Vater greift ein: Legalwaffenträger beendet Schulmassaker in Oregon und rettet Leben

Symbolbild Report24 KI

Ein weiteres Beispiel aus den USA zeigt, dass Legalwaffenträger schneller und effizienter als die Polizei handeln können – und immer wieder Menschenleben retten. Ein Vater mit legal besessener Pistole hat einen Schulschützen in Oregon gestoppt und damit weitere Menschenleben gerettet. Ein 16-jähriger Angreifer hatte an einer Grundschule in Bend drei Kinder und eine Lehrkraft erschossen. Ein bewaffnete Vater folgte dem Täter ins Gebäude und erschoss ihn, bevor er noch mehr Schaden anrichten konnte. Gouverneurin Tina Kotek würdigte seinen mutigen Einsatz ausdrücklich als heldenhaft und lebensrettend.

Hätte man auf die Polizei gewartet, wären vielleicht dutzende Tote zu beklagen gewesen. Der Angriff auf die Silver Rail Elementary School in Bend begann am Donnerstag, dem 15. Oktober, kurz vor 13 Uhr. Der Täter näherte sich dem Gelände, warf eine Flinte über den Zaun und kletterte hinterher. Ein vorbeifahrender Mann in einem roten Toyota-Pickup bemerkte den Jugendlichen und sprach ihn an. Daraufhin eröffnete John das Feuer auf das Fahrzeug. Mindestens drei Schüsse trafen den Pickup. Der Fahrer blieb unverletzt, fuhr weiter und verständigte die Polizei.

Anschließend schoss der Angreifer durch die Glasscheiben einer verschlossenen Außentür der Schule. Er drang in das Gebäude ein, wandte sich nach links und betrat unmittelbar ein Klassenzimmer. Dort erschoss er drei Kinder im Alter von fünf, acht und elf Jahren sowie eine 25-jährige Lehrerin. Ein siebenjähriges Kind und eine weitere Lehrerin wurden schwer verletzt. Sämtliche getöteten Opfer befanden sich im selben Raum.

Der Täter war selbst Schüler der angegriffenen Schule

Am Freitag identifizierte Polizeichef Mike Krantz den Angreifer als Griffin J. John II, einen 16-jährigen Einwohner von Bend. John hatte die Silver Rail Elementary früher selbst besucht und dort sonderpädagogische Förderung erhalten. Zum Zeitpunkt des Angriffs war er an keiner Schule des Bezirks Bend-La Pine eingeschrieben. Angegriffen wurde ein Raum, in dem Kinder mit besonderem Förderbedarf unterrichtet wurden.

Seine schulische Vorgeschichte war bereits Jahre zuvor Gegenstand eines örtlichen Fernsehberichts gewesen. Seine Mutter Shauntai Nickerson hatte 2020 dem Sender KTVZ erzählt, dass ihr damals zehnjähriger Sohn am Programm NEST teilnahm. Die Abkürzung steht für „Nurturing Empathy, Safety and Trust“. Das Angebot richtete sich an Kinder mit erheblichen Schwierigkeiten im Verhalten und bei sozialen Fähigkeiten. Nickerson berichtete damals, dass ihr Sohn mit dem Lernen zu Hause während der coronabedingten Schulschließungen Probleme hatte.

Warum John sechs Jahre später seine frühere Schule angriff, ist bislang ungeklärt. Ermittler durchsuchten sein Zuhause und werten Beweismittel aus. Ebenso wurden Nachbarn, Verwandte und Bekannte befragt. Die Polizei versucht außerdem, seinen Weg zur Schule anhand privater Videoaufnahmen nachzuzeichnen. Nach bisherigem Stand kam er zu Fuß. Bei der Tat trug er schwarze Kleidung und einen schwarzen Rucksack.

Tatwaffe soll von Mutter gekauft worden sein

Bei der Tatwaffe handelt es sich um eine Maverick 88, eine Vorderschaftrepetierflinte im Kaliber 12. Nach dem Angriff fanden die Beamten beim Täter und in seinem Rucksack noch ungefähr 44 scharfe Patronen. Er hatte unterschiedliche Munition dabei: Vogelschrot, grobes Schrot und Flintenlaufgeschosse (Slugs).

Nach Informationen von ABC News aus mehreren Quellen soll seine Mutter die Flinte gekauft haben. Wie der Jugendliche an Waffe und Munition gelangte, ist weiterhin Gegenstand der strafrechtlichen Ermittlungen. Krantz wollte dazu bei der Pressekonferenz keine näheren Angaben machen.

Lehrerin kämpfte mit dem Schützen – Vater griff ein

Während des Angriffs setzte sich eine Lehrerin zur Wehr. Sie warf ihr Mobiltelefon nach John, stürzte sich auf ihn und versuchte, ihm die Flinte abzunehmen. Die Frau überstand den Kampf unverletzt.

Zur selben Zeit eilte Kaylub Giamanco, ein 36-jähriger Handwerker und Vater zweier Schülerinnen, zum Gebäude. Er hatte die Schüsse auf den Pickup und den Angreifer auf dem Weg zur Schule bemerkt. Giamanco parkte, nahm seine rechtmäßig im Fahrzeug mitgeführte Pistole im Kaliber .40 und folgte John durch die zerstörte Tür. Als er die Lehrerin mit dem Jugendlichen kämpfen sah, schoss er mehrfach auf den Täter und tötete ihn.

Polizeichef Krantz würdigte den Mut der Helfer. Schulbezirksleiter Steven Cook erklärte, das Eingreifen der Lehrerin und des Vaters habe Menschenleben gerettet. Auch Gouverneurin Tina Kotek dankte dem bewaffneten Bürger ausdrücklich für seinen heldenhaften Einsatz zur Verhinderung weiterer Todesopfer.

Drei Kinder und eine junge Lehrerin getötet

Das jüngste Todesopfer war der fünfjährige Rhoam Summer. Die Familien der beiden anderen getöteten Kinder baten darum, deren Namen nicht zu veröffentlichen. Die erschossene Lehrerin hieß Megan Lambert und war 25 Jahre alt. Ihre Angehörigen beschrieben die Arbeit an der Silver Rail Elementary als ihren Traumberuf. Sie war in Bend aufgewachsen und engagierte sich auch als Volleyballtrainerin.

Die verletzte 54-jährige Lehrerin Becky Drury wurde operiert und befindet sich nach dem zuletzt veröffentlichten Polizeistand nicht mehr in Lebensgefahr. Ein siebenjähriges Kind musste am Tatort lebensrettend versorgt werden und wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Schulbezirk sagte für Freitag Unterricht und Veranstaltungen ab. An den Ermittlungen beteiligen sich neben örtlichen Behörden auch FBI und die Bundesbehörde ATF.

In Europa sind linke Kräfte stets bemüht, privaten Waffenbesitz zu verdammen und alle Waffenbesitzer in den USA als schießwütige Narren abzuqualifizieren. Die Wahrheit ist, dass eine Gesellschaft, in der legal offen und verdeckte Schusswaffen getragen werden dürfen, eine sicherere und höflichere Gesellschaft ist. Ein Übeltäter sucht sich häufig die Opfer, bei denen er selbst nichts zu befürchten hat. Zudem gibt es in den USA immer wieder Fälle, wo Terroristen und Amokläufern von zufällig anwesenden bewaffneten Zivilisten schnell und effizient ausgeschaltet werden können. Mainstream-Medien „vergessen“ in der Regel, dies in gleicher Größenordnung zu berichten, wie mit Schusswaffen begangene Straftaten.

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