RKI-Daten: Massiver Anstieg von Todesfällen bei über 80-Jährigen seit Impfbeginn?

Bild: freepik / peoplecreations

Eine Auswertung von Daten des Robert-Koch-Instituts sorgt in den sozialen Medien aktuell für reichlich Wirbel: Martin Adam hat die RKI-Zahlen der Corona-Toten über 80 Jahre von vor und nach dem Beginn der Schutzimpfungen gegenübergestellt. Das Ergebnis deutet auf einen massiven Anstieg von Todesfällen nach Beginn der Covid-Impfungen hin.

Die verwendeten Daten des RKI bilden Todesfälle von Personen über 80 Jahren ab, bei denen eine Covid-19-Diagnose bestand. Verglichen werden die Zeiträume vom März 2020 (Beginn der Datenerhebung durch das RKI) bis zum 27.12.2020 und vom 28.12.2020 bis zum 24.02.2021 (aktueller Stand der Auswertung von Martin Adam). Die genauen Zahlen sind einer Tabelle zu entnehmen, die auf dem Corona-Blog heruntergeladen werden kann.

Die erste Seniorin in Deutschland wurde am 26.12.2020 geimpft. Danach begannen die Durchimpf-Aktionen in den deutschen Seniorenheimen.

Martin Adams Vergleich legt nahe, dass die Todeszahlen seit Beginn der Covid-Impfungen bei Menschen über 80 Jahren dramatisch gestiegen sind. Eine Kausalität ist zwar nicht belegbar, denn ob die Toten vom Januar und Februar 2021 zuvor geimpft worden waren, ist unklar. Doch die Zahlen geben zu denken: In einigen Landkreisen sind die Todeszahlen der letzten zwei Monate viermal so hoch wie im gesamten Corona-Jahr 2020, in manchen gar sechsmal so hoch!

Hier ist eine Auswahl von Landkreisen abgebildet, in der sich die Zahlen vervierfacht haben:

Quelle: Martin Adam / Corona-Blog.net

Mangelnde Transparenz: Das Misstrauen wächst

Generell wird von offiziellen Stellen jedweder Zusammenhang von Verschlechterungen des Gesundheitszustandes oder Todesfällen mit der Impfung vehement abgestritten – von tatsächlichen Untersuchungen hört die Öffentlichkeit jedoch nichts. Auch, dass Patienten nach der Impfung in vielen Fällen plötzlich positiv auf Corona getestet wurden, wird nicht hinterfragt. Ein Whistleblower-Bericht und die darauf aufbauenden Bemühungen von Juristen des Corona-Ausschusses legen stattdessen nahe, dass Obduktionen von Personen, die kurz nach der Impfung verstarben, vielmehr von den zuständigen Stellen abgelehnt werden. Dass das Misstrauen der Bevölkerung im Bezug auf die Covid-Impfung bei so wenig Transparenz stetig wächst, ist so nicht verwunderlich.

Adams Zahlen sind in jedem Fall alarmierend und bedürfen weiterer Analysen. Wohl auch deshalb wird Stefan M. Seydel, Journalist bei der NZZ, voraussichtlich am 9. März ein Live-Interview mit ihm auf YouTube führen.

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