In einer idyllischen Berglandschaft in Tirol erleben Migranten „psychische Folter“: Das ist die Aussage eines Dokumentarfilms, die in den sozialen Netzen für massives Unverständnis sorgt. Die Folter besteht nämlich in Ruhe, Frieden und schönster Natur. Wo andere Urlaub machen, um sich zu erholen, gefällt es den Neubürgern nicht.
Social-Media-Postings zu „psychischer Folter“ am Bürglkopf in Tirol gehen auf einen Doku-Film von 2025 zurück, der das (vermeintliche) Leid von Migranten in einer Unterkunft am Berg darstellen möchte. Allerdings kamen die jungen Filmschaffenden in die Unterkunft gar nicht hinein. Deswegen besteht der Film vor allem aus Klagen einzelner Migranten, die sich in bildschönen Naturlandschaften schrecklich unwohl fühlen.
Sie müssen nicht bleiben, wenn's ihnen nicht gefällt.
— deMadcat🖤🤍❤️🏴🏴☦️🐺🇨🇭 (@Wolfgir81836061) April 16, 2026
Da klatschen natürlich die Linken: „Es ist ihr erster Kinofilm und er ist bereits preisgekrönt: Lisa Polster hat mit ‚Bürglkopf‘ den Großen Preis der Diagonale für die beste Doku 2025 gewonnen“, freute man sich im September bei FM4 (ORF). Wohl eher keinen Applaus gibt’s aus der Bevölkerung, doch das ist egal. Man tingelt trotzdem emsig weiter zu Filmfestivals. Unterstützt wurde der Streifen laut Credits übrigens von „bm:kös, Wien Kultur MA 7, Land Niederösterreich, Land Tirol, Otto Mauer Fonds, Drehbuchforum Wien“.
Polster, die Aktivistin hinter dem Film, kann man in ihrer ganzen Wort- und Argumentationsgewalt beispielsweise in diesem SR-Clip erleben – natürlich im „Nie wieder Volkskanzler“-Shirt. Sie klagt an: Migranten sollten durch die abgeschiedene Bergidylle beim Rückkehrberatungszentrum Bürglkopf zur Heimreise motiviert werden. Ruhe, Frieden, Natur: Instrumente der Vertreibung, so scheint’s. Auch bei FM4 verfängt das – hier wurde ganz ernst berichtet:
„Das Postkartenidyll auf der Leinwand bekommt mit jeder Aussage eine neue Furche. Gegen Ende der 78 Minuten kurzen Doku spricht eine Person, die bereits drei Jahre ohne Dokumente und ohne Aufenthaltsgenehmigung in Wien lebt, über eigene Erfahrungen am Bürglkopf: Psychische Folter sei das gewesen.“
Keine Aufenthaltsgenehmigung, aber ganz viel zu meckern: Die Worte dieses Menschen sollen wohl besonderes Gewicht haben. In den sozialen Netzen wird bereits sarkastisch kommentiert, dass die Zustände durch die illegale Massenmigration längst zur Folter für die Einheimischen mutiert seien. Andere fragen skeptisch, was genau die Migranten denn in der Stadt suchen und machen möchten.
Tatsächlich schlägt einem schon im Trailer die geballte Dankbarkeit der Migranten für die kostenfreie Unterbringung und Verpflegung entgegen: Selbst die Kuh auf der Weide lebe ja besser, so behauptet einer von ihnen in seiner Muttersprache (bleibt zu hoffen, dass seine Aussagen korrekt untertitelt wurden). Da stellt sich natürlich die Frage: Was haben diese Menschen erwartet, als sie illegal einreisten?
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Mehr InformationenIn der Beschreibung des Films hält man fest: „Am besten, so hat es den Anschein, sollten sich die Männer oben am Bürglkopf in gute Luft auflösen.“
Nein, in Luft auflösen soll sich natürlich keiner der dort untergebrachten Männer. Man kann aber von keinem Österreicher erwarten, dass er für die Vollalimentierung von illegalen Migranten und längst abgelehnten Asylbewerbern bezahlt und sich dann noch klaglos anhört, dass die Unterbringung nicht deren persönlichen Vorlieben entspricht. Der gemeine Österreicher kann die Bergidylle am Bürglkopf nämlich unter anderem deswegen nicht genießen, weil er die hohe Steuerlast tragen muss, die die illegale Massenmigration finanziert.
Wie viele Bürger würden wohl gern vorm „Stadtbild“ flüchten und die Ruhe in den Bergen genießen, fernab von Werteverfall und Messerkriminalität? Ihnen zahlt leider niemand Unterkunft und Verpflegung …
