauen” herhalten – also Männer. Wenn eine liebende Frau für Ehemann und Kind kocht und backt, ist das Unterdrückung und die Frau eine rechtsextreme “Trad Wife”. Wenn Männer, die zur Befriedigung ihrer Fetische als Frauen firmieren, Babys in ihre Perversionen hineinziehen, wird das noch wacker als Empowerment abgetan: Mitunter stellt man diesen Männern sogar Medikamente zur Verfügung, damit ihre Körper Sekrete produzieren, die sie Babys als Pseudo-“Muttermilch” einflößen können.
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Kritik an der Messe kam aus der AfD. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Tobias Ebenberger, stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, mahnte an:
„Ich konnte durch einen Besuch der letztjährigen Messe in Köln persönlich erleben, dass dort der erste Schritt hin zu einem kommerziell erworbenen Kind aus Leihmutterschaft hergestellt werden kann. Auch auf ihrer Webseite machen die Veranstalter keinen Hehl daraus, dass zur Zielgruppe unter anderem an Leihmutterschaft interessierte schwule Paare und alleinstehende Männer gehören. Es ist ein beunruhigendes Zeichen unserer Zeit, dass trotz Leihmutterschaftsverbots Babys quasi als Bestellware beworben werden können. Kinder brauchen ihre biologischen Eltern und dürfen nicht zum Objekt eines Kaufvertrages werden.“
Der familienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin Reichardt, fügte hinzu:
„Erst 2023 beantragte die AfD-Bundestagsfraktion, das Verbot der Leihmutterschaft so zu präzisieren, dass deutsche Gerichte und Behörden keine auf Leihmutterschaftsverträgen im Ausland beruhenden Elternschaften anerkennen dürfen und jegliche Werbung für solche Verträge zu untersagen ist. Jedem Versuch, das Leihmutterschaftsverbot weiter auszuhebeln, werden wir uns aus Überzeugung entgegenstellen. Kinder sind kein Lifestyle-Accessoire, das man sich im Ausland ordert.“
Die Frage, ob Menschen, die ein Kind kurzerhand wie ein Produkt kaufen würden, als Eltern geeignet sind (und ob sie einen positiven Einfluss auf ein ihnen wehrlos ausgeliefertes Kind entfalten), kann abschließend jeder selbst für sich beantworten. Der Wert der Familie und der Wert des Lebens als solches stehen im heutigen Zeitgeist jedenfalls massiv unter Beschuss: Während im eigenen Land emsig abgetrieben werden soll, sollen Babys im Ausland rein zum Verkauf geboren werden – als Ware, importierbar wie ein Auto oder Smartphone.
