Schmähpreis hetzt wieder gegen Andersdenkende: Wer hat hier wirklich das Brett vorm Kopf?

Symbolbild: KI

Der Ausdruck „ein Brett vor dem Kopf haben“ stammt aus der Nutztierhaltung. Im 16. Jahrhundert hängten die Bauern störrischen Ochsen ein Brett vor die Augen. Da sie durch das Brett nichts mehr sahen, wirkten sie einfältig. Im Laufe der Zeit wurde dies auf Menschen übertragen, die begriffsstutzig sind. Durch den Event „Das Goldene Brett“ werden Nominierte mit missliebigen Ansichten mit Spott und Hohn übergossen und primitiv wiehernd und schenkelklopfend verarscht. Der Negativpreis treibt es auf die Spitze. Heuer versucht man, den EU‑Abgeordneten Gerald Hauser wie mit einem Nasenring durch die Stadtsaal-Arena zu führen. Genau zum Faschingsbeginn, am 11. November. Soll das lustig werden?

Gastkommentar von Angelika Starkl

Ich bin mir gar nicht sicher, ob Wurschtl, die so eine unprofessionelle Veranstaltung mit Ach und Krach über die Bühne zu bringen versuchen, es wert sind, genauer unter die Lupe genommen zu werden. Und doch: Ich habe noch nie erlebt, dass ein zahlendes Publikum gedungen wurde, sich gemäß der Anleitung des Moderators zu verhalten, wie etwa anno 2023. Die Namen der seit 2011 „nominierten“, oder besser gesagt mit dem „goldenen Brett“ verunglimpften Personen klingen in den Ohren aufgeweckter Geister: Daniele Ganser, Sucharit Bhakdi, Ferdinand Wegscheider, Ulrike Guérot, Claudia von Werlhof, Dieter Broers, Roland Düringer, Andrew Wakefield, Hans Tolzin, Michael Ballweg, Stefan Homburg, AUF1, Ivo Sassek, Ryke Geerd Hammer, Jochen Kopp, Rüdiger Dahlke, Stefan Lanka, Ken Jebsen, Hoss und Hopf, Jim Humble, Susanne Winter und Johannes Huber, um nur einige zu nennen. Liest sich ja wie das Who ist Who der erkenntnisfähigsten Menschen, die heute etwas zu sagen haben. Viele werden sie alle kennen und ihnen vielleicht dankbar sein.

Das Mainstream-Regime entlarvt sich in seiner Peinlichkeit selbst

Gratuliere! Die Organisatoren des Spottpreises rennen ja mit ihren plumpen Köpfen genau gegen jene goldenen Bretter, aus denen die Brücken der Zukunft gezimmert werden. Rums. Indem sie diese Menschen mit Spott und Häme überziehen, entlarven sie sich selbst als geistige „Njoka-Patzln“. Ja, wer sind sie denn überhaupt? Ein Scheinverein, der im Auftrag der Politik gegen Andersdenkende vorgeht? „Wiener Skeptiker“ nennen sie sich. Oder „Gesellschaft für kritisches Denken (GkD).“ Eine kleine Wiener Regionalgruppe in der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)“.

Im Impressum der Homepage scheint nur Michael Horak als Einzelperson auf. Horak ist Social Media Leiter bei Wien Energie und trägt gar keinen akademischen Titel. Bei OETICKET sind weder Horak noch ein Veranstalter zu finden, sondern die Stadtsaal Wien HFAH Innenhof Theater GesmbH, Mariahilfer Straße 81, 1060 Wien, Österreich. Die einschlägigen wirtschaftlichen Machenschaften im Hintergrund aber sind sehr spannend!

Wien Energie kaufte ImWind um 731,6 Millionen Euro

Die Wien Energie hat den privaten Energieunternehmer ImWind am 3. November 2025 übernommen. Kaufpreis: um 731,6 Millionen Euro. Das inkludiert 52 Windkraftanlagen. Die Fernwärme in Wien soll bis 2040 komplett fossilfrei und unabhängig von Erdgas betrieben werden. Daher weht also der Wind! Wien Energie gibt sich der Illusion hin, den Zappelstrom der Windindustrie völlig ohne Sicherheitsbackup von Erdgas bewerkstelligen zu können.

