Omikron Panik in Österreich: Auch dreifach Geimpfte müssen in Quarantäne

Bild: Freepik, MrDm

Schön langsam sollte auch der letzte Mitbürger auf die Idee kommen, ob man ihn in den letzten Monaten vielleicht zum Narren gehalten hat. Denn mittlerweile ist es sogar egal, ob man einmal oder dreimal geimpft wurde. Bei Kontakt zu Omikron-Infizierten, muss jeder für 14 Tage in Quarantäne. Und das, wo zeitgleich die Impfkampagne und die Beteuerungen laufen, dass nur drei Impfungen gegen Omikron helfen würden. Nichts passt zusammen.

Ein Kommentar von Willi Huber

Wie heimische Mainstream-Medien heute gleichlautend unter Berufung auf eine APA-Pressemeldung berichteten, hat das Gesundheitsministerium höchste Panikstufe hinsichtlich der aus Südafrika eingeschleppten Omicron-Variante des SARS-CoV-2 Virus ausgerufen. Wer mit einem an Omikron Erkrankten Kontakt hatte, kann sich auf 14 Tage Heimquarantäne freuen – egal ob er sich zuvor folgsam dreimal spritzen ließ oder nicht. Mit Omikron ist auch das Narrativ, dass Ungeimpfte besonders zur Verbreitung der Pandemie beitragen würden, endgültig gefallen. Denn weltweit sind es vor allem dreifach Geimpfte, bei welchen diese Virenvariante festgestellt wurde.

Unglaubliche Zahl von Menschen positiv getestet oder in Quarantäne

In einem Interview mit dem bekannten Blogger Gerald Markel wurde vor wenigen Wochen die Zahl von 400.000 Österreichern genannt, die eine aktive „Erkrankung“ bzw. „Infektion“ durchleben, der Rest dieser riesigen Zahl saß als Kontaktperson in Quarantäne. Dies dürfte sich mit der neuen Regelung noch steigern. Der daraus entstehende Schaden für die Wirtschaft ist neben den ständigen Lockdowns kaum noch in Zahlen zu fassen.

Wirklich merkwürdig ist der Umstand, dass man in Südafrika bis zur höchsten Stelle der Ärztekammer beteuert, dass es sich bei Omikron um eine besonders milde Variante des Virus handelt, welche sogar auf ein Ende der Pandemie hinweisen könnte. Folgende Nachrichten verbreitet die Systempresse bis zum heutigen Tag:

Biontech-Impfstoff laut Hersteller gegen Alpha und Beta wirksam

Biontech hat mehrfach klar gemacht, dass das Präparat BN162 (Comirnaty) nur und ausschließlich gegen die Alpha und Beta Varianten des Virus entwickelt wurde. Von Gamma, Delta (21A,21I,21J), Epsilon, Eta, Iota, Lambda, Mu und Omicron ist nicht die Rede, auch nicht von den neun weiteren Hauptvarianten 19A bis 20E.

Das aktuelle Präparat BN162 (Comirnaty) könne unter Laborbedingungen eine Antikörperbildung gegen die Alpha- und Beta-Variante bewirken. Über spätere Varianten lägen keine Daten vor.

Es sei seit Beginn der Impfkampagne keine Variantenanpassung des Impfstoffs erfolgt, und es sei auch für die Booster keine Anpassung vorgesehen.

Eine allgemeine Empfehlung zur Auffrischung bestehe nicht und der Nutzen einer Impfung müsse stets individuell abgewägt werden, so die Firma BioNtech am 23. und 28.9.21.

Zitat von Mutigmacher.org

Als nachträgliche Ergänzung eine Information eines aufmerksamen Lesers: Eigentlich wurde BN162 gegen die behauptete erste Wild-Variante aus Wuhan entwickelt, die nicht isoliert sondern aus gefundenen Bruchstücken hochgerechnet wurde. Somit ist auch die Behauptung mit den Alpha und Beta Mutationen mit Vorsicht zu genießen, da diese erst danach entstanden.

Biontech möchte zusätzliche Impfung auf den Markt bringen

Bei Biontech reibt man sich inzwischen schon die Hände. Gegen Omikron möchte man gleich eine neue Impfung entwickeln, die dank der neuen gesetzlichen Zwänge wohl jedem Mitbürger aufgedrängt werden soll. Es wurden sogar schon drei Spritzen kolportiert, dies kann aber auch eine Vermengung mit den Behauptungen sein, dass drei Impfungen der ursprünglichen Substanzen helfen sollen.

Dass all diese Panik wegen einer Gefährdung durch eine zweitägige Erkältung mit leichten Muskelschmerzen angebracht ist, wie die Erkenntnisse aus Südafrika nahelegen (Südafrikanische Ärztekammer: Bei Omikron nur ganz leichte Erkrankung), ist kaum nachvollziehbar – aber was ist in Tagen wie diesen schon nachvollziehbar?

Ist es glaubwürdig, dass bei PCR-Tests exakte Virenvariante bestimmt wird?

Und noch eine Sache ist nicht sehr plausibel: Auf dieser Seite können Sie alle Varianten von SARS-CoV-2 betrachten. Der Bevölkerung wird erzählt, dass bei den Millionen PCR-Tests, die jede Woche durchgeführt werden, zwischen den verschiedenen Virenstämmen unterschieden wird. Wir haben mit Fachleuten Rücksprache gehalten, welche das für nicht sehr plausibel halten: Es würde einen nicht zu bewältigenden Aufwand bedeuten, da der PCR-Test für jede Variante ein weiteres Mal durchgeführt werden müsste. Wir bleiben an der Sache dran und werden die zuständigen Stellen um Auskunft ersuchen.

Es liegt die Vermutung nahe, dass die Bevölkerung systematisch hinsichtlich der Wirksamkeit der Impfungen getäuscht wurde.

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