Wuhan-Wissenschaftler wollten Coronavirus-Partikel in Fledermäusen freisetzen

Bilder: freepik / li via onlyyouqj, re via DCStudio

Wissenschaftler aus Wuhan und US-Experten planten offenbar, Coronavirus-Partikel über die Luft in chinesischen Fledermauspopulationen freizusetzen, um sie luftbasiert gegen auf Menschen übertragbare Krankheiten zu impfen. Das belegen nun veröffentlichte Dokumente aus dem Jahr 2018, deren Echtheit bestätigt wurde. Mit Hinblick auf die SARS-CoV2 Pandemie haben diese neuen Informationen einen faden Beigeschmack.

Von Max Bergmann

Die neuen Unterlagen, über die der britische Telegraph zuerst berichtete, gehen auf den Zeitraum etwa 18 Monate vor dem Auftreten der ersten Covid-19 Fälle zurück. Demnach planten chinesische und amerikanische Forscher, hautdurchdringende Nanopartikel und Aerosole, die „neuartige chimäre Spike-Proteine“ von Fledermaus-Coronaviren enthalten, in Höhlenfledermäuse in Yunnan (China) freizusetzen. Auch planten die Wissenschaftlicher, chimäre Viren zu entwickeln, die genetisch verbessert wurden um Menschen leichter zu infizieren und beantragten dafür 14 Millionen US-Dollar an Fördergeldern bei der Defense Advanced Research Projetcs Agency (Darpa), um ihre Forschungsarbeit zu finanzieren. 

Ehemaliger Trump-Mitarbeiter bestätigt Echtheit der Dokumente

Die Papiere, die laut Telegraph von einem ehemaligen Mitglied der Trump-Administration als echt bestätigt wurden, legen nahe: Die Forscher hofften, „menschenspezifische Spaltungsstellen“ für Fledermaus-Coronaviren zu entwickeln, die es einem Virus erleichtern würden, in menschliche Zellen einzudringen. Als Covid-19 im Jahr 2020 erstmals genetisch sequenziert wurde, zeigten sich viele Wissenschaftler weltweit verwundert darüber, wie das Virus an der Spaltstelle des Spike-Proteins eine solch menschenspezifische Anpassung entwickelt haben konnte. Forscher gehen davon aus, dass das der Grund für die leichte Übertragbarkeit von SARS-CoV2 ist. 

Wissenschaftler am Wuhan Institute of Virology kreuzten Coronavirus-Stämme

Die Dokumente wurden von „DRASTIC“ (Decentralized Radical Autonomous Search Team Investigating COVID-19) veröffentlicht, einem Forscherteam im Internet, das von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt gegründet wurde. Dort untersucht man gemeinsam die Ursprünge von Covid-19. In einer Erklärung zu dem nun bekannt gewordenen Sachverhalt sagte man seitens DRASTIC: „Da wir in diesen Papieren Pläne über die Entwicklung von humanspezifischen Spaltstellen finden, ist eine weitergehende Überprüfung der Plausibilität durch andere Wissenschaftler durchaus gerechtfertigt“. Die Dokumente legen auch nahe, dass die Forscher in Wuhan sich mit Coronavirus-Kreuzungen beschäftigt hätten. So sollen die Wissenschaftler natürliche Coronavirus-Stämme mit höherer Ansteckungsrate zu Forschungszwecken mit anderen, weniger gefährlichen, gleichzeitig aber ansteckenderen Stämmen gekreuzt haben. 

US-Behörde verweigerte Finanzierung wegen nicht absehbarer Risiken für Bevölkerung

An den Forschungen soll unter anderem der britische Zoologe Peter Daszak von der EcoHealth Alliance beteiligt gewesen sein, dessen Einrichtung seit längerer Zeit eng mit dem Wuhan Institute of Virology (WIV) zusammenarbeitete (Report24 berichtete). Das Ziel der Wissenschaftler war es, Fledermaus-Coronaviren genauer zu erforschen. Zu den Teammitgliedern gehörten den veröffentlichten Dokumenten nach auch Dr. Shi Zhengli, die WIV-Forscherin, die medial als „Fledermausfrau“ bekannt wurde, und US-Forscher der University of North Carolina und des United States Geological Survey National Wildlife Health Center.

