Angela Merkel zeigt Reue, aber nicht etwa für offene Grenzen, die Spaltung der Gesellschaft oder die Zerstörung der sicheren Energieversorgung Deutschlands. Nein, bei einer Fastenpredigt im Kloster Maria Laach verfällt die Altkanzlerin in tiefsten grünen Klimawahn. Ihre absurde Beichte: Sie habe die Welt nicht vor dem “Weltuntergang” gerettet.
Es ist ein geradezu bizarres Schauspiel, das sich vor rund 500 Zuhörern in der Benediktinerabtei in Rheinland-Pfalz abspielt. Ausgerechnet die Frau, die mit ihrem überstürzten Atomausstieg und der desaströsen Energiewende den Grundstein für die heutige Wirtschaftskrise und explodierende Strompreise legte, zieht sich vor dem Altar das grüne Büßerhemd an. “Wahr ist: In meiner Amtszeit wurde national und international Vieles auf den Weg gebracht”, lobte sich die ehemalige CDU-Chefin zunächst selbst, um dann in den apokalyptischen Jargon der Letzten Generation abzugleiten: “Aber, und das ist der zweite Teil der Wahrheit: Es war nicht genug, um die Welt tatsächlich vor katastrophalen Entwicklungen der Erderwärmung zu bewahren.”
Man reibt sich verwundert die Augen: Keine Entschuldigung für das Migrations-Chaos von 2015. Kein Wort des Bedauerns über die fatalen Corona-Maßnahmen. Stattdessen betet Merkel den Katechismus der Klima-Sekte herunter. Sie faselt von der “Bewahrung der Schöpfung” und zweifelt allen Ernstes daran, ob wir Bürger überhaupt “willens und in der Lage sind”, im Sinne ihres sogenannten Vorsorgeprinzips zu handeln. Auf gut Deutsch heißt das: Die Bürger verzichten noch immer nicht genug, um die links-grünen Klima-Fantasien zu befriedigen.
Ruf nach mehr Zensur im Netz
Doch damit nicht genug der Belehrungen von oben herab. Wie man es von der Altkanzlerin gewohnt ist, fordert sie im gleichen Atemzug härtere Eingriffe in die Meinungsfreiheit – von ihr verharmlosend als “Regulierung der sozialen Medien” bezeichnet. Garniert wird die Predigt mit den üblichen hohlen Phrasen vom “Kampf gegen Ausgrenzung” und dem Aufruf an Christen, in diesen Debatten “mutig” zu sein. Ein durchschaubarer Seitenhieb gegen alle, die es wagen, den aktuellen links-grünen Zeitgeist zu kritisieren.
Dass das Kloster Maria Laach diese rein politische PR-Show als “geistlichen Impulsgeber aus der christlichen Tradition” verkauft, passt perfekt ins Bild einer Kirche, die sich längst der woken Politik angebiedert hat. Neben Merkel dürfen während der Fastenzeit dort übrigens auch noch Ex-Bundespräsident Christian Wulff und der Generalinspekteur der Bundeswehr ans Mikrofon.