Und da ist es natürlich ganz logisch, dass dem streitbaren EU-Abgeordneten Gerald Hauser ein goldenes Brett vor den Kopf geknallt werden muss, denn er fordert sofortigen Windradbaustopp wegen PFAS‑Ewigkeitschemikalien von der EU. (PFAS sind polyfluorierte Alkylverbindungen, die von der Natur nicht abgebaut werden und von der EU verboten sind.) Außerdem setzt er sich für die Aufklärung der Corona-Plandemie ein. Man zerrt diesen mutigen Mann als Verschwörungstheoretiker vor den Vorhang und bespuckt ihn mit Geifer, bezeichnet ihn als Klimaleugner und wirft ihm „Postings“ vor.

Na bravo! Immer wieder das gleiche Muster: Gegner und Kritiker der linken Ideologie werden lächerlich gemacht, ins Schwurblereck verbannt und persönlich angegriffen. Wo sind die Fakten, die Argumente? Diese „Skeptiker“ kennen wohl die neuesten Nachrichten nicht: Im April 2026 haben 44 Wissenschaftler des Weltklimarates eine Veröffentlichung gemacht, in der das bisherige von den Medien verbreitete „Klimaszenario“ als nicht realistisch eingestuft wurde. „Von Anfang an absurd“, nennt es der deutsche Politiker, Chemiker und Buchautor Fritz Vahrenholt. Er macht deutlich, dass das Klima-Narrativ der Medien jeglicher Grundlage entbehrt. Vielleicht steht im nächsten Jahr Fritz Vahrenholt auf der Liste der Nominierten?

Wer hat hier ein Brettl vor dem Kopf?

Es ist zu wünschen, dass am 11. November viele Leute kommen, die Fragen stellen und sich eine derartige Verunglimpfung nicht mehr gefallen lassen. Denn der Personenkreis der Veranstalter ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht besonders sattelfest. Eine lächerliche Spottpreisverleihung, zur Denunzierung von hoch angesehenen Wissenschaftlern und Kritikern, bei der man nicht einmal davor zurückschreckt, bereits Verstorbene wie Didi Mateschitz oder Clemens Arvay posthum anzupatzen. Das ist die schwache Geisteshaltung einer linkswoken Gesellschaft, die nichts anderem frönt als der Rufschädigung und der Menschenverachtung. Und das auch noch unter Beteiligung des zwangsgebührenfinanzierten Senders ORF, dessen Mitarbeiter sowohl in der Jury als auch auf der Bühne immer wieder anzutreffen waren.

Ein Event von Spaltung und Feindlichkeit, das sich eingehüllt in den Mantel einer scheinbaren Satire in unmenschlicher Gehässigkeit übt, die erschreckt. Und mit einer Hetzmoderation auffährt, wo es im Herzen weh tut zu sehen, wie renommierte, wohlmeinende Menschen ins Lächerliche gezogen werden. Wir Menschen werden gegeneinander aufgehetzt.

Ist Diffamierung die Basis für einen offenen Diskurs?

Will man verhärtete Fronten, eine gespaltene Gesellschaft, die verlernt hat, zuzuhören und andere Meinungen zu akzeptieren? Anscheinend will man kein friedliches Miteinander, kein Hinhören, keine menschlichen Begegnungen. Manche Schmähredner, die das sogar öffentlich auf der Bühne zugeben, kennen die Personen gar nicht einmal, über die sie den „Schmäh“ verzapfen, und haben sich nicht mit ihnen beschäftigt. Das ist ein Armutszeugnis. Denn gerade die Wissenschaft funktioniert durch den Diskurs.

Die Frage ist, wer ist der Ghostwriter der Schmähredner? Was hier armselig übrig bleibt, sind selbsternannte Faktenchecker, rechthaberische Propagandisten, die meinen, witzig zu sein. Und sie sind doch nichts weiter als politische Agitatoren. Menschen, die für Aufklärung, Wahrhaftigkeit und Frieden eintreten, zu denunzieren, gehört in die allerunterste Schublade.

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