Trotz Impfung, Tests und Quarantäne: Missionare brachten Covid erstmals nach Kiribati

Symbolbild: Fishing in Kiribati, 2008. Photo: AusAID, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en

Das pazifische Inselparadies Kiribati blieb bislang von Covid-19 verschont. In den mehr als zwei Jahren, seit die ersten Fälle bekannt wurden, gab es dort keinen einzigen Fall. Das hat sich mittlerweile geändert. Das Interessante: All die Tests und Quarantänemaßnahmen waren völlig nutzlos.

Während der gesamten endemischen und pandemischen Phase von Covid-19 ist es dem abgelegenen pazifischen Inselstaat Kiribati gelungen, bis zum 19. Januar 2022 keinen einzigen Fall von Covid-19 zu verzeichnen. Kiribati ist ein isolierter kleiner Inselstaat inmitten des Pazifischen Ozeans mit etwa 122.000 Einwohnern. Das Land schloss seine Grenzen vor zehn Monaten und öffnete sie diesen Monat wieder.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) hat diesen Monat ein Flugzeug nach Kiribati gechartert, um 54 Bürger des Inselstaates nach Hause zu bringen. Viele der Reisenden waren Missionare, die Kiribati verlassen hatten, bevor das Land die Grenzen schloss. Es wurden sehr strenge Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um sicherzustellen, dass die Reisenden nicht Covid-19 in den unberührten Inselstaat einschleppen.

Erstens musste jeder vollständig gegen Covid-19 geimpft sein. Zweitens mussten die Passagiere vor ihrer Ankunft im nahe gelegenen Fidschi dreimal negativ auf Covid-19 getestet werden. Drittens mussten sie vor dem Abflug zwei Wochen lang in Quarantäne bleiben. Viertens wurden sie nach ihrer Ankunft in Quarantäne gesteckt und zusätzlich getestet, wie die Associated Press berichtet.

Trotz dieser übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen wurde bei zwei Dritteln der Reisenden nach der Ankunft aus Fidschi am 15. Januar Covid-19 diagnostiziert: Von den 54 Passagieren wurden 36 positiv auf Covid-19 getestet. Dies verdeutlicht jedoch auch, dass sämtliche dieser während der letzten Jahre implementierten Reiserestriktionen völliger Unsinn sind und faktisch kaum einen positiven Effekt haben.

Bis zum 28. Januar gab es in dem tropischen Inselparadies bereits 181 bestätigte Covid-19-Fälle und keine Todesfälle. Kiribati rief den Katastrophenzustand aus und führte rasch Covid-19-Beschränkungen ein, darunter Lockdowns, Ausgangssperren und Quarantänestationen. 33 Prozent der Bürger Kiribatis sind vollständig mit den experimentellen Vakzinen gegen Covid-19 geimpft.

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