Multikulti ist ein westliches Phänomen: Der Rest der Welt bleibt er selbst

Alle Ethnien sind mit sich im Reinen und besinnen sich auf ihr Volk und ihre Kultur - nur die weißen Westler nicht. Symbolbild: KI

Während Europa und Amerika sich selbst in Quoten und Diversitäten zerlegen, bleibt der Rest der Welt bei seiner eigenen Identität. Multikulti ist kein universelles Ideal, es ist ein westliches Exportgut, das nur merkwürdigerweise nirgendwo sonst gekauft wird. So wie der Klimakult.

Ein Kommentar von Chris Veber

Im Westen sind die Regeln der Moral klar. Die eigene, autochthone Bevölkerung soll gefälligst zurücktreten. Werbung ohne Farbige ist so gut wie undenkbar. Ein Parlament ohne Muslime wäre ein islamophober Skandal. Alles streng nach Quote und Inklusivität, Hauptsache, die einheimische Bevölkerung wird zur Minderheit im eigenen Land. Die Politik predigt Diversität als höchstes Gut, während sie gleichzeitig die kulturelle und gesellschaftliche Substanz Europas auflöst. Wer widerspricht, wird als rückständig und rechts diffamiert. Doch dieser Wahn hat eine entscheidende Schwäche, er ist rein westlich. Außerhalb der transatlantischen woken Blase interessiert sich niemand dafür.

Wagen wir einen Blick nach China. Dort leben über 1,4 Milliarden Menschen, davon mehr als 91 Prozent Han-Chinesen. Die Regierung und die Gesellschaft sehen sich als ein Volk mit einer gemeinsamen Kultur und Geschichte. Ein Schwarzer in der Werbung für Alltagsprodukte wäre undenkbar. Stattdessen dominieren chinesische Gesichter, chinesische Werte, chinesische Ästhetik. Als 2016 ein Waschmittelhersteller einen Schwarzen in die Maschine steckte und einen hellhäutigen Chinesen herauszog, war das nicht einmal als Provokation gedacht. Es spiegelte die tief verwurzelte Vorstellung wider, dass das Eigene vorzuziehen ist. Die BBC dokumentierte schon 2012, wie die Han-Identität China zusammenhält und wie wenig Lust die Bevölkerung auf kulturelle Vermischung hat. Peking propagiert keine „Vielfalt um jeden Preis“. Wer als Ausländer kommt, bleibt Gast und wird nicht zum neuen Normal erklärt.

Ähnlich ist die Lage in Vietnam. Das Land mit seinen 54 anerkannten Volksgruppen betont seit Jahrzehnten „Einheit in Vielfalt“, aber diese Vielfalt ist intern und national. Die Regierung fördert die Integration ethnischer Minderheiten in die vietnamesische Mehrheitskultur, nicht aber die Massenansiedlung Fremder. Öffentliche Debatten über Quoten für Afrikaner oder Europäer in der Werbung gibt es nicht. Stattdessen steht die Bewahrung der nationalen Identität im Vordergrund. Die Verfassung garantiert Gleichheit für alle autochthonen Volksgruppen, doch Vietnam definiert sich über seine eigene Geschichte, nicht über importierte, fremde Kulturen.

In Afrika sieht es nicht anders aus. Nigeria, mit über 250 Ethnien eines der vielfältigsten Länder der Welt, hat eine klare Haltung zu Zuwanderung von außen: Sie wird misstrauisch beäugt. Nur 0,6 Prozent der Bevölkerung sind Migranten und trotzdem zeigen Umfragen, dass fast die Hälfte der Nigerianer strikte Grenzkontrollen oder sogar ein komplettes Einwanderungsverbot befürwortet. Bei 0,6 Prozent Migrationsanteil. Nigeria sieht sich selbst als gastfreundlich, aber nur für jene, die sich einfügen und nicht zur Belastung werden. Reliefweb dokumentierte 2021, dass in Nigeria Fremde nur willkommen sind, solange es den eigenen nigerianischen Interessen dient.

In Ghana war die Stimmung schon in den 1960er Jahren migrationskritisch. Als die Wirtschaft schwächelte, wurden Hunderttausende „Aliens“ – vor allem Nigerianer – kurzerhand ausgewiesen. Die UNESCO-Studie zu Migration in Westafrika zeigt bis heute: Ghanaer schätzen ihre eigene Kultur und sehen Ausländer primär unter ökonomischen Gesichtspunkten. Ein Weißer als Gesicht in ghanaischer Werbung wäre lächerlich. Die Werbung zeigt Ghanaer für Ghanaer. Diversität als Staatsziel existiert nicht. Das Wort Mensch – Bibini – bezieht sich in Ghana übrigens nur auf Schwarze. Blasse Ausländer werden Obroni gerufen, Weiße.

Noch extremer ist der muslimische Nahe Osten. In Syrien herrscht nicht nur keine Multikulti-Diversitäts-Kultur, die islamischen Machthaber rotten systematisch alle Minderheiten und Andersgläubigen aus, selbst wenn sie zur einheimischen Bevölkerung gehören. Alawiten, Kurden und Drusen werden gejagt und getötet, wenn es sich um Männer handelt, versklavt und vergewaltigt, wenn es Frauen sind. In Afghanistan regieren die Taliban, die Abweichler systematisch verfolgen und Frauen selbst das Lachen und Reden verbieten. Dort fordert niemand Quoten für Christen im Parlament oder den Import von Afrikanern. Das gilt übrigens auch für das reiche und „moderne“ Saudi-Arabien. Die Zahl der christlichen Kirchen im Land beträgt exakt null.

Die Wokoharam im Westen sind allein auf weiter Flur

Wir können dieses Spiel mit jedem Land außerhalb des woken Westens machen, von Japan bis zur Mongolei. Nirgends sind Multikulti und Diversität Staatsziele. Die woken Regierungen des Wertewestens hingegen haben sich entschieden, ihre eigene Bevölkerung und Kultur aufzugeben. Sie importieren Menschen aus mitunter mittelalterlichen Kulturen, die zu Hause nie auf Diversität gesetzt haben und erwarten, dass sie hier plötzlich inklusiv und woke werden. Gleichzeitig ignorieren unsere Regierungen, dass Länder wie China, Vietnam, Nigeria oder Ghana ihre Politik nach dem Prinzip „wir zuerst“ gestalten. So wie der Rest der Welt. Kein chinesischer Funktionär käme auf die Idee, die Han-Mehrheit solle „Platz machen“. Kein ghanaischer Politiker würde fordern, dass Weiße in jeder Kampagne vorkommen müssen.

Multikulti ist kein zivilisatorischer Fortschritt der Menschheit. Es ist ein westliches Experiment, finanziert von Schuldgefühlen, getrieben von woker Ideologie und bezahlt von der eigenen Bevölkerung. Während der Westen sich selbst demontiert, bauen die anderen weiter an ihren Nationen. Sie feiern keine Vielfalt um der Vielfalt willen, sie sichern ihr Überleben. Und genau deshalb werden sie bleiben und der Westen, der sich selbst abschafft, vielleicht nicht. Denn die einzige echte Minderheit auf dem Planeten Erde sind die Weißen. Es gibt nur knapp acht Prozent von uns. Und selbst das ist den von Selbsthass zerfressenen Wokoharam noch zu viel.

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