Zufälle? Kritische Hackerangriffe nachdem WEF-Schwab vor Cyber-Pandemie warnte

Symbolbild: freepik / @chaiyapruek2520

Der sich als wissender Weltenlenker präsentierende Gründer und Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, warnte die Welt im Juli 2020 in einem Video vor einer drohenden „Cyber-Pandemie“. Speziell in den letzten Monaten häufen sich Nachrichten von Angriffen auf kritische Infrastruktur, Gesundheitssysteme, Polizeicomputer und Produktionsketten. Es wird wahrscheinlich Zufall sein, so wie es Zufall war, dass Schwabs WEF Ende 2019 mit weltweit führenden Spitzenpolitikern und Entscheidungsträgern eine Corona-Pandemie probte – die dann zufällig einige Monate später ausbrach.

Ein Kommentar von Willi Huber

Für unsere Medienhäuser ist es klar: Schuld sind immer die Russen.

Wir haben hier einige der kritischen Ereignisse der letzten Monate zusammengetragen:

Es mag natürlich sein, dass die Weisheit des Herrn Schwab und seines Weltwirtschaftsforums genau im richtigen Moment dafür sorgte, dass die Menschheit vor bevorstehenden Hackerangriffen gewarnt werden konnten – aber dann eigentlich doch schutzlos ausgeliefert war. Parallelen zur Covid-Pandemie mögen einem in den Sinn kommen, aber das ist natürlich eine paranoide Verschwörungstheorie. Herr Schwab will der Welt nur Gutes. Wenn wir seinen Ratschlägen folgen, die Demokratie aufgeben und uns einer Welt ohne Privateigentum und Privatsphäre fügen – er nennt dies Great Reset – dann wird alles gut. Das versprechen die Multimilliardäre, die hinter dieser Idee stehen. Und es ist anzunehmen, dass die harmoniesüchtigen Menschen, die sich ja auch bereitwillig vielfach impfen lassen, um wieder in den Urlaub fahren zu dürfen, vieles in Kauf nehmen, bevor auch noch ihr geliebtes Internet verloren geht.

Russen? Chinesen?

Es ist nur reichlich merkwürdig, dass all die Attacken auf Gesundheitssysteme, Liefer- und Produktionsketten und Betriebe der Nahrungsmittelversorgung gerade jetzt im Jahr 2021 stattfinden, wo die Wirtschaft der Welt ohnehin von der angeblichen Pandemie geschwächt ist. Zudem könnten die Hackerangriffe ja durchaus auch andere Unternehmen betreffen, die nicht zu den genannten Bereichen der kritischen, überlebenswichtigen Infrastruktur zählen. Wie glaubwürdig ist es eigentlich, dass die Angriffe mehrheitlich aus Russland verübt werden sollen? Und angenommen es wäre so, müsste man dies nicht als aktive Kriegshandlungen werten? Vielleicht ist die Beweislage aber dürftig, vielleicht ist die Wahrheit eine andere – und man attackiert Russland deshalb nicht über politische und diplomatische Kanäle wegen dieser Vorwürfe? Wenn man sehr sehr lange sucht findet man vereinzelt auch berichte über chinesische Hacker. Aber welches Interesse könnte China schon daran haben, im Rahmen der Pandemie Gesundheitseinrichtungen zu attackieren – wie im ersten Halbjahr 2020 die EU-Arzneimittelbehörde? Genau – ein großes. Dass darüber wenig geschrieben wird, könnte durchaus an den intensiven finanziellen Verflechtungen liegen.

Behaupten kann man alles: Die unsichtbare Gefahr

Beweisbar ist es nicht, so wie nichts im Bereich des Cybercrime wirklich beweisbar oder für die Öffentlichkeit klar darstellbar ist. Es ist eine unsichtbare Gefahr, die man glauben muss – so wie das Baumsterben, das Ozonloch, die Klimakrise oder die Pandemie. Experten erklären – das Volk staunt mit großen Augen und hört zu. In Wahrheit wäre es in Zeiten wie diesen auch ein leichtes, einen Cyberangriff nur zu behaupten, beispielsweise um Teile der Infrastruktur lahmzulegen. Wer könnte beweisen, dass es anders wäre? Kassen, Beratungsschalter, Filialen – alles könnte auf Knopfdruck offline gehen und die Menschen vor Ort könnten nur ihr Bedauern ausdrücken. „Das System“ funktioniere eben gerade nicht. Das haben die meisten Mitbürger oft schon mit dem Ausfall von Bankomatkassen erlebt – dann gibt es auf allen Seiten lange Gesichter und keiner weiß mehr, was er tun soll. Ich sage nicht, dass auch nur einer dieser Hacks fingiert war – aber ich weise darauf hin, dass es problemlos möglich wäre.

Bill Gates, der Viren-Jockey

Übrigens, Bill Gates kennt sich mit Viren aus. Nämlich dahingehend, wie man von ihnen befallen werden kann. Die Computersysteme von Microsoft brachten das Problem mit automatisierten Hacks außerordentlich anfälliger Betriebssysteme erst in die Welt. Für Apple und Linux-Computer existieren so gut wie keine Viren. Diese Betriebssysteme hatten Sicherheit schon immer mit zentraler Wichtigkeit in ihrer Philosophie verankert. Dort gilt zumeist das Prinzip, nur so viele Rechte zu gewähren, wie unbedingt nötig. Das bedeutet nicht, dass man nicht auch in diese Systeme eindringen kann – aber es ist in jeglicher Hinsicht viel aufwändiger. Somit kann man guten Gewissens sagen: Gates hat viel Erfahrung mit Viren. Ob ihn das zum weltweiten Gesundheitsexperten macht, ist die Frage.

Schwabs Ankündigungsrede zu den Gefahren einer Cyber-Pandemie.

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