Später auch bei uns? Iran lässt Kopftuchpflicht mit Gesichtserkennungssoftware prüfen

Symbolbild (C) Report24.news

Das Leben in der mohammedanischen Diktatur Iran scheint speziell für Frauen nicht sehr lebenswert zu sein. Obwohl der Koran an keiner Stelle die Verhüllung vorschreibt, müssen Iranerinnen nach dem Willen ihrer religiösen Diktatoren einen Hidschab tragen – andernfalls drohen strenge Strafen. Nun will die Regierung die Einhaltung dieser Pflichten mit Überwachungskameras und künstlicher Intelligenz erzwingen. Ein Ausblick auf die Zukunft in Europa?

Im Iran gilt ein neues, noch strengeres Gesetz, das Frauen zum Tragen eines Hidschab verpflichtet. Viele Bürger sind davon nicht begeistert – das stört die religiösen Extremisten in der Regierung aber nicht. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass die Errichtung der iranischen Schreckensherrschaft nur durch einen vom Westen unterstützten Putsch möglich wurde.

Im Grunde genommen ist diese Verhüllungspflicht nicht weit von den Masken-Pflichten im Zuge des westlichen Corona-Maßnahmenzirkus entfernt. In beiden Fällen kann man die Bevölkerung durch den Einsatz modernster Technik unterdrücken und bestrafen. So soll im Iran mittels einer Softwarelösung sichergestellt werden, dass sich die Bevölkerung den Verhüllungsgesetzen unterwirft.

Sollte der Iran zum Umsetzen dieser staatsterroristischen Maßnahme auf westliche Technologie zurückgreifen, machen sich die entsprechenden Lieferanten an allen Menschenrechtsverletzungen mitschuldig. Das deutsche Magazin Spiegel vermutet, dass die iranische Regierung zur technischen Umsetzung auf Daten aus den Reisepässen zurückgreifen wird. Ein vergleichbarer zweckentfremdender Zugriff auf Passdaten hat auch bereits in EU-Nationen stattgefunden – beispielsweise wurden die Fotos in Österreich auch für die E-Card übertragen und verwendet.

Werden die Passfotos mittels künstlicher Intelligenz und Gesichtserkennungssoftware auf Livedaten aus Überwachungskameras angewandt, ist die totale Überwachung des öffentlichen Raums komplett. Bei dieser dystopischen Zukunftsvorstellung ist es weitgehend irrelevant, ob eine Religionsdiktatur nun das Kopftuch prüft oder eine westliche Nation den korrekten Sitz welcher chinesischer Staubschutzmaske auch immer.

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