US-Serie feuert langjährige Stars wegen fehlender Impfung, Schauspieler bleiben standhaft

Bilder: Screenshots Instagram / I. Rademacher / S. Burton

Die US-Soap General Hospital wurde erstmalig 1963 ausgestrahlt und läuft somit bereits sagenhafte 58 Jahre – damit schaffte die Sendung es sogar in Guiness Buch der Rekorde. Noch immer erfreut die Serie sich vor allem in den Staaten großer Beliebtheit: wohl auch, weil viele der Darsteller die Zuschauer schon seit Jahrzehnten begleiten. Zwei Schauspieler, die seit den 90er Jahren in der Soap zu sehen waren, wurden nun jedoch “gehen gelassen”. Sie waren der Impfpflicht am Set nicht nachgekommen.

Steve Burton verkörperte den Charakter Jason Morgan von 1991 bis 2012 und von 2017 bis 2021. Nun ist Schluss: Wie der Schauspieler gestern in einem Video auf Instagram bekannt gab, ist seine Mitwirkung bei der ABC-Serie beendet. Er habe zwar eine medizinische und religiöse Ausnahmeregelung von der Impfpflicht beantragt, doch beides wurde abgelehnt. “Das tut weh, aber es geht hier für mich auch um persönliche Freiheit”, sagte Burton im Video und fügte hinzu, dass in seinen Augen niemand seine Existenz durch so etwas verlieren sollte.

Der Schauspieler zeigt sich dennoch hochprofessionell, bedankt sich für die vielen Jahre, die er mit und bei General Hospital verbringen durfte und freut sich laut eigenen Angaben auf die Zukunft. Frei nach dem Motto: Eine Tür geht zu – eine Tür geht auf.

Schon zuvor musste ein kritischer Schauspieler gehen

Dasselbe Schicksal wie Steve Burton hatte zuvor Ingo Rademacher ereilt, der seit 1996 regelmäßig den Charakter Jasper Jackson bei General Hospital verkörpert hat. Am 22. November wurde die letzte Folge mit Rademacher ausgestrahlt, weil er sich trotz Impfpflicht für Cast und Crew nicht impfen ließ. Der Schauspieler und Familienvater geht mit seiner Ansicht zur Covid-Impfung sehr offen um und triggert mit seinen klaren Worten regelmäßig militante Impfbefürworter, weswegen zwischenzeitlich sogar #fireIngo auf Twitter trendete. Als Reaktion darauf hielt der Schauspieler auf Instagram fest:

An alle Fanatiker, die meine Entlassung bei GH gefordert und #fireIngo trenden ließen 🙏 (danke für die Presse übrigens) wegen eines sachlich korrekten Beitrags von mir. Eine Impfung hindert dich nicht daran, das Virus zu verbreiten. Das ist direkt von der CDC. Es ist falsch, einen Impfstoff vorzuschreiben, aber vor allem einen, der nicht dazu beiträgt, die Ausbreitung zu stoppen, das ist nichts anderes als verrücktes Gerede. Wenn du den Impfstoff nehmen möchtest, nimm ihn. Sei dir einfach bewusst, dass du es für sich selbst tust, nicht um andere zu retten. Du bist kein Held. ️🤷‍♂️

Klatschmagazine bezeichnen derartige Aussagen als Falschinformationen, faktisch hat Rademacher jedoch Recht. Ergebnisse einer CDC-Studie haben gerade erst wieder belegt, dass Geimpfte und Ungeimpfte gleichermaßen infektiös sind und Geimpfte somit genauso zum Infektionsgeschehen beitragen wie jene, die den umstrittenen Schuss ablehnen.

Rademacher erntet aber auch viel Respekt und Dank von seinen Followern dafür, dass er sich offen für medizinische Entscheidungsfreiheit einsetzt. Am Ende leben Künstler von ihren Fans: Vor diesem Hintergrund wird auch Ingo Rademacher sich trotz des Verlusts seiner General Hospital-Rolle kaum um seine Existenz fürchten müssen.

Quelle

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