Amelia: UK-Regierung kreierte versehentlich eine Ikone für den patriotischen Widerstand

Bilder: Screenshots via YouTube und X, KI-generiert

Das ging kolossal nach hinten los: “Amelia” sollte eigentlich als abschreckendes Beispiel und rechtsextremer Bösewicht dienen – das war zumindest der Plan der Entwickler des staatlich finanzierten Anti-Extremismus-Spiels “Pathways”. Doch das exakte Gegenteil geschah. Die Menschen identifizierten sich mit dem Goth-Girl mit den lilafarbenen Haaren und ihrer klaren Kritik an der illegalen Massenmigration. In Rekordgeschwindigkeit mutierte Amelia zur Ikone des Widerstands gegen Keir Starmer und seine linke, volksfeindliche Politik und geht seither überall viral.

Die britische Regierung hat sich den Kampf gegen Rechts auf die Flaggen geschrieben. Propaganda wirkt am besten, wenn sie auf leicht beeinflussbare Menschen trifft – was erscheint also naheliegender, als ein Spiel für Jugendliche zu kreieren, das vor Radikalisierung und Extremismus warnt?

Über das “Prevent“-Programm der britischen Regierung wurde also das Spiel “Pathways” finanziert, entwickelt von “Shout Out UK”. Das behandelt nicht etwa die realen Gefahren von Islamismus, der auch in Großbritannien um sich greift, sondern fokussiert auf “rechtsextreme Ideologien”, insbesondere Migrationskritik und das Hochhalten britischer Werte. Am Ende dient das Spiel auch der Bewerbung von Denunziantentum, sprich: Meldungen angeblich radikalisierter Personen an das “Prevent”-Regierungsprogramm.

Der Hauptcharakter im Spiel kommt über eine gewisse Amelia in Kontakt mit bösen rechten Einstellungen. Amelia ist ein lila-haariges Goth-Girl, das zu migrationskritischen Protesten geht und die Rechte der Briten stärken möchte.

Screenshot aus dem “Pathways”-Spiel (via YouTube)

Amelia sollte somit aus Sicht der regierenden Sozialisten eigentlich der Bösewicht sein – doch in der Realität kreierte man mit ihr eine Heldin des Widerstands gegen die Starmer-Regierung, die die Schaffung dieses Charakters auch noch selbst finanzierte. Der Charakter ging viral und ist in den sozialen Netzen nun allgegenwärtig: Zahllose KI-Videos kursieren hier, zeigen ein hübsches junges Mädchen, das kämpferisch den Union Jack schwenkt, die Liebe zum Vaterland verteidigt und entschieden gegen Islamisierung auftritt.

Ärgerlich für die Starmer-Regierung: Amelia kann nicht verhaftet werden. Immer neue Videos werden mit ihr kreiert: Darin schildert sie, was sie an ihrer Heimat liebt, prangert die Konsequenzen der illegalen Massenmigration an, thematisiert Islamismus und “grooming gangs”, kritisiert den LGBTQ-Wahn und nimmt die totalitären Züge der britischen Regierung aufs Korn.

Auch in beliebte britische Filme und Serien von Monty Python bis hin zu Peppa Pig wurde sie schon integriert: So gesellt sie sich zum Harry-Potter-Trio und konstatiert, man müsse über den Islam im Vereinigten Königreich reden, warnt Wallace und Gromit, dass Gromit als Hund unter islamischer Herrschaft erledigt sein werde, und weist Peppa Pig darauf hin, dass auch Schweine leider “haram” seien.

“Erst entfernen wir die Islamisten aus unserer Regierung und aus unserem Land, Paddington. Dann gibt’s Marmelade.”

Im August 2025 entzündete sich ein ähnlicher Hype um die junge Mayah Sommers aus Schottland, die, obwohl erst 14 Jahre alt, einem potenziellen Vergewaltiger mutig mit Messer und Axt entgegentrat. Sie wurde daraufhin als “Young Queen of Scots” gefeiert. Das zeigt: Wer gegen die volksfeindliche Politik der Regierung und ihre Konsequenzen aufsteht, wird nicht als Bösewicht, sondern als Held wahrgenommen. Und Heldenmut lädt gewöhnlich zur Nachahmung ein. Der Widerstand, der auch in Großbritannien als “Extremismus” gebrandmarkt wird, ist in weiten Teilen der Bevölkerung bereits Mainstream. Wie lange die Politik sich dem immer lauter geäußerten Volkswillen noch verwehren kann, wird sich zeigen …

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