Dem britischen Telegraph nach soll sich die US-amerikanische Defense Advanced Research Projetcs Agency geweigert haben, die Forschungsarbeit in Wuhan zu finanzieren. „Es ist klar, dass das Projekt unter der Leitung von Peter Daszak die Bevölkerung vor Ort hätte gefährden können“, zitiert die britische Tageszeitung die US-Behörde aus den Papieren. Außerdem hätte das Team die Gefahren einer möglichen Mutation und Freisetzung eines Virus und die Folgen einer Impfstoff Verbreitung in der Luft nicht ausreichend berücksichtigt. Die nun veröffentlichten Unterlagen zeigen auch, dass auch das Forscherteam selbst einige Bedenken hatte. Man habe „Aufklärungsarbeit“ in der Bevölkerung leisten müssen, „damit die Öffentlichkeit versteht, was wir tun und warum wir es tun, insbesondere auf Grund der hohen Verbreitung von Fledermäusen in der Region“. 

Viren wurden verändert um Infektiosität zu verstärken

Angus Dalgleish, Professor für Onkologie an der St. Georges University of London, sagte gegenüber dem Telegraph, dass das Wuhan Institute of Virology (WIV) vor der Pandemie schon jahrelang derartige Forschungen durchgeführt hätte und er bekräftigte, man hätte dies auch ohne Finanzierungszusage weiter vorantreiben können. Die Ergebnisse sind für den Wissenschaftler eindeutig: „Die Forschungsergebnisse legen nahe, dass hier Viren derartig verändert wurden, um die Infizierbarkeit menschlicher Zellen zu verstärken“, sagte er.

Informationen über Forschungsarbeiten in Wuhan wurden bewusst zurückgehalten

Der Brite Viscount Ridley, der ein Buch über den vermeintlichen Ursprung von Covid-19 mitverfasst hat und der im britischen Oberhaus „House of Lords“ regelmäßig eine Untersuchung der Ursprünge der Pandemie forderte, erklärte gegenüber dem Telegraph: „Seit mehr als einem Jahr habe ich immer wieder versucht, Peter Daszak Fragen zu stellen, ohne dass er mir jemals antwortete. Jetzt stellt sich heraus, dass er diese wichtige Information über die Forschung an Coronaviren in Wuhan verfasst hatte, sich jedoch weigerte, sie mit der Welt zu teilen. Ich bin so wütend“, so Ridley. „Peter Daszak und seine EcoHealth Alliance (EHA) hatten vor, tödliche chimäre Fledermaus-Coronaviren, die vom Wuhan Institute of Virology bereitgehalten wurden, in Mäuse zu injizieren“, erklärte Ridley. 

Anonyme Quelle aus WHO-Kreisen: Forschung auch an tödlichem Mers-Virus

Ein Covid-19-Forscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der aus Angst vor Repression anonym bleiben wollte, sagte im Telegraph, es sei alarmierend, dass der Finanzierungsantrag der Forscher auch Pläne zur Veränderung des Nahost-Atemwegssyndroms Mers enthielt.

„Das Beängstigende daran ist, dass sie (die Forscher, Anm. d. Red.) infektiöse chimäre Mers-Viren erzeugten“, erklärte die anonyme Quelle der britischen Tageszeitung. „Diese Viren haben eine Sterblichkeitsrate von über 30 Prozent, was mindestens eine Größenordnung tödlicher ist als Sars-CoV-2. Wenn es dazu käme, dass sich Mers ähnlich ausbreitet und die Letalität des Virus unverändert bleibt, wäre diese Pandemie fast apokalyptisch“, so der WHO-Wissenschaftler, der aus Angst seinen Namen nicht nennen wollte.

Deutschsprachige Mainstream-Medien schweigen

Die Organisation EcoHealth Alliance und das Wuhan Institute of Virology wurden vom Telegraph um eine Stellungnahme gebeten. Beide Einrichtungen reagierten auf die Anfrage der britischen Journalisten bislang nicht. Die Theorie eines Laborursprungs des SARS-CoV2 Erregers wurde lange ohne jeglichen Beweis als Verschwörungstheorie abgetan. Doch in den vergangenen Monaten mehrten sich immer mehr Indizien, die die Labortheorie als immer wahrscheinlicher erscheinen lassen. Über die Veröffentlichung dieser neuen Dokumente berichten die deutschen Mainstream-Medien bislang nicht. 


